Wärmedämmung in der Kritik – Experten-Chat
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Wärmedämmung in der Kritik – Experten-Chat

Über Sinn und Unsinn von Dämmmaßnahmen wird derzeit heftig diskutiert. Energiesparende Lösung oder rausgeworfenes Geld? Es halten sich hartnäckig Vorurteile, die Hausbesitzer und Bauherren verunsichern. Unser Experte Dipl.-Ing. Thomas Weber vom Verband Privater Bauherren (VPB) beantwortet bis 14.30 Uhr gerne Ihre Fragen zum Thema Wärmedämmung - stellen Sie sie einfach über die Kommentarfunktion unten.

  • Am besten wird alles gemeinsam gemacht, dann können zum Bespiel auch die Fenster gleich entsprechend nach vorne gesetzt und an die Wärmedämmung angeschlossen werden.

  • Man hört immer wieder, dass sich nach dem Dämmen Schimmel im Haus breitmacht. Woran liegt das und wie kann ich das verhindern?Berti45um 13:10

    von t-online.de-Community bearbeitet von Lukas Martin, t-online.de 10/21/2014 12:03:25 PM
  • Wenn nach dem Dämmen, vor allem aber nach dem Einbau neuer, dichter Fenster, nicht ausreichend gelüftet wird, dann kann es zu Schimmel kommen. Deshalb muss, sobald 30 Prozent der Fassadenflächen und der Dachfläche eines Hauses gedämmt werden, ein sogenanntes Lüftungskonzept (nach DIN 1946 Teil 6 "Lüftung in Wohnungen") erstellt werden. Darin wird geprüft, wie der hygienisch notwendige Luftwechsel zum Feuchteschutz in den Wohnräumen garantiert wird.

    Reicht lüften nicht mehr aus, um die Feuchtigkeit aus der Wohnung zu transportieren, dann muss eine lüftungstechnische Maßnahme ergriffen werden.
    Auf dem Markt sind verschiedene Arten von Lüftungsanlagen, Systeme mit und ohne Ventilator. Die Lüftungsanlage muss nach der sogenannten Nennlüftung ausgelegt werden. Diese richtet sich nach der Wohnungsgröße. Standardmäßig muss eine Lüftungsanlage etwa 30 Kubikmeter Raumluft pro Bewohner und Stunde austauschen.

    Nicht vergessen dürfen Hausbesitzer dabei aber: Lüftungsanlagen müssen regelmäßig gewartet werden, sonst gelangen Keime in die Innenluft.
    Und: Sie müssen auch tatsächlich in Betrieb sein. Wer sich am Geräusch der Anlage stört und sie deshalb immer wieder ausschaltet, der untergräbt sein Lüftungssystem – mit allen sich daraus ergebenden Nachteilen.
    von Redaktion zuhause.de bearbeitet von Lukas Martin, t-online.de 10/21/2014 12:03:27 PM

  • In unserem älteren Haus ist das Dach bisher noch nicht gedämmt. Sollte man in eine Zwischensparrendämmung investieren oder genügt es, die Geschossdecke zu dämmen?SchrulleDienstag, 21. Oktober 2014 am 14:03


  • Das kommt darauf an, ob Sie die das Dach auf Dauer zum Wohnen ausbauen möchten. Dann natürlich gleich die äußere Hülle dämmen. Wenn der Speicher weiter Speicher bleiben soll, reicht die Dämmung der obersten Geschossdecke.

  • Beim Dämmen wird das Haus ja abgedichtet. Können wärmegedämmte Häuser dann noch ausreichend „atmen“?TorbenDienstag, 21. Oktober 2014 am 14:05

  • Ein Haus "atmet" nicht durch die Wände. 98 Prozent der Luftfeuchtigkeit im bewohnten Haus wird beim Lüften durch die Fenster abtransportiert. Die Wand lässt Feuchtigkeit ohnehin praktisch nicht durch.

    Sobald 30 Prozent der Fassadenflächen und der Dachfläche eines Hauses gedämmt werden, muss ein sogenanntes Lüftungskonzept (nach DIN 1946 Teil 6 "Lüftung in Wohnungen") erstellt werden.
    Darin wird geprüft, wie der hygienisch notwendige Luftwechsel zum Feuchteschutz in den Wohnräumen garantiert wird. Reicht lüften nicht mehr aus, um die Feuchtigkeit aus der Wohnung zu transportieren, dann muss eine Lüftungsanlage eingebaut werden.
  • EnEV 2014: Vorschriften für Neubau, Umbau und Bestandsgebäude

    Am 1. Mai 2015 trat die neue Energieeinsparverordnung in Kraft. Was sich für Bauherren und Hausbesitzer geändert hat und wann Ausnahmen von der EnEV 2014 greifen.

