Live-Blog zur Griechenland-Krise
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Live-Blog zur Griechenland-Krise

Verfolgen Sie die Entwicklungen in der Griechenland-Krise in unserem Live-Blog.

  • Bosbach erwägt Karriere-Ende

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach erwägt aus Verärgerung über den Griechenlandkurs der Bundesregierung ein Ausscheiden aus der Politik. zum Artikel
  • "Mehr Gauck und weniger Schäuble"

    Selten sind nach einem EU-Gipfel so viele gegenseitige Verletzungen offengelegt worden. Sollten also nun die Inhalte abgesegnet werden - mit all den Härten für die Griechen - kommt es in den kommenden Monaten und Jahren mehr denn je auf den Umgangston und Stilfragen an. Und da ist erst recht Deutschland gefragt, auch mit so etwas wie Versöhnungsbotschaften. Kurzum: Mehr Gauck und weniger Schäuble.

    Aus der "Heilbronner Stimme".
  • Tsipras wird nicht zurücktreten

    Der unter Druck geratene Ministerpräsident Alexis Tsipras wird Regierungskreisen zufolge nicht zurücktreten.
    Es sei aber wahrscheinlich, dass es nach der am Mittwoch geplanten Parlamentsabstimmung über das Hilfspaket zu einer Kabinettsumbildung komme, sagt ein Regierungsvertreter.

  • Schäuble: Erarbeiten des Hilfsprogramms dauert mindestens vier Wochen

    Wehrt sich gegen Kritik an seiner Person: Finanzminister Schäuble (Bild: dpa) 

    Bundesfinanzminister Schäuble schätzt, dass die Erarbeitung eines neuen Hilfsprogramms für Griechenland mindestens vier Wochen dauern wird. Das Risiko müsse bis zum Abschluss der Verhandlungen bei Griechenland liegen, sagt Schäuble. Der Druck der Realität dürfe in dieser Zeit nicht gemindert werden.

    Zur Kritik an der deutschen Verhandlungsführung sagte der Finanzminister: "Sie ringen mit sich und anderen darum, was der richtige Weg ist. Ich habe keinen Vorschlag gemacht, der nicht innerhalb der Bundesregierung abgesprochen war."

    Zuvor hatte er den seltsam klingenden Satz gesagt:

    'To blame die anderen' kann nicht zielführend sein.

    In seiner bisweilen
    schnodderigen Art und Weise kritisierte Schäuble damit die unsachliche Auseinandersetzung rund um die Griechenland-Einigung in Brüssel. Sicher hatte er dabei auch Angriffe auf seine Person im Kopf, er formulierte den Satz aber offensichtlich ganz bewusst so, dass ihn sich jeder zu Herzen nehmen könnte.

    Ganz deutlich hat Schäuble gemacht, dass allerspätestens jetzt
    Griechenland in der Verantwortung ist, die Einigung der Euro-Staaten von Montagfrüh umzusetzen - und niemand anderes. Die anderen zu beschuldigen, könne keine Lösung sein, so Schäuble.

    von Jan Eger, t-online.de bearbeitet von Stefan Obst 7/15/2015 4:30:06 AM
  • von Martina Engesser bearbeitet von Stefan Obst 7/15/2015 4:30:13 AM
  • Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich in einem TV-Interview als Opfer der Brüsseler Politiker präsentiert: Statt die angepeilte Lösung zu verteidigen, beschrieb er das schmerzhafte Szenario einer Rettung unter Zwang und warf den Gläubigern "Rachsucht" vor. zum Artikel
  • "Rachsüchtige" Gläubiger: Tsipras im TV-Interview (Foto: AP)

  • Griechen laut Umfrage für Reformpaket

    Wer hätte das gedacht? Gut 70 Prozent der Griechen sind laut einer Umfrage für die Billigung des Reformprogramms durch das griechische Parlament.

    Das bedeutet Rückenwind für Griechenlands Regierunfschef Tsipras. Denn an diesem Mittwoch berät d
    as griechische Parlament über ein erstes großes Paket. Die Annahme ist Bedingung, damit Verhandlungen der Gläubiger mit Griechenland über ein drittes Hilfspaket überhaupt erst beginnen können.
  • Schicksalsabstimmung im griechischen Parlament: An diesem Mittwoch stimmen die Abgeordneten über die ersten Reformmaßnahmen ab.

    Rund 30 Abgeordnete seiner linken Syriza-Partei dürften bei der Abstimmung in der Nacht auf Donnerstag mit Nein votieren. Allerdings kündigte die Opposition bereits ihre Unterstützung für die Maßnahmen an.


