Live-Blog zum Bahnstreik
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Live-Blog zum Bahnstreik

Die Gewerkschaft der Lokführer und die Bahn haben sich überraschend auf eine Schlichtung geeinigt: Vom 27. Mai bis 17. Juni wird verhandelt, dann gilt eine Friedenspflicht. Der Streik hört aber schon heute auf. Verfolgen Sie die Geschehnisse live bei t-online.de.

  • Für "Loki"  gehört ein uneingeschränktes Streikrecht  zur Demokratie

    Ich als Lokführer möchte mich nicht von einer DB hörigen Gewerkschaft(EisenbahnerVerräterGewerkschaft)vertreten lassen.Darum GDL.Streik gehört nun mal zu einer gesunden Scheindemokratie.Für alle Uneinsichtigen,ab nach China oder Nordkorea.Lokium 8:43

  • "Enrico" ärgert sich über die ausgefallenen Züge.

    Bahnstreik am Leipziger Hauptbahnhof bedeutet aktuell, dass Richtung Berlin KEINE Zugverbindung weder Hin noch Zurück existiert. Das Kann es nicht sein.Enrico Beyerum 7:40

  • "Wolle" mahnt in dem Tarifkonflikt zur Besonnenheit.

    Last doch endlich die Vernuft walten. Millionen von Pendlerm sind auf die Bahn angewissen, doch so eine Sturheit von beiden Verhandlungsführern ist nicht zu übertreffen. Last doch endlich mal das Machtgehabe und denkt an die vielen Bahnkunden und an die deutsche WirtschaftWolleum 7:27

  • Streiktag 5: Das sagen unsere Leser zum Bahnstreik. "Deckie" hat Verständnis.

    wer auch nur im umfeld eines lokführers zu tun hat und sich vernünftig mit dieser materie auseinandersetzt wird merken das hr. weselsky recht hatdeckieum 7:28

  • Sind die Lokführer streikmüde?

    Schon zum 8. Mal proben die Lokführer den Aufstand gegen den mächtigen Bahn-Konzern. Doch offenbar sind viele Gewerkschaftsmitglieder inzwischen müde. Einem Medienbericht zufolge habe sich nur eine Minderheit der Angstellten an dem gegenwärtigen Streik beteiligt. 

    Lediglich rund 6000 der etwa 20.000 Lokführer  seien  dem Streikaufruf gefolgt, meldete die "Bild"-Zeitung. Im Güterverkehr sei nur jeder fünfte Lokomotivführer dem Aufruf zum Ausstand gefolgt.

  • Hälfte der Deutschen hat kein Verständnis für Lokführer-Streik

    Eine knappe Mehrheit der Deutschen hat derweil kein Verständnis für den erneuten
    Lokführer-Streik
    . In einer
    Infratest-dimap-Umfrage für den ARD-"Deutschlandtrend" gaben dies 52 Prozent der Befragten an.  Allerdings haben demnach 46 Prozent der Bürger Verständnis für den
    Streik.

    Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) macht der Umfrage zufolge die  Lokführergewerkschaft GdL dafür verantwortlich, dass in dem  Tarifkonflikt erneut gestreikt wird. 

    Die Deutsche Bahn sieht demnach nur ein gutes Viertel (27 Prozent) als Hauptverantwortliche für den Streik. 

    Die Schuld bei beiden Tarifpartnern gleichermaßen sehen 14 Prozent der Befragten

  • GDL streikt weiter - keine Unterbrechung 


    Am Vormittag keimte Hoffnung auf, doch GDL-Chef Claus Weselsky machte nun klar: Die Lokführer-Gewerkschaft lehnt das neue Angebot der Bahn für eine Vermittlung in dem Tarifkonflikt ab. Der bundesweite Streik werde wie geplant bis zum Sonntag fortgesetzt.

    Das Angebot sei ein "PR-Gag", sagte Weselsky. Darin stehe "nichts, aber auch gar nichts" Neues, außer, den SPD-Politiker Matthias Platzeck hinzuzuziehen. Wer versuche, das Messer an die Schlagader der Berufsgewerkschaften zu setzen, der provoziere die Auseinandersetzungen. Die Bahn hatte vorgeschlagen, den früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als Beobachter oder Vermittler in neue Verhandlungen zu holen.  

