TTIP - Ja oder Nein?
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TTIP - Ja oder Nein?

  • haac schreibt:

    Man sollte mal die über den Tisch gezogenen Mexikaner zu NAFTA befragen wie gut so ein Freihandelsabkommen mit den USA ist!haacum 16:57

    Mexiko ist im Vergleich zu den USA unterentwickelt. Ein solches Freihandelsabkommen sehe ich auch kritisch.
  • Und noch mal Havana:

    wenn Zweifel an der Urteilskraft der Bürger besteht folgender Vorschlag: Nach Ausarbeitung der Vertragsunterlagen haben Befürworter und Kritiker 3 Monate Zeit bei der Bevölkerung für Ihre Stimme zu werben. Dann die gewünschte Volksabstimmung.
    ps: mit Ihrem angeführtem Argument des Nichtverstehens kann man jegliche Bürgerbeteiligung abschmettern.havannaum 16:57

    Jegliche nicht. Ich sehe Volksabstimmungen auf kommunaler Ebene als sinnvoll an.
  • Nochmal ein paar Argumente von Konstruktiv:

    Ich habe einen genereller Kritikpunkt an Freihandelsabkommen. Ist das Abkommen inhaltlich gut ausgehandelt, ist es für die beteiligten Länder gut. Daher befürworte ich Freihandelsabkommen. Gleichzeitig benachteiligt es aber die Länder, die nicht Vertragspartner in diesem Abkommen sind. Weil es für die Vertragspartner von Vorteil ist, sind ausgeschlossene Länder automatisch benachteiligt. Ich sehe allerdings ein, dass man nicht auf einen Schlag die ganze Welt unter einen Hut bekommen kann und man irgendwo anfangen muss. Andererseits halte ich es für sinnvoll, gleichzeitg darüber zu reden, wie man für wirtschaftlich schwächere Länder, die nicht Vertragspartner sind, einen Ausgleich schaffen kann.Konstruktivum 16:57

  • Klaus Spalke schreibt:

    Wieder wird über ein Thema negativ diskutiert und demonstriert, obwohl uns allen der Inhalt des TTIP nicht bekannt ist. Um den Vertrag zwischen den USA und der EU rechtskräftig abzuschließen, müssen alle Parlamente (USA & 28 EU Staaten) zustimmen. Im Rahmen diser parlamentarischen Debatten wird man die Vertragsinhalte eingehend behandeln, und zu einem für beide Seiten vertretbaren Ergebnis kommen. Das Ergebnis kann auch eine Ablehnung beinhalten.
    Grundsätzlich stehe ich einem Freihandelsabkommen positiv gegenüber.Klaus Spalkeum 16:56

    Sicher, TTIP kann auch noch scheitern. Und vielleicht wird es das sogar.
  • HG_M schreibt:

    Zitat: "Aber viele Papiere hat die EU schon online gestellt. Siehe Link oben." Als ich das letzte Mal auf diesen Link geklickt habe, waren alle Dokumente in US amerikanischem Juristenenglisch. Nun gut, jetzt gehöre ich zu den wenigen, die sich solche Dokumente lesend erschließen können. Es war aber in keinem der veröffentlichten Dokumenten, irgendetwas über die Knackpunkte zu lesen und noch wichtiger: Keine einzige der Anlagen war veröffentlicht oder in Deutsch. Die in Deutsch veröffentlichten Dokumente, waren WischiWaschi Wuschologie. Es zeugt weder von Demokratieverständnis noch von Einfühlungsvermögen, wenn einige Wenige glauben, anderen ein geheimes Abkommen aufzuwingen, deren Inhalte so geheim sind, das ich diese nicht lesen darf, um dann von geheimen Gerichten ein geheimes Urteil gefällt wird. Aber, jetzt kommt der Clou,- ich dafür als Steuerzahler haften darf. Ich bin übrigens Betriebswirt.HG_Mum 16:52

    Wenn zu Ende verhandelt ist, ist es nicht mehr geheim. Aber es ist eine Menge Stoff. Und das liegt daran, dass über eine Menge ganz verschiedener Dinge verhandelt werden muss. Aber das ändert doch - hoffentlich - nichts an der Tatsache, dass Freihandel grundsätzlich gut ist?
  • groulty schreibt:

    also ich finden den Vorschlag von "Konstruktiv" wirklich sehr konstruktiv.