  • Morgen-Szene auf einem Markt im Zentrum Athens: Rund 70 Prozent der Menschen sind für das Reformpaket. (Foto: AP)


  • User "Querkopf" steht voll hinter den strengen Sparauflagen für die Griechen.
    Dass die Schulden unmöglich zu tilgen sindm, ist denk ich jedem klar. Ohne starke Auflagen würde sich aber nichts ändern, sondern noch mehr Geld verschwinden.querkopfum 7:17

  • Nach viel Kritik an Schäuble hier von einem unserer Leser auch mal ein Lob für seine knallharte Verhandlungstaktik: 
    Merkel und insbesondere Schäuble machen ihre Sache sehr gut! Was machen denn die anderen Staaten (nichts). Wernerum 7:04

  • Aus Sicht dieses Lesers werfen die Vorschläge des IWF zu Schuldenerleichterungen mehr Fragen auf, als sie sinnvolle Antworten liefern.
    Irgendwie unlogisch die Vorschläge des IWF. Wenn die Schuldenlast untragbar ist, dann nutzt auch eine Verlängerung nichts. Transferleistungen bedeuten ja das andere für die Schulden aufkommen. Wieso macht man dann nicht gleich einen Schuldenschnitt der für Griechenland dann tragbar ist?Andium 7:23

  • Unser Medienparter "Wirtschaftswoche" nennt vier Szenarien, warum das dritte Hilfspaket scheitern könnte.


    -Die Regierung von Tsipras zerbricht: So gibt es in Tsipras' Syriza-Partei erheblichen Widerstand gegen das Paket und den Kurs des Regierungschefs. Über Neuwahlen wird bereits eifrig spekuliert.

    -Nationale Parlamente verweigern die Hilfe: Sieben Parlamente - Deutschland, Frankreich, Österreich, die Niederlande, Finnland, die Slowakei und Estland - müssen der Vereinbarung zustimmen. Insbesondere in Finnland regt sich massiver Widerstand gegen das Paket. Drei Vietel der Finnen lehnen weitere Hlfen ab.


    -
    Die Brückenfinanzierung scheitert: Die Verhandlungen zu dem Hilfspaket dürften bis zu einem Monat dauern. Doch schon in den kommenden vier Wochen braucht Athen rund zwölf Milliarden Euro. Völlig offen ist noch, wie Griechenland diese Zeit überbrücken kann.

    -Das Hilfprogramm funktioniert nicht: Investitionen in die griechische Wirtschaft soll über einen Treuhandfonds
    kommen, in den staatseigene Unternehmen überführt werden sollen. Der Gesamtwert wird auf 50 Milliarden Euro beziffert. Doch der Plan ist nicht neu und hatte schon unter dem früheren Ministerpräsidenten Papandreou lediglich 3,5 Milliarden Euro in die griechische Staatskasse gespült.


  • IWF schlägt Schuldenerlass für Griechenland vor

    Angesichts der horrenden Schulden Griechenlands in Höhe von über 300 Milliarden Euro hat der IWF weitreichende Schuldenerleichterungen für das Land gefordert. "Griechenlands Schulden können nur mit Maßnahmen zur Schuldenerleichterung tragfähig sein, die viel weiter gehen, als Europa bislang vorgesehen hat", heißt es in einem Bericht des Fonds.

    Dazu werden drei Möglichkeiten genannt:

    Die Verlängerung der Zeit, in der das Land keine Schulden an die europäischen Partner zurückzahlen muss, von zehn auf 30 Jahre.

    Zweitens jährliche Transferleistungen an Griechenland, damit das Land seine Schulden bedienen kann.

    Drittens schlägt der IWF sogar einen Schuldenerlass vor, der von deutscher Seite bis zuletzt immer wieder abgelehnt wurde.

  • Wie nun bekannt wurde,
    will US-Finanzminister Jacob Lew noch am Mittwoch nach Deutschland kommen und mit EZB-Präsident Mario Draghi über die Lage in Griechenland beraten. Am Donnerstag will er sich auch mit Finanzminister Schäuble treffen.

    Zu erwarten ist, dass Lew für weitergehende Schuldenerleichterungen, wenn nicht gar für einen Schuldenschnitt eintreten wird. Denn
    aus Sicht der USA können sich Europa und die NATO allein schon geostrategisch kein istabiles Griechenland leisten.