    Weselsky sagte, es werde kein solches Verfahren geben, solange der Konzern seine Bedingung aufrechterhalte, dass es am Ende inhaltsgleiche Ergebnisse mit der konkurrierenden Eisenbahn- und  Verkehrsgewerkschaft (EVG) gibt. - In diesem Artikel finden Sie weitere aktuelle Details.



    von Martin Mrowka bearbeitet von Özkan Canel Altintop 5/8/2015 4:46:04 AM
  • Lokführer-Streik Tag 4: Folgen vor allem im Güterverkehr spürbar


    Nach dem vorerst gescheiterten Vermittlungsversuch der Bahn wird auch am Donnerstag unverändert weiter gestreikt. Noch bis Sonntag wollen die in der Gewerkschaft GDL organisierten Lokführer den Zugverkehr in Deutschland möglichst großflächig lahmlegen. Erneut müssen Fahrgäste und Frachtkunden nach Alternativen suchen oder lange Wartezeiten und volle Ersatzzüge ertragen. 

    Dabei hinterlässt der Streik vor allem im Güterverkehr mittlerweile deutliche Spuren. Die Gefahr von logistisch bedingten Produktionsausfällen in der Industrie steigt dabei von Tag zu Tag. Zu Engpässen könnte es in einigen Regionen Deutschlands auch bei der Öl-Versorgung kommen. - Mehr dazu lesen Sie hier.
  • "PR-Gag": Weselsky spottet über Grube-Vorschlag

    GDL-Chef Claus Weselsky hat auf den Bahn-Vorschlag reagiert. (Foto: dpa)

    Die Reaktion von GDL-Chef Claus Weselsky auf den Vermittlervorschlag der Bahn hat nicht lange auf sich warten lassen. Er bezeichnete die Idee,
    SPD-Politiker Matthias Platzeck als Vermittler einzuschalten, als öffentlichkeitswirksamen Witz .


    "Niemand sollte davon ausgehen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund eines PR-Gags des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn die Streikaktionen beenden", sagte Weselsky
    auf einer Kundgebung in Köln.

    Die Lokführer-Gewerkschaft GDL will ihren Streik nicht abbrechen.
    "Wir sind nach jetziger klarer und deutlicher Ansage bis sonntagfrüh 9 Uhr alle gemeinsam im Arbeitskampf."

    Das "angeblich so tolle" Angebot des Konzerns habe ihm bis Mittwochmittag nicht vorgelegen, so
    Weselsky .Grube habe den Brief offenbar "mit der Postkutsche
    losgeschickt".
    Weselsky sagte aber zu, die GDL werde Grubes Vorschlag bewerten, wenn ihr dieser schriftlich vorliege.
    "Und wir lassen uns Zeit dabei", fügte der Gewerkschaftschef hinzu.

    Grube hatte am Vormittag vorgeschlagen, Platzeck solle als unabhängige Persönlichkeit an den Verhandlungen teilnehmen, um Vorwürfe der GDL zu entkräften, die Bahn wolle nicht ernsthaft verhandeln.

    Die GDL-Mitglieder bei der Bahn streiken seit Dienstagfrüh im Personenverkehr zum achten Mal in dem Tarifkonflikt, der seit elf Monaten andauert.
    Erst Sonntagmorgen soll der Streik enden.

    Viele unserer User finden die Reaktion Weselskys befremdlich. Hier ein paar Beispiele:

    Die Reaktion auf Grubes Vorschlag zeigen doch deutlich, dass es Herrn Weselsky längst nicht mehr um die Sache geht. Dieser Möchtegern will sich einen persönlichen Kampf mit Herrn Grube liefern.Rüdigerum 13:30
    Wenn man Herrn Weselsky so hört, fragt man sich, wer oder was eine solch massiv zur Schau getragene Arroganz noch überbieten kann?! ist denn wirklich niemand in der Lage, ihn zu bremsen?Jogipilotum 13:31

    Aber es gibt auch User, die es ähnlich sehen, wie Herr Weselsky:

    GDL und Cockpit sind bisher die Einzigen Widerständler gegen den immer brutaler agierenden Kapitalismus.Hoffe, das nach den Erziehern und Sozialarbeitern weitere Menschen dabei mitmachen.Weselsky ist für mich Vorbild!!!Eckhard Flüggeum 14:24
    Ich sympathisiere mit Herrn Weselsky und hoffe,dass dieses Taktieren von Seiten der DB endlich ein Ende hat.Mikeum 13:51

    von Julian Moering bearbeitet von Martin Mrowka 5/7/2015 10:16:41 AM
  • Streik wird nicht ausgesetzt

