Live-Blog zur Griechenland-Krise
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Live-Blog zur Griechenland-Krise

Verfolgen Sie die Entwicklungen in der Griechenland-Krise in unserem Live-Blog.

    Viele Leser sehen in einem Schuldenerlass eine große Gefahr, denn andere europäische Staaten könnten bald das gleiche wollen. So sieht es auch "Martin O":


    Wenn wir den Griechen die Schulden erlassen. öffnen wir die Büchse der Pandora. andere EU-Länder werden sich darauf berufen und eine Neuschulden-Lawine bricht los. Man sollte die bestehende Schuldenlast ggf. weiter strecken und den Griechen Investitonsprogramme zusagen, die genau auf die Schwächen der Griechen zugeschnitten sind wie Aufbau Finanzbehörde, Aufbau Kataster und außerdem den Militärhaushalt drastisch senken! Wofür benötigen die Griechen U-Boote und Panzer???Martin Oum 12:45

    Weitere Aussagen von Sigmar Gabriel zur Griechenland-Krise finden sich in seinem Video-Podcast auf Facebook:

    Wie geht es weiter in der Griechenland-Krise? Was ist jetzt wichtig? Ich denke: Die Debatte braucht einen Neustart. Darum geht es in der aktuellen Folge meines Video-Podcasts.
    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehenSigmar Gabrielvia Facebook am 11:32

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor dem Treffen der Euro-Finanzminister:

    Wer die europäischen Verträge kennt, weiß, dass ein Schuldenschnitt unter das Bail-Out-Verbot fällt.

    Schäuble widerspricht damit dem französischen Premierminister Manuel Valls, der zuvor von einem denkbaren Schuldenerlass für Griechenland redete.

    Das Bail-Out-Verbot bedeutet, dass Eurostaaten nicht für die Schulden anderer Länder aufkommen dürfen.  

    Schäuble hält zudem eine weitere Finanzhilfe der Euro-Zone für Griechenland nur im Rahmen eines neuen Programms mit Spar- und Reformvereinbarungen für möglich. "Ohne ein Programm gibt es keine Möglichkeiten im Namen der Eurozone Griechenland zu helfen."

    von Daniel Reviol bearbeitet von Rickmer Flor, t-online.de 7/7/2015 11:11:36 AM

    Griechenlandkrise: Die unheilvolle Rolle des IWF

    www.t-online.deNach außen reagiert der Internationale Währungsfonds gelassen auf das griechische Nein beim Referendum. Doch auch der IWF muss nun um Milliarden fürchten - und Chefin Christine Lagarde um ihren Job.Hier geht's zum Griechenland-BlogReferendum? Welc...

    Juncker-Stellvertreter schließt Grexit nicht aus

    Der für den Euro zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, hält einen Austritt des vom Staatsbankrott bedrohten 
    Griechenlands aus der Eurozone für möglich. Ein Grexit sei "nicht unser Ziel", sagte Dombrovskis vor dem Beginn des Sondertreffens der Finanzminister der Währungsunion zu Griechenland. "Aber wenn Vertrauen nicht wieder aufgebaut wird, wenn es kein glaubwürdiges Reformpaket gibt, kann er nicht ausgeschlossen werden."

    Wie leben die Menschen in Griechenland derzeit?

    Die Kapitalverkehrskontrollen haben das Leben in dem hochverschuldeten Land verschäft: Ihre Einkäufe können die Griechen größtenteils mit Bank- oder Kreditkarten bezahlen.
     In den Supermärkten funktioniert das fast überall reibungslos, an den Tankstellen ist es zuweilen schwierig. "Ochi kartes" (keine Kartenzahlung) steht an vielen Zapfsäulen, obwohl dies eigentlich illegal ist. Auch viele Tavernen verlangen Bargeld. Die Gäste bekommen in den Gaststätten vom Kellner dann häufig die Ausrede zu hören: "Es tut uns leid, aber unser Kartenlesegerät ist leider defekt."

    Die Unternehmer überweisen die Gehälter über das Internet, und die Beschäftigten müssen dann zusehen, wie sie an ihr Geld kommen. "Ich habe selbst kein Bargeld", sagt der Besitzer eines Athener Schuhgeschäfts. "Was soll ich machen? Ich bekomme selbst pro Tag nur 60 Euro aus dem Automaten. Damit kann ich meine Angestellten nicht bezahlen."