  • von Christian Kreutzer bearbeitet von Stefan Obst 7/15/2015 6:50:24 AM
  • Dieser Leser rät Luxemburg, zunächst vor seiner eigenen Tür zu kehren: 
    Bevor die Herren Politiker aus Luxemburg Kritik an Schäuble äußern, sollten sie in Luxemburg gegen die dortige "Steuervermeidung" für Amazon usw. vorgehen!Michaelum 9:13

  • Wie kontrovers unsere Leser die Kritik an Schäuble beurteilen, zeigt dieser gerade eingegangene Kommentar:
    Schäubles Verhalten verstört mich sehr. Solange ich denken kann, habe ich ein derartig arrogantes und überhebliches Verhalten eines deutschen Politikers gegenüber einem anderen europäischen Volk noch nie erlebt. Ich weiß nicht, was diesen Mann treibt.Erika71um 8:53
  • Kurz vor der Abstimmung des griechischen Parlaments über das Hilfspaket kocht die Stimmung in dem Land hoch. Aus Protest gegen neue Einsparungen sind Staatsbedienstete in einen 24-stündigen Streik getreten. Dem Ausstand schloss sich auch das Personal der staatlichen Krankenhäuser an, das nur noch Notfallpatienten behandeln will. Die griechischen Eisenbahnen werden schon seit Mitternacht bestreikt.

    Doch damit nicht genug. Gleichzeitig haben die Gewerkschaften des Landes für den Nachmittag zu Demonstrationen im Zentrum Athens aufgerufen.
  • Diese Leserin versteht die Kritik an Schäuble nicht und stellt sich hinter den Finanzminister:
    So ist es immer , man spricht aus, was alle denken, und dann ist man der Böse. Ich wünschte mir mehr Soldarität auch für die Prügelknaben.Bea Frauum 8:54
  • In der Nähe des griechischen Parlaments in Athen demonstrieren Bürger gegen die Annahme der neuesten Reform- und Sparmaßnahmen. (Foto: ap)

  • Den Menschen in Griechenland ist die Verzweiflung angesichts der ausweglos scheinenden Situation in dem Land ins Gesicht geschrieben. (Foto: ap)

  • "Größte Insolvenzverschleppung aller Zeiten"

    Der
    Bund der Steuerzahler fordert die deutschen Abgeordneten dazu auf, das neue Hilfspaket bei der Abstimmung Ende der Woche abzulehnen. Verbandspräsident Reiner Holznagel nannte den Umgang mit der Griechenlandkrise in der "Bild"
    die "größte Insolvenzverschleppung aller Zeiten", an der die Bundesregierung beteilgt sei.
  • Regelrecht hin- und hergerissen ist diese Lesererin, die deutsche und griechische Interessen abzuwägen versucht. 
    Bisher war ich immer für einen Kompromiss, um Europa zusammen zu halten, aber die Bürger Deutschlands sind auch nicht alle "besser-verdienend" und können es sich nicht leisten, andere Länder zu subventionieren. Wenn dann auch noch freche Kommentare von allen Seiten im O-Ton "Deutschland soll still sein und für Griechenland bezahlen" kommen, beginne ich zu denken: Nein, irgendwann ist Schluss mit lustig! Das ist Insolvenzverschleppung!Gabriele Vierzig-Rostekum 9:49
  • Griechenlands Bankkunden müssen sich auch nach dem Schuldenkompromiss gedulden. Die Banken des Landes bleiben bis einschließlich Donnerstag geschlossen.

    Diesen Zustand bezeichnet Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret als "künstliches Koma". Er fordert, die nötigen Instrumente zu schaffen, "um Banken geordnet abwickeln zu können". Dazu gehört aus seiner Sicht auch die Beteiligung der Gläubiger einer Bank an deren Verluste im Falle einer Sanierung oder Abwicklung.
  • Grüne wettern gegen Schäuble

    Auch die
    Grünen empören sich über Schäubles Vorschlag,
    Griechenland solle die Eurozone im Zweifelsfall mindestens fünf Jahre lang verlassen. "Dass eine deutsche Regierung offen einen Rückschritt in der europäischen Integration anstrebt, ist eine 180-Grad-Wende deutscher Europapolitik seit 1949", sagte der finanzpolitische Sprecher Gerhard Schick in der "Südwest Presse".

    Schick kritisert auch die Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket und nennt die von den Gläubigern geforderten Spar- und Reformmaßnahmen eine "Kaputtsparpolitik".
  • Griechische Rentner warten vor der Nationalbank in Athen und hoffen auf etwas Bargeld. Rentner, die über keine Geldkarte verfügen, bekommen in den Filialen wöchentlich maximal 120 Euro ausgezahlt. (Foto: ap)


  • Die Sitzverteilug im griechischen Parlament (Grafik: dpa)


  • Asselborn rät Deutschland zu Zurückhaltung

    Auch Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat Deutschland heftig kritisiert. Ihm zufolge solle Deutschland in der EU weniger dominant auftreten. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen Finanzminister Schäuble.