    Auch nach einem neuen Vorschlag der Bahn will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihren Streik fortsetzen. Es gebe nach jetzigem Stand keinen Grund, den bis Sonntag geplanten bundesweiten Ausstand abzubrechen, sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Mittwoch in Köln. Er sprach von einem "PR-Gag" der Bahn.
    von Volker Dohr bearbeitet von Martin Mrowka 5/7/2015 10:16:38 AM
  • von Martina Engesser bearbeitet von Martin Mrowka 5/7/2015 10:16:31 AM
  • Nun ist Zeit für den Feierabend. Wir wünschen allen Kunden einen schönen Mittwochabend. Bis morgen früh 6 Uhr. Gute Nacht aus #Berlin. /ci
  • Die Kollegen von opendatacity.de haben zum Bahnstreik im letzten November eine tolle interaktive Karte erstellt. Sie zeigt die Zugbewegungen an einem normalen Tag und an den Streiktagen vom 6. bis 8. November 2014.

  • Keine Engpässe im Schienennetz

    Bahn-Tochter DB-Netz gibt Entwarnung: Der Lokführerstreik hat im deutschen Schienennetz bislang nicht zu Engpässen auf der Schiene geführt. In Folge des Ausstands seien Züge in Rangieranlagen oder auf wenig genutzten Überholgleisen abgestellt worden. Die Lage sei "ruhig und absolut nbeherrschbar".

    Das werden vor allem die Betreiber der mehr als 300 Privatbahnen, die im DB-Netz unterwegs sind, gerne hören.
  • So stellen sich die Kollegen vom WDR-Youtube-Kanal "#3sechzig" Platzeck als Vermittler im Tarifstreit vor :-)


  • Userin "Silke S." und User "Andi" zollen User "Ingo Meyer" Respekt, der etwas weiter unter seine Meinung kundgetan hat:

    Herr Ingo Meyer hat meinen Respekt, öffentlichen so die Meinung zu vertreten. Konsequenz daraus wäre noch ein Austritt aus der GdL. Als Wochenendpendler bin auch ich total genervt, zumal der Osten von Deutschland noch mehr betroffen ist.Silke S.um 12:56
    Respekt "Ingo Meyer" ... schade das nicht alle GDLer so "blickig" sind.Andium 13:14

    Auch "anno" hegt Sympathien für "Ingo Meyers" Haltung:

    Respekt vor Ingo Meyer - wenn nur noch Machtspiele stattfinden und nicht mehr die Sache bzw. die Mitglieder im Mittelpunkt stehen, dann ist da der falsche Boss tätig. Hoffentlich sehen das auch noch mehr Mitglieder ein.annoum 13:15

  • Grube schlägt Matthias Platzeck als Vermittler vor

    Kann er im Streit zwischen Bahn und GDL vermitteln? (Foto: dpa)

    4,7 Prozent mehr Lohn in zwei Schritten, 1000 Euro Einmalzahlung, 300 neue Lokführerstellen - Bahnchef Rüdiger Grube erneuert das alte Angebot und macht einen konkreten Vorschlag für einen Vermittler.

    Künftig solle "eine unabhängige Persönlichkeit" an den Tarifverhandlungen teilnehmen, so Grube. Er schlug Matthias Platzeck (SPD) vor. Der ehemalige Ministerpräsident von Brandenburg habe sich schon bereit erklärt. Die GDL könne zusätzlich eine eigene Person des Vertrauens hinzuziehen. 

    Voraussetzung für diese Vermittlung sei, dass sie sofort beginne und dass die GDL ihren aktuellen Streik beende.

    Die Bahn wolle diesen Weg gehen, weil die GDL derzeit "noch nicht bereit ist, in eine Schlichtung einzutreten", sagte Grube.

    Bereits vor Grubes Erklärung hatte GDL-Vize Norbert Quitter zugesichert, den Lösungsvorschlag genau prüfen zu wollen. "Wenn wir es schriftlich erhalten haben, werden wir es uns anschauen, werden wir prüfen und bewerten, was es hergibt."