    Die Krise und der Mangel an Bargeld führen dazu, dass
    Pfandhäuser wie Pilze aus dem Boden sprießen.
    Dort scheint kein Geldmangel zu herrschen. Ein Teil der Pfandhäuser, so wird vermutet, könnte sich nicht allein legalen Geschäften widmen, sondern auch Geldwäsche betreiben.

    Das sagen die Finanzminister

    Während derzeit noch das Treffen der EU-Finanzminister läuft, gibt es bereits erste Stimmen dazu: So sagte der irische Finanzminister Michael Noonan, dass Griechenland etwas ganz einfaches tun sollte - nämlich, sich an Irland ein Beispiel nehmen. Das Land war vor einigen Jahren selbst das schwarzer Schaf in der EU und ist heute finanziell gut aufgestellt. 

    Der finnische Finanzminister Alexander Stubb sagte auf dem Weg zu dem Treffen, dass Griechenland den Finnen fünf Milliarden Euro schuldet - das sind immerhin zehn Prozent des jährlichen Budgets der Nation.

    Deutliche Worte aus Litauen

    Die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite hat die griechische Regierung mit Nachdruck zu konstruktiven Spar- und Reformvorschlägen aufgefordert.
    "Ohne ernsthafte Verpflichtungen wird es definitiv keine Hilfe geben", betonte sie vor ihrer Abreise zum Sondergipfel der Eurozone in Brüssel. Griechenland müsse eine Entscheidung treffen, ob es nicht eine andere Währung als den Euro kurz- bis mittelfristig vorzieht.

    "Die Zeit des Feierns auf Kosten Anderer ist vorbei für Griechenland", betonte Grybauskaite im litauischen Rundfunk. Die Eurozonen-Länder seien nicht bereit, für das verantwortungslose Verhalten der neuen Regierung in Athen zu bezahlen.

    Ich fühle mich wie ein Drogenabhängiger, der jeden Tag seine Dosis bekommt

    Emmanuel Karavalakis aus Griechenland zu den täglich verfügbaren 60 Euro, die er maximal abheben darf.
    Ärmere Länder bedroht

    Der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves erklärte, bei den nun folgenden Verhandlungen dürfe nicht nur an die Banken gedacht werden. "Ärmere Länder als Griechenland" sind laut Ilves bedroht, denn sie würden im Falle von Finanzhilfen mehr als vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts einbüßen. 

    Frankreich bricht mit Merkel-Tabu

    Frankreich will Griechenland offenbar um jeden Preis in der Euro-Zone halten: Für Premierminister Manuel Valls darf eine Umschuldung für Griechenland deshalb "kein Tabuthema" sein. Faktisch käme das einem Schuldenerlass für Griechenland gleich.

    Europa dürfe einen Austritt des Landes aus der Währungsunion nicht riskieren - aus wirtschaftlichen, vor allem aber aus politischen Gründen, sagte Valls.

    Der erste Austritt eines Eurolandes aus der Währungsunion hätte Auswirkungen "auf das Wachstum und die globale Wirtschaft". "Europa steht auf dem Spiel", warnte Valls. Es müsse "alles für ein Abkommen" mit Athen getan werden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich bisher immer gegen einen Schuldenschnitt für Athen ausgesprochen. Dies würde grundsätzlich nichts an der Krise ändern. In zwei Jahren stünde man wieder vor derselben Situation, hatte Merkel Ende Juni gegenüber SPD-Bundestagsabgeordneten gesagt.

    Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach sich klar gegen einen Schuldenschnitt aus. Vor einem Treffen der Euro-Finanzminister sagte er, dass ein solcher Schritt aufgrund des Bale-Out-Verbots nicht möglich sei. Das besagt, dass Euro-Staaten nicht für die Schulden anderer Länder aufkommen dürfen.


    von Rickmer Flor, t-online.de bearbeitet von Volker Dohr 7/7/2015 1:44:59 PM

    Frankreichs Premierminster Manuel Valls und Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. (Quelle: dpa)

    von Rickmer Flor, t-online.de bearbeitet von Volker Dohr 7/7/2015 1:45:01 PM
    Die griechen sollten keine neuen Vorschläge machen, sondern Luxemburg um Amtshilfe zur Ermittlung der Griechen bitten, die ihre Millionen zur "Steueroptimierung" zu Lux-Banken transferiert hatten. Sofern kein Nachweis einer Steuererklärung in Griechenland von den Währungsflüchtlingen erbracht werden kann, sind diese Gelder vom griechischen Finanzminister bei den LUX-Banken abzuschöpfen. Herr Juncker als profunder Kenner der Luxemburger "Finanzindustrie" ist sicher gerne behilflich!Günter Steinkeum 16:30

    ... auch mal eine Idee!
    Juncker tipp auf dem Handy - und bekommt Schelte von Rechtsaußen

    Mitten in der 
    Griechenlandkrise hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wegen der Benutzung seines Handys während einer Debatte im EU-Parlament Ärger mit einer rechtsextremen ungarischen EU-Parlamentarierin bekommen.