    Ihr Kommentar dazu bitte Herr Vetter!groultyum 16:52

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich den Vorschlag konstruktiv finde. Eine Volksabstimmung in so einer komplizierten Frage halte ich aber nicht für gut.
  • Noch ein Kommentar zum Thema Volksabstimmung von RK:
    Es geht hier gar nicht darum, ob der Vertrag gut oder schlecht ist. Wenn es solch heftige Debatten in der Bevölkerung gibt, ist eine Volksabstimmung von Nöten und an dessen Ergebnis hat sich die Regierung zu halten.RKum 16:49

  • Joker schreibt:

    Ich bin dagegen weil es einfach undurchsichtig ist. Es umfast über 30000 seiten und ich wette nicht einer der achso tollen Politiker kennt die alle. Oder hat sie auch nur ansatzweise gelesen. Was die massen an Aktenbergen verbergen kann man nicht einschätzen ich sag nur ein beispiel Harz4 und das wirk auch immernoch schön geredet von Polik und unwissenden.Jokerum 16:47

    Die Materie ist eben umfangreich...
  • havanna schreibt:
    ein ganz einfacher Weg wie alle zufrieden gestellt werden können: lasst sie im geheimen verhandeln, dann das Ergebnis öffentlich diskutieren, zu guter letzt per Volksabstimmung beschließen.havannaum 16:43

    Volksabstimmungen aber nur mit Kontrollfragen, um zu sehen, ob der Text auch wirklich gelesen wurde. ;-)

    Hallo Herr Vetter, verstehe ich Ihre Antwort auf meinen Kommentar richtig : wir müssen schauen ob der Bürger nicht zu doof ist um sich mit der Materie richtig zu befassen ?!havannaum 16:46

    Natürlich... Es soll doch niemand über etwas abstimmen, das er nicht verstanden hat, oder?
  • Konstruktiv hat einen konstruktiven Vorschlag:

    Wenn ich es richtig verstehe, ist der Zeitpunkt dafür oder dagegen zu sein noch gar nicht gekommen. Es werden zur Zeit ein Vertrag ausgearbeitet. Die Inhalte stehen noch nicht im Detail fest. Erst danach geht es zur Entscheidung an die Parlamente. Dann ist der Vertrag auch so weit, dass er z.B. ins Netz gestellt werden könnte, so daß etwas handfestes da ist, wodurch eine Meinungsbildung ermöglicht wird. Sehe ich das richtig? Ich glaube, dass es vielen Bürgern wichtig wäre, dass es dann noch eine Zeitspanne gibt, in der Proteste möglich sind und dass dann nicht ein Vertrag im Eilverfahren durch die Parlamente geboxt wird. Die Bürger wollen nicht übergangen werden. Dafür müsste eben eine ausreichende Zeitspanne gegeben sein und ein "Dolmetscher" sollte die zentralen Inhalte des Vertrags erklären, damit das Ganze nicht zu einer hochgekochten Stimmungsdemokratie und Schlagwortdemokratie ausartet und alle dagegen sind, weil eben alle dagegen sind, ohne dass dies ssachlich begründet ist. Nur stimmungsbegründet. Ich finde, die Bundesregierung sollte ankündigen, dass es eine solche Zeitspanne geben wird und die Inhalte transparent sein werden und erläutert werden. Das nimmt die Ängste.Konstruktivum 16:43

  • andydei meint:

    Fragt die Menschen in den 20 Ländern die unter NAFTA leben. Wir brauchen TTIP und CETA nicht. Hinter CETA verbirgt sich auch eine Umweltschweinerei die hier in Europa - Deutschland stattfinden kann. Einfach mal den Begriff SYNCRUDE im Google eingeben.andydeium 16:38

    Welche 20 Länder? Es sind nur drei... - Und bei Syncrude geht es um Schieferöl.
  • Anwalt schreibt:

    Lieber Herr Vetter,

    wo bleibt der Zugang der EU-Firmen zur öffentlichen Ausschreibungen in den USA, der bekanntlich seitens USA strikt verweigert wird ?Anwaltum 16:36

    Da haben Sie Recht. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel ja auch am Wochenende zurecht kritisiert. Das ist sicher ein Knackpunkt.