    Personalvorstand Ulrich Weber sagte, der Vorschlag bedeute formal keine Schlichtung. Eine Schlichtung wäre aber das Beste, um voranzukommen, fügte Weber hinzu. Die GDL lehnt eine Schlichtung bisher ab.
    von Martina Engesser bearbeitet von Julian Moering 5/6/2015 10:57:21 AM
  • Userin "MaSi" hat aufgrund des Bahnstreiks wichtige Vorstellungsgespräche verpasst. Vielleicht hätte sie jetzt schon einen Job, den sie so dringend sucht:

    Als Alleinstehende ohne PKW und auf Jobsuche ist es jetzt das 2. Mal, dass ich einen auswärtigen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen kann, bereits Ende April ist mir so eine Chance auf Arbeit entgangen, nun gestern wieder. Streikrecht hin und her - letztendlich sind alle die, die die DB als Beförderungsmittel benötigen, die Verlierer. Vielen Dank an GDL, DB und Regierung - so werden Arbeitslosen zahlen nie weniger, eher mehr.MaSium 12:23

    Haben auch Sie eine persönliche Streik-Geschichte zu erzählen? Dann nutzen Sie die Kommentarfunktion und schreiben uns!
  • Was Bahnkunden jetzt wissen sollten - Kollege Stefan Obst hat unseren Service-Artikel für Sie auf den neuesten Stand gebracht:

    Bahnstreik: Was Fahrgäste der Deutschen Bahn wissen müssen

    www.t-online.deEin neuer Bahnstreik steht an, Pendler und Fahrgäste erwarten nervenaufreibende Tage. Ein Überblick über die Rechte und Alternativen der Passagiere.
    von Martina Engesser bearbeitet von Julian Moering 5/6/2015 10:30:30 AM
  • User "rolli" wirft Grube falsches Spiel vor:

    Grube hat nicht begriffen, worauf es der GDL ankommt. Streik aufhören, zu keinem Ergebnis kommen, GDL reingelegt. Ein Giftpfeil von Grube!rollium 12:12

  • Verhandlungsexperte: Weselsky sollte sich zurücknehmen

    Verhandlungsforscher Markus Voeth von der Universität Hohenheim hat sich die Strategie von GDL-Chef Weselsky einmal näher betrachtet - und viele Fehler gefunden. Er empfiehlt Weselsky mehr Zurückhaltung.

    Wenn die Verhandlungslast auf den Schultern eines Einzelnen liegt, droht, dass er sich verrennt, da er die Verhandlung irgendwann vor allem als persönliche Auseinandersetzung begreift.
    Starker öffentlicher Druck auf einen Einzelnen führe unweigerlich zu unprofessionellem Verhandeln, so Voeth.
  • User "Ingo Meyer" ist nach eigenen Angaben Lokführer und GDL-Mitglied. Er hat eine klare Meinung zu Herrn Weselsky:

    Herr Weslsky wird das Angbot ablehnen. Es geht ihm nicht um eine Lohn- bzw. Gehaltserhöhung. Ihm geht es allein um seine Machterhaltung! Und dafür habe ich kein Verständnis. Ich bin ein GDLer und werde aber aus dieser Gewerkaschaft austreten, denn diese Gewerkschaft kümmert sich nicht mehr um die Mitarbeiter sondern nur noch um sich selbst.Ingo Meyerum 11:57

    Übringes: Ich als GDLer fahre Lok trotzt Streik!Ingo Meyerum 11:58

  • Userkommentar von "kuddl":

    Herr Grube hat nicht zugehört. Weselsky lehnt Schlichtung ab, und hat das auch begründet. Die Bahnführung ist unfähig.kuddlum 11:48

    Hallo "kuddl",
    Platzeck soll auch nicht schlichten, sondern lediglich vermitteln. Dennoch darf man auf die Reaktion von Herrn Weselsky auf Grubes Vorschlag gespannt sein.
    Beste Grüße,
    Julian Moering aus der Nachrichtenredaktion


  • Schüler kommen zu spät zur Abiturprüfung

    Abiturienten haben's nicht leicht. Dazu kommt jetzt noch der Bahnstreik. (Foto: dpa) 

    Unter den Millionen Pendlern, die vom Bahnstreik betroffen sind, befinden sich auch viele Schüler. Einige von ihnen sind in der heißen Abitur-Phase - da ist der Unmut über den Streik riesig. 

    Lehrerin "Irene" hat Mitleid mit ihren Schülern:


    Schülerin "Luisa" war verzweifelt:

    "Der Tagesspiegel" berichtet, zu Wochenbeginn hätten tatsächlich einige Schüler ihre Abiturprüfungen verpasst. Nachholtermine seien bereits festgelegt, erfuhr die Zeitung vom Landesbildungsministerium.

    Häufig würden Abiturienten bei Bekannten am Schulort übernachten, um ihre Prüfungen nicht zu verpassen, heißt es dort weiter.

  • Claus Weselsky zeigt fragwürdigen Humor

    Bei einer Podiumsdiskussion gestern Abend an der Uni Tübingen witzelte der GDL-Chef laut "Bild", es gebe ja noch andere Verkehrsmittel als die Bahn. 