    Krisztina Morvai beanstandete im Plenum, dass Juncker ständig in sein Handy tippe, anstatt sich der Probleme ärmerer EU-Staaten zu widmen.
    Juncker bezeichnete die Kritik als "dumme Rede". "Ich habe meine Arbeit getan" und "mit dem griechischen Ministerpräsidenten (Alexis Tsipras)" per SMS kommuniziert, sagte Juncker.

    Tsipras trifft sich noch heute mit Merkel

    Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft nach Angaben eines griechischen Regierungsvertreters Ministerpräsident Alexis Tsipras noch vor dem Euro-Zonen-Gipfel am Dienstagabend. Der beginnt übrigens um 18:30 Uhr.

    Unsicherheit um Griechenland belastet den Euro

    Die hohe Unsicherheit um Griechenland hat den Kurs des Euro um Dienstag unter die Marke von 1,10 US-Dollar gedrückt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,0938 Dollar gehandelt. Im frühen Handel war der Euro noch einen Cent mehr wert gewesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,0931 (Montag: 1,1008) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9148 (0,9084) Euro.
    Russland wird Griechenland kein Geld leihen

    Kurz und knapp: Moskau hat Athen eine Abfuhr erteilt - obwohl die Griechen gar nicht nach Finanzhilfe gefragt haben. Der russische Finanzminister Anton Siluanow sagt, sein Land habe sich nicht mit Darlehen an 
    Griechenland befasst.
    Ein Milliardendeal hat Tsipras schon abgeschlossen!Volker Bonacker lesen Sie besser die Meldungen in den Medien.Es gibt Erdgas und erdölvorkommen in GR die gefördert werden wollen .Da könnte Putin behilflich sein .wotanosum 17:28

    Lieber wotanos,
    besten Dank für die Anmerkung - eben diese Meldung (Deal mit Russland) hatte ich vor einigen Wochen sogar getippt. Bei der aktuellen Absage aus Moskau ging es jedoch um Kredite. Die wird Athen nicht bekommen - zumindest nach aktuellem Stand.
    Tispras informierte Obama

    Regierungschef Alexis Tsipras hat einem griechischen Regierungsvertreter zufolge US-Präsident Barack Obama über seinen Vorschlag zur Lösung der Krise in einem Telefonat informiert.


    Tsakalotos ohne Vorschläge nach Brüssel gereist

    Der neue griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos hat wider Erwarten den Euro-Finanzministern keine schriftlichen Vorschläge zur Lösung der Schuldenkrise präsentiert.
     Der Minister habe seinen Kollegen nur mündlich die finanzielle Lage Griechenlands geschildert, hieß es. Seine Vorschläge würden nun ausgearbeitet, um schriftlich festgehalten zu werden.

    Die EU-Kommission und mehrere EU-Länder hatten dringend neue Vorschläge aus Athen angemahnt. EU-Diplomaten sagten am Dienstag in Brüssel, man warte nun auf einen neuen Antrag der griechischen Regierung. 

    Schauen Sie sich die Geschichte der öffentlichen Schulden an: Großbritannien, Deutschland und Frankreich waren alle schon in der Situation des Griechenlands von heute, litten sogar unter noch höheren Schulden. Die erste Lektion, die man deshalb aus der Geschichte der Staatsschulden ziehen kann, lautet, dass wir nicht vor neuen Problemen stehen.

    Der Starökonom Thomas Piketty hat in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" schwere Vorwürfe gegen Deutschland erhoben. Den gesamten Text lesen Sie hier.
    Die Ungewissheit über den Ausgang neuer Krisengespräche zu Griechenland hat den deutschen Aktienmarkt stark belastet. Nach einem freundlichen Handelsauftakt bröckelte der Dax im Verlauf stetig ab und notierte am Ende 1,96 Prozent tiefer bei 10.676,78 Punkten. Damit fiel der Leitindex auf das Niveau von Mitte Februar zurück.
    Unser Leser Andreas wies uns gerade in einem Kommentar auf einen Song hin, den wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen - vor allem, weil es in Darmstadt nach Tagen nun endlich regnet und die Gemüter ohnehin ein wenig abkühlen sollten. Außerdem passt es natürlich thematisch. Viel Spaß und vergessen Sie einmal für einige Minuten den Ärger um das ganze Drama - wir versuchen es auch!

    Dire Straits - Money For Nothing (Live At Knebworth)
    von eaglerocktv via YouTube

    "Ich bin immer froh, wenn ich Herrn Tsipras sehe. Ich hatte ihn heute Nacht am Telefon, ich weiß nicht um wie viel Uhr."

    Jean-Claude Juncker und Alexis Tsipras telefonieren offenbar gerne viel und spät.
    Vorschläge von letzter Woche noch aktuell

    Was wird die griechische Regierung in Brüssel anbieten? Vermutlich weniger als gedacht oder von vielen gehofft: Denn ein griechischer Regierungsvertreter erklärte, die vor einer Woche gemachten Vorschläge der griechischen Seite seien mit kleinen Änderungen weiterhin aktuell.
    Angestrebt werde eine Einigung, durch die das Bankensystem wieder Liquidität erhalte.


    (Quelle: Reuters)

    Fehlt doch eigentlich nur der Kuchen, oder?
    Der griechische Premier Alexis Tsipras (links) am Tisch mit Kanzlerin Merkel, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Frankreichs Präsident Francois Hollande.


    von Alexander Graßhoff,... bearbeitet von Volker Dohr 7/7/2015 4:25:41 PM
    Einigung in den nächsten Stunden?

    Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hält nach eigenen Worten eine Lösung im Streit mit 
    Griechenland in den nächsten Stunden mit gutem Willen für möglich.

    Über den "guten Willen" kann man nun natürlich denken, was man mag - bislang hat diesen ja keiner der Verhandlungspartner wirklich gezeigt.
    Darüber sprachen Obama und Tsipras

    Alexis Tsipras hat US-Präsident Barack Obama heute telefonisch über den neuesten Stand der Beratungen zur griechischen Schuldenkrise informiert. Dabei habe Tsipras Obama erklärt, dass Athen einen "Überbrückungskredit" von seinen internationalen Geldgebern wünsche, bis eine nachhaltige Lösung des Problems erreicht sei, wie aus griechischen Regierungskreisen in Brüssel verlautete.

    Obama habe seinerseits die Hoffnung geäußert, dass die Verhandlungen zwischen Athen und den Gläubigern bald erfolgreich abgeschlossen werden könnten, damit 
    Griechenland im Euroraum bleibt. Tsipras hatte am Vormittag mit US-Finanzminister Jacob Lew über das gleiche Thema gesprochen.
    Die Staats- und Regierungschefs der 19 Euroländer haben in Brüssel mit Beratungen über die Lösung der griechischen Schuldenkrise begonnen

    Wir stellen uns schon mal auf einen etwas längeren Abend ein, liebe Leserinnen und Leser. Deshalb haben wir auch erst einmal etwas zu Essen geordert. Ehe Sie fragen: nein, griechisch war es nicht (soweit ich weiß, haben wir hierfür nicht mal einen Lieferservice in der Stadt..).   
    Die viel beschimpften Griechen, Sie wurden von Eurokraten als Ziegenhirten verhöhnt, haben gezeigt wo es lang geht! Jetzt kann Frau Dr. Merkel an der "Spitze" einem nackten Mann in die Tasche fassen. Eine Anektion von Griechenland wird Sie wohl nicht reskieren, denn das wäre tödlich!bernd drooffum 19:12

    Lieber bernd drooff,
    soweit uns bekannt ist, wäre das auch rechtlich ein Problem - eine Annektierung ist unter EU-Ländern nicht vorgesehen.
    Presseschau: Das sagen die anderen

    Lange lässt sich darüber streiten, wer angefangen hat, wer dreister, härter und trickreicher ist. Doch das führt zu nichts.

    (Tagesspiegel)

    Eine Währung aber, die nicht auf Gold gegründet ist, beruht auf Verträgen und Vertrauen - und sonst nichts. Wenn beides in den Wind geschlagen wird, geht zuerst die Währung verloren, danach das Vertrauen in das europäische Projekt, die Notenbank, die Regierung und die Demokratie. 

    (Die Welt)

    Warum spricht man noch miteinander? Weil Griechenland ein strategisch bedeutendes Land an der Süd-Ost-Flanke Europas ist. Weil Schwache und Arme unter dem Versagen der politischen Elite inklusive der Syriza-Schickeria leiden.

    (Kölner Stadt-Anzeiger)

    So viele unterschiedliche Herzen kann eine Brust gar nicht beherbergen, wie sie derzeit bei vielen Europäern für Athen schlagen.

    (Rhein-Neckar-Zeitung)
    Lösung bis Montag (mal wieder)

    Griechenland dürfte nach Worten des irischen Finanzministers Michael Noonan ein umfangreiches Hilfsgesuch beim europäischen Rettungsfonds ESM stellen. Eine Vereinbarung zu Griechenland müsse bis Montag fertig sein.
    Lösung nur noch eine Frage von Tagen?

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Zeitdruck bei der Lösung der Griechenland-Krise unterstrichen. Es gehe "hier nicht mehr um Wochen", sondern um "wenige Tage", warnte Merkel vor Beginn eines Sondergipfels der Euro-Zone am Dienstag in Brüssel.

    Es gebe auch nach dem griechischen Referendum immer noch keine Grundlage, um Verhandlungen für ein Rettungspaket unter dem Euro-Rettungsschirm ESM zu beginnen.
    Dafür sei es weiter nötig, dass Solidarität auf europäischer Ebene und Verantwortung auf nationaler Ebene zusammengehörten. "Ohne Solidarität und ohne Reformen ist der Weg, den wir zu gehen haben, nicht möglich", sagte Merkel.

    "Wir brauchen solche Reformvorschläge so schnell wie möglich - so schnell wie möglich. Und um abzuschließen: so schnell wie möglich", sagt Francois Hollande.

    Auch der niederländische Regierungschef Mark Rutte mahnt Griechenland zu einem schnellen Lösungsvorschlag. Das Land gehe ein großes Risiko ein. Wenn nicht bald ein Vorschlag vorliege, könnten die Euro-Zonen-Spitzen nicht helfen.

    Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel forderte Tsipras ebenfalls auf, schnell Vorschläge vorzulegen.
    Umgestaltung der Schulden scheint möglich

    Die Finanzminister der Eurozone sind nach den Worten des irischen Ressortchefs offen für eine Umgestaltung der griechischen Staatsschulden.
    "Es gibt ein allgemeines Gefühl, dass eine Umgestaltung der Schulden akzeptabel wäre", sagte Michael Noonan dem Rundfunksender RTE. Er verwies auf Maßnahmen, die Irland ergriffen hatte wie die Verlängerung von Laufzeiten und die Reduzierung der Zinsen. 

    Schlagzeile vom 10.07.: Kanzlerin stimmt 200 Mrd Rettungspaket für GR zu. Schäuble tritt zurück. MWSt in EU einheitlich auf 25% angehoben. 50 Mrd Neuverschuldung Deutschland 2015. Wetten das!Prophetum 20:35

    Lieber Prophet,
    wir glauben zwar nicht, dass es so kommen wird, aber: sollten Sie tatsächlich die Nachrichten von Über-Übermorgen vorhersehen können, dann hätten wir da ein Jobangebot.
    Hungeraufstände in Flüchtlingslagern befürchtet

    Die schwere Finanzkrise in 
    Griechenland könnte zu Hungeraufständen in den zahlreichen Migrantenlagern vor allem auf den Inseln der Ostägäis führen. "Die Programme (zur Versorgung mit Essen) sind ausgelaufen. Es könnte zu Revolten kommen", warnte die griechische Vize-Ministerin für Migrationspolitik, Tasia Christofilopoulou, am Dienstag im griechischen Parlament.

    Bereits am Vormittag hatten Regionalgouverneure von den Ägäisinseln vor einer gefährlichen Zuspitzung der Lage in den Migrantenlagern gewarnt.
    Die Catering-Unternehmen seien seit Monaten nicht bezahlt worden und hätten seit Dienstag die Austeilung von Essen eingestellt, hieß es. Die Ägäis ist eine der Routen, über die Schleuser Tausende Migranten nach Europa bringen.
    Die Gehälter werden ausbezahlt

    Der stellvertretende griechische Finanzminister sieht kein Problem, am 13.
    Juli die Gehälter im öffentlichen Dienst des Landes auszuzahlen.

    von Volker Dohr bearbeitet von Daniel Reviol 7/8/2015 4:19:50 AM
    Übergangslösung angestrebt?

    Ein griechischer Regierungsvertreter sagt, sein Land schlage eine Übergangslösung vor, um über den Juli zu kommen. Danach solle es eine langfristige Vereinbarung geben.

    Nach Angaben von hochrangigen EU-Vertretern gibt es vorläufige Pläne für einen weiteren Euro-Gipfel am Sonntag, auf dem Hilfspläne für Griechenland genehmigt werden könnten. Voraussetzung sei, dass die Geldgeber mit dem Antrag auf weitere Hilfen und den damit einhergehenden Reformvorschlägen aus Athen einverstanden seien, sagt einer der Vertreter.
    von Volker Dohr bearbeitet von Daniel Reviol 7/8/2015 4:19:52 AM
    Eurogruppe gibt Athen neue Chance

    Noch ist das Treffen der EU-Regierungschefs noch nicht vorbei, da lässt der neue griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos die Nachricht des Abends durchsickern: Die Eurogruppe will 
    Griechenland nach Angaben des neuen Finanzministers Evklidis Tsakalotos eine "neue Chance" geben. Der "politische Wille" dazu sei da, sagte Tsakalotos am Dienstagabend in Brüssel.
    von Volker Dohr bearbeitet von Daniel Reviol 7/8/2015 4:19:54 AM
    Tsipras kündigt neues Reformpaket an

    Trotz Finanzminister-Treffen und Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs legte die griechische Regierung gestern keine neuen Vorschläge vor: Das soll sich jedoch bis Donnerstag ändern. In der Nacht hat Alexis Tsipras ein neues Reformpaket angekündigt.


    "Die Vorschläge enthalten glaubwürdige Reformen, die sozial gerecht sind", sagte der griechische Ministerpräsident.
    Im Gegenzug werde Griechenland Unterstützung bekommen, um seinen mittelfristigen Finanzbedarf zu decken.

    Es sei auch ein Investitionspaket im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit vorgesehen sowie Gespräche über eine Umschuldung: "Das Ziel ist eine sozial gerechte und wirtschaftlich machbare Vereinbarung für Griechenland und für Europa", betonte Tsipras.

    Bei unseren Lesern kommt der Brief der Ökonomen an Merkel gar nicht gut an:

    nicht die verschriebene medizin hat den patienten ausbluten lassen, sondern der patient hat seine verschriebene medizin nicht genommen. der beipackzettel wurde nicht gelesen.plummium 7:20

    Begreifen die ÖKONOMEN es nicht ,ohne Reformen Hilft der Schuldenschnitt auch nichts denn in 2 Jahren wollen sie den nächstenEwertum 7:12

    Wie lange reicht das Geld noch?

    Insider vermuten, dass den griechischen Banken in den nächsten zwei bis drei Tagen das Geld ausgeht - zumindest, wenn sich die Kreditgeber nicht auf weitere Hilfen für das Land verständigen.

    Ein anderer Informant, der mit dem griechischen Finanzsystem vertraut ist, geht sogar noch weiter. Er fürchtet, die ersten Geldautomaten könnten schon heute leer sein.

    An den Geldautomaten erhalten die Griechen derzeit noch maximal 60 Euro pro Tag. Diese Begrenzung habe das Problem nur hinausgeschoben, so einer Insider.

    Der Anblick langer Schlangen vor Bankautomaten ist inzwischen Alltag. Doch schon bald könnte es gar kein Geld mehr für die Bürger in Griechenland geben. (Quelle: dpa)

    Unionspolitiker machen Front gegen drittes Hilfspaket

    Die Gläubiger sind von einem neuen Hilfspaket noch ein ganzes Stück entfernt. Es liegen noch nicht einmal neue Reformvorschläge der griechischen Regierung vor - und trotzdem regt sich in der Union schon massiver Widerstand gegen weitere Finanzhilfen


    Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich von der CSU sagte der "Rheinischen Post", er kenne keinen einzigen Kollegen in seiner Fraktion, der eine Basis für ein drittes Hilfspaket sehe. 

    Friedrich erklärte mit Blick auf das Referendum vom vergangenen Sonntag:

    Die Griechen haben das Recht, Nein zu sagen, und jetzt haben wir das Recht, ebenfalls Nein zu sagen. 


    Der Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, nannte in der "Rheinischen Post" konkrete Bedingungen für mögliche weitere Unterstützung Griechenlands: "Ohne einen Strategiewechsel hin zu einer Staateninsolvenzordnung kann ich weiteren Hilfen nicht zustimmen." 

    "In der jetzigen Konstruktion hat die Währungsunion keine Zukunft mehr", sagte Linnemann.
    Die bisherige Strategie zur Krisenbekämpfung über den Euro-Rettungsschirm habe die griechische Regierung selbst "endgültig ad absurdum geführt".
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