    Es wäre besser, wenn Berlin seine starke Rolle in Europa nicht so deutlich in den Vordergrund stellen würde: "Das starke Deutschland hat das gar nicht nötig. Das erzeugt nur unnötiges Unbehagen."

    Asselborn bemängelte zudem, dass das Schäuble-Papier, das mit dem Gedanken eines zeitweiligen Grexit spielte, bei den Partnern für massive Irritationen gesorgt habe. "Es entstand zunächst der Eindruck, dass es das Ziel der Bundesregierung sein könnte, den Grexit direkt anzusteuern."
  • Neue Milliarden für Grichenland?

    In der Frage, wie Griechenland  die Zeit bis zu einem möglichen Inkrafttreten des dritten Hilfspakets finanziell überstehen könnte, zeichnet sich eine Lösung ab.


    Die EU-Kommission und Athen wollen den kurzfristigen Finanzbedarf nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters offenbar über den Rettungsfonds EFSM abdecken.

    Insge
    samt
    sieben Milliarden Euro sollen aus dem 2010 aufgelegten Fonds für eine Brückenfinanzierung genutzt werden, um den Bedarf des von der Pleite bedrohten Landes bis Ende Juli zu decken.

  • Leser "Conrad" ist mit der gesamten Krisenpolitik unzufrieden und sieht Griechenland in die Enge getrieben.
    Ich finde das ganze Krisenmanagement höchst unprofesionell. Man kann Griechenland doch nicht helfen indem man dem Land immer mehr Schulden aufbürdet und es quasi entmündigt. Hilfe sieht anders aus.Conradum 11:46

  • Worum es bei der Abstimmung geht

    Heute Nachmittag beraten die Abgeordneten in Athen zunächst über das dritte Hilfsprogramm. Gegen 23
    Uhr wird über ein vier Milliarden Euro schweres Sparpaket abgestimmt - Bedingung für das neue Geld.

    Das Paket umfasst höhere Mehrwertsteuern und Zusatzabgaben für Freiberufler sowie Besitzer von Luxusautos, Häusern und Jachten.
    Auch Frühverrentungen sollen größtenteils abgeschafft werden.

    Etwa 40 Abgeordnete der linksradiklane Regierungspartei Syriza dürften ihrem Parteichef Tsipras die Gefolgschaft verweigern. Umso mehr ist dieser auf die Stimmen der Oposition angewiesen, um die Sparmaßnahmen durchs Parlament zu bringen.

    Tsipras' Energieminister Panagiotis Lafazanis, Anführer der linken Plattform der Regierungspartei, nennt die Hilfsprogramme zerstörerisch. Die Griechen hätten Syriza nicht gewählt, damit diese ein neues Sparprogramm durchsetze, sagt er. Er werde am Abend gegen das Programm stimmen.
    von Stefan Obst bearbeitet von Rickmer Flor, t-online.de 7/15/2015 10:12:17 AM
  • Die zurückgetretene Vize-Finanzministerin Griechenlands, Nantia Valavani: "Kann nicht mehr weitermachen."

  • UN-Experte: Sparmaßnahmen könnten Rechte verletzen

    Nach Ansicht des argentinischen Schuldenexperten Juan Pablo Bohoslavsky könnten die von den internationalen Gläubigern gefordeten Sparmaßnahmen gegen das Völkerrecht verstoßen. Grund für seine Einschätzung seien Berichte über Engpässe bei Medizin und Lebensmitteln.

    So müsssten Rettungsabkommen das Recht auf Gesundheitsfürsorge, Nahrung und soziale Sicherheit gewährleisten.
  • Staatsbedienstete und Krankenhausangestellte in Griechenland demonstrieren gegen die neuen Sparmaßnahmen. (Foto: dpa)

  • Romano Prodi regt sich über Deutschland in der Griechenland-Krise auf. (Foto: dpa)

  • Dieser User hat eine klare Meinung zur Kritik des Italieners Prodi an Deutschland.
    Hr. Prodi rügt Deutschland. Das ist genauso lustig, als würden die Bremer den Bayern erklären, wie Finanzpolitik funktioniert.Melimum 13:04

  • Griechische Wirtschaft am Boden: "Niemand produziert, niemand kauft, alle haben Angst"

    www.t-online.deEin drittes Hilfspaket für Griechenland ist wahrscheinlich. Doch die Erleichterung in dem verschuldeten Land sollte nicht lange währen - denn die Wirtschaft liegt am Boden. Darin sind sich Wirtschaftsexperten und griechische Unternehmer einig.Hier...
  • Die Schuldenlaufzeit für Griechenland könnte verlängert werden: "Das ist sicher ein Element, dass man in Betracht ziehen kann", sagte der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger.

    Allerdings werde dies nicht die Lösung sein, "wenn es zu einem signifikanten Barwertverlust führt".
    Dies wäre am Ende nichts anderes als ein "Schuldenschnitt durch die Hintertür" - und ein Schuldenschnitt sei nicht mit europäischem Recht vereinbar.
  • Die Alternative für Deutschland hat eine Online-Petition gegen die Eurorettungspolitik der Bundesregierung gestartet. Die Petition richtet sich an den Bundestag. Wer sie unterzeichnet, unterschreibt den Satz: "Das dritte Griechenlandpaket und etwaige weitere Euro-Rettungsmaßnahmen für andere Länder lehne ich ab." 

    Auf der Internetseite listet die AfD auf, wie viel Geld Griechenland bisher als Darlehen erhalten hat und für welchen Anteil davon Deutschland haftet.
  • Auch Romano Prodi rügt Deutschland

    Die nächste Watsche für Berlin: Nach Luxemburgs Außenminister Asselborn hat nun der ehemalige italienische Regierungschef und
    EU-Kommissionspräsident Romano Prodi Deutschland wegen seiner harten Verhandlungen mit Athen kritsiert. "Die deutsche Regierung war unflexibel", sagte er dem Deutschlandradio.

    Zwar sei klar, dass auch
    die griechische Regierung tausend Fehler gemacht hat. "Aber sie wurde zwangsverwaltet und ihrer Entscheidungsgewalt beraubt. Und das wird in Zukunft kräftige Spuren hinterlassen."
    von Stefan Obst bearbeitet von Daniel Reviol 7/15/2015 1:23:25 PM
  • Unser Leser "UdoTielcke" kann der Kritik von Prodi und Asselborn am Kurs der deutschen Regierung wenig abgewinnen. Lob von ihm ernten jedoch nicht Merkel und Schäuble:

    Herr Romano Prodi als auch der Außenminister Asselborn sind nur neidisch, weil sie zu weltpolitischen Schwierigkeiten nicht zu Rate gezogen oder überhaupt nur gefragt werden. Für mich gilt Herr Tsipras zu den wirklichen Politikern, die sich nicht nur für sich selbst um jeden Preis nach vorne spielen, sondern für die Sache, für Griechenland kämpfen bis zum Ende. Und das verdient die volle Hochachtung.UdoTielckeum 15:54

  • Morgen: Experten-Chat zur Griechenland-Krise

    Wirtschaftsexperte Dr. Jens Boysen-Hogrefe vom IfW. 

    Sie haben Fragen zur Griechenland-Krise? 
    Zu den Milliarden, die ins neue Hilfspaket gepackt werden? Zu den Schuldnern oder zu den Gläubigern?  Dann hilft vielleicht unser Experte weiter.


    Am Donnerstag, den 16.
    Juli, zwischen 14 und 15 Uhr ist Dr. Jens Boysen-Hogrefe vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in unserem Experten-Chat. Stellen Sie dem Wirtschaftsfachmann schon jetzt Ihre Fragen. 

    Hier geht es zum Expertenchat.
  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier bezweifelt eine Einigung in der griechischen Schuldenkrise. Er sei sich nicht sicher, ob der griechische Regierungschef Alexis Tsipras das vereinbarte Reformprogramm tatsächlich ernsthaft umsetzen wolle.  

    Das sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel.
    Der habe ebenfalls von einer "hohen Portion Skepsis" gesprochen.

    Bouffier und Juncker bei einem Treffen in Brüssel. (Quelle: dpa) 

    Im Zusammenhang mit geplanten Privatisierungen in Griechenland wird derzeit über den
    Kauf 
    von 14 Regionalflughäfen durch den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport spekuliert. Bouffier äußerte sich dazu zurückhaltend. 
    Für solche großen Investitionen sei Vertrauen unverzichtbar.

    Hessen ist größter Anteilseigner an Fraport.
    Sein Bundesland sei bereit, Beamte nach Griechenland zu schicken - zum Aufbau einer effizienteren Verwaltung. Diese müssten aber "Ratgeber und nicht Bevormunder" sein, so Bouffier.
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