    Er sei mit Flugzeug und Auto unterwegs gewesen und nur einmal in stockenden Verkehr geraten. "Weselsky verhöhnt die Bahnkunden", titelte "Bild" passend.

    Im Saal habe der GDL-Chef damit Gelächter geerntet - den Pendlern dürfte das Lachen dabei wohl im Halse stecken bleiben.


    Bahnchef Rüdiger Grube hat für heute Mittag einen "neuen Vorschlag zur Befriedung der Lage" angekündigt - wir sind gespannt!

    "Wir versuchen, die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen", sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber dem RTL-"Nachtjournal". "Wir reden über das Wie, die Inhalte dieser Tarifverträge. Über Zeit- und Geldregelungen."

    GDL-Chef Claus Weselsky will am Mittag am Kölner Hauptbahnhof zu Streikenden sprechen, sein Stellvertreter Norbert Quitter schon am Vormittag in Frankfurt. Besonders interessant wird dabei die Reaktion der GDL auf den angekündigten Vorstoß der Bahn sein. 


    Gespanntes Warten auf Grubes Lösungsvorschlag (Foto: dpa) 

    Auf www.bahn.de erhalten Sie Auskunft, ob Ihr Zug fährt oder nicht. Mindestens zwei von drei Fernzügen fallen aus, die S-Bahnen in den Ballungsgebieten verkehren nur stark ausgedünnt.

    Die Belastung für die Bahn wird auf 10 Millionen Euro pro Streiktag beziffert. Für die Wirtschaft haben Finanzexperten einen Verlust von 100 Millionen pro Tag errechnet.


  • Mein Kollege Christian Kreutzer hatte Sie ja nach Streikgeschichten gefragt. User "TrP" teilt eine Bahn-Anekdote mit uns - vielen Dank:

    Eine Geschichte vom letzten Streik.
    Wir wollten in den Urlaub und natürlich streikte die Bahn, denn wir hatten Zug zum Flug. Kurz, es blieb nichts anderes übrig als einen Zubringerflieger zu nehmen. Der Steward begrüßte uns mit den Worten: Na, alle wollen heut fliegen. Ach übrigens, das ist der Flieger mit dem Herr Weselsky gestern nach Hause geflogen ist.
    Aber nun kommts: Nach unserem Urlaub sind wir dann mit der Bahn nach hause. Es war kein Streik mehr. Trotzdem durften wir Umwege fahren und somit die Anschlusszüge verpassen, um dann doch noch privat abgeholt werden zu müssen. DIE BAHNTrPum 5. Mai 18:59



  • User "Peter" findet die Bemerkung von Claus Weselsky gar nicht lustig und zeigt Konsequenzen für die Bahn auf:

    Recht hat er, es gibt noch andere Verkehrsmittel. Nur haben die meisten User nicht 30.000 andere, die für sie die Rechnung für's Fliegen oder den Mietwagen zahlen. Wer mit der Bahn fährt, macht das meistens nicht zum Vergnügen, sondern weil er darauf angewiesen ist. Die Einstellung wird sich aber mit jedem Streik ändern und der Bahn werden so etliche Kunden auf Dauer abspringen.Peterum 9:30

  • Welche Folgen hat der Streik für Sie?

    Haben Sie ihren Flieger verpasst? Gab es Schweirigkeiten, weil Sie zu spät zu einem Termin gekommen sind? Haben Sie im Stau gesteckt?

    Hier können Sie ihrem Ärger Luft machen!
    Nutzen Sie die Kommentarfunktion und schicken Sie uns Ihre Streikgeschichte.
    von Christian Kreutzer bearbeitet von Martina Engesser 5/6/2015 7:41:17 AM
  • Liebe Kunden. Das DB_Bahn-Team verabschiedet sich in den Feierabend. Wir wünschen eine gute Nacht. Um 6 Uhr sind wir wieder für Sie da! /ci
  • Bahn-Chef Rüdiger Grube: "So kann und darf das nicht weitergehen."

    Die Deutsche Bahn will angesichts des Rekord-Streiks am Mittwoch einen Vorstoß zur Lösung des Konflikts mit der Lokführergewerkschaft GDL machen. Er wolle "einen Vorschlag zur Befriedung der Lage unterbreiten", sagte Grube der "Bild"-Zeitung. "Es kann und darf nicht so weitergehen. Der Tarifkonflikt darf nicht auf dem Rücken unserer Kunden und Mitarbeiter ausgetragen werden.

    Mehrere Unionspolitiker forderten zudem eine Zwangsschlichtung