  • Habe ich beim Hausbau automatisch Anspruch darauf, dass der Neubau ordentlich gedämmt ist oder muss ich das extra verhandeln (und bezahlen)...Häuselbauer66Dienstag, 21. Oktober 2014 am 14:09

  • Grundsätzlich ist als Mindeststandard das Dämmniveau der aktuellen Energieeinsparverordnung geschuldet. Ob dieses dann auch an der Baustelle richtig umgesetzt wird, kann nur durch fachlich geschulte Sachverständige geklärt werden.

    Es gilt, dass zum Zeitpunkt der Bauabnahme die "allgemein anerkannten Regeln der Technik" geschuldet sind. In Bezug auf den Wäremschutz bedeutet das, dass die Mindestwärmedämm-Wert der dann gülztigen EnEV vorgeschrieben sind – und zwar unabhängig davon, wann der Bauvertrag geschlossen wurde. Es sei denn der Vertrag enthält explizit anders lautende Regelungen.

  • Wir wohnen in einem Altbau mit sehr dicken Wänden. Brauchen wir da überhaupt noch eine zusätzliche Wärmedämmung?LollorossoDienstag, 21. Oktober 2014 am 14:11

  • Dämmen ist grundsätzlich effizienter als nicht dämmen. Und auch eine dicke Wand lässt sich meist noch verbessern. Im Vorfeld muss aber genau geplant und berechnet werden, ob sich das finanziell wirklich lohnt.

    Das hängt nicht so sehr an der Dicke der alten Wände, sondern von deren Baumaterial ab. Ein wärmeleitender Stein, etwa ein Sandstein, Granit oder Basalt, dämmt nicht besonders gut, er kann die Wärme nicht speichern, dafür aber leiten - und genau das ist nicht erwünscht.

    Deshalb wurden die alten Burgen auch fast nie warm. Der U-Wert einer Burgmauer, also der Wärmedurchgangskoeffizient, liegt bei rund 1,0 und ließe sich durch heutige Wärmedämmung immerhin um 80 bis 90 Prozent reduzieren.

  • Woher weiß ich, welche Dämmmaßnahmen in meinem Fall sinnvoll sind und wie gehe ich idealerweise ans Dämmen heran?marc_antonDienstag, 21. Oktober 2014 am 14:14

  • Das A und O ist die Beratung vorab. Und zwar die unabhängige, firmen- und produktneutrale Beratung. Dabei erfahre ich, was bauphysikalisch sinnvoll ist, auch, ob es dafür KfW-Zuschüsse gibt und wie ich diese bekomme. Übrigens wird auch die Beratung selbst von der KfW bezuschusst.

  • Bei 1.000€ Heizkosten pro Jahr - wie soll sich da irgendeine "Investition" in Wärmeschutz rechnen?
    Was soll sich da rechnen?Dienstag, 21. Oktober 2014 am 14:11

  • Wenn bereits ein so geringer Heizwärmebedarf vorhanden ist, ist es natürlich schwierig, umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich darzustellen. Es gibt aber auch geringinvestive Maßnahmen, die zu nenennwerten Einsparungen führen. Hierzu zählt unter anderem der hydraulische Abgleich oder der Austausch eine Bestandsheizungs-Umwälzpumpe gegen eine so genannte Hocheffizienzpumpe. Solche Maßnahmen können sich auch bei einem recht geringen Heizwärmebedarf in angemessener Zeit rentieren.
  • Wir schließen jetzt den Experten-Chat zum Thema Wärmedämmung - vielen Dank, dass Sie dabei waren. Wegen der regen Beteiligung haben wir um 20 Minuten verlängert. Ebenfalls vielen Dank an unseren Experten Thomas Weber. Wir finden, es war ein sehr informativer Experten-Chat. Vielleicht sehen wir uns ja am 4. November wieder - Thema dann: KfZ-Versicherungen.
    von t-online.de-Community bearbeitet von Lukas Martin, t-online.de 10/21/2014 12:22:48 PM
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