    Der Artikel zur Gabriel-Kritik ist oben in der Box verlinkt.
  • Daniel schreibt:
    Leider habe ich keine Einsicht auf das Abkommen und kann daher schlecht dafür sein. Ich würde auch keinen Vertrag bei meiner Bank abschließen, bei dem ich nicht genau wissen darf, was drin steht, aber der Banker es in den Himmel lobt. Sie würden einen solchen Vertrag offenbar schon unterschreiben..Danielum 16:33

    Es gibt ja noch gar keinen Vertrag. Noch wird verhandelt. Aber viele Papiere hat die EU schon online gestellt. Siehe Link oben.
  • Pro-Volksabstimmung schreibt:
    Wieviel verdienen Sie an diesem Beitrag so als "Fachmann"?Pro-Volksabstimmungum 16:30

    Ich kriege drei Tage frei - und einen Rolls-Royce. Aber sonst nichts. ;)
  • Viele Leser kritisieren, dass im Geheimen verhandelt wird. Das kann man natürlich auch kritisieren. Aber was ist denn mit den erwähnten anderen Geheimverhandlungen: Tarifverhandlungen zum Beispiel. Das geht es immerhin um Ihr Geld. Sollten die auch öffentlich sein?
  • Uthred kommentiert:
    Guter Beitrag!
    Ohne wirklich fundiertes Wissen oder inhaltlich aufgeklärt werden wie am Samstag Massen mobilisiert, die gegen etwas auf diei Strasse gehen - und eigentlich wenig darüber wissen.
    Aber die Diskussion kommt Einem dann schon wieder irgendwie vertraut vor: Mindestlohn, der hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet; Osteuropäer, die innerhalb der EU den Einheimischen Arbeitsplätze wegnehmen und, und und.
    Immer Widerstände gegen Neues und Unbekanntes.
    Statt Chancen zu sehen werden Ängste geschürrt.
    So kann es nicht vorwärt gehen.
    Gegen etwas zu sein ist einfach, für etwas einzustehen aber sehr, sehr schwer.Uthredum 16:23

  • Caesor schreibt:
    Bin gegen TTIP, weil es an Wahnsinn grenzt, angesichts der Umweltverschmutzung der Luft, der Böden und der Meere, die unsinnigsten Güter zwischen den Kontinenten hin- und her zu schippern, nur weil sich Konzerne davon Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit versprechen.Caesorum 16:22

    Dann müssten Sie aber auch gegen alle anderen Freihandelsabkommen inkl. der Freihandelszone EU sein. Ist das so?
  • Mikel123 schreibt:

    Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.Mikel123um 16:13

    Welche Untersuchung ist das?
  • Stefan schreibt:
    Sie sagen, die EU-Richtlinien seien nicht unbedingt besser oder höher als die der USA (Rohmilchkäse).

    Ich finde das Argument nicht zulässig, da ja viele Menschen schon die EU-Richtlinien nicht gutheißen. Daher ist dieser Vergleich hinfällig bzw. keine Legitimation, USA-Standards blind zu vertrauen.Stefanum 16:16

    Ja, aber es heißt ja immer, die EU-Standards seien so hoch und sollten verwässert werden...
  • Diver schreibt:

    Wenn ich den Satz mit den Chlorhähnchen lese, fällt mir nichts mehr ein. Volkswirt, der nicht unterschriden kann zwischen Chlor und Chloride. UnmöglichDiverum 16:13

    Doch, kann ich. Das Chlordioxid zerfällt bei Kontakt mit Lebensmitteln in harmlose Chlorid-Ionen.
  • NachDenkEr11 schreibt:
    Es wurde erzählt, dass doch der Preis für uns bei Import Produkt sinken würde, weil Zölle wegfallen, das halte ich für fragwürdig, denn billiger wird es garantiert nicht, wo immer Geld zu machen sein wird, wird es gemacht, und wenn wir jetzt schon dazu bereit sind. Oder werden die Importeure gesetzlich dazu verpflichtet dies an uns als Kunde weiterzugeben und auf Preisteigerungen in den nächsten Jahren zu verzichten. Max, 3 % pa Inflationsrate bitte. UNd irgendwer wird doch auch für den wegfallenden Zoll einen Ausgleich haben wollen, oder nicht?NachDenkEr11um 16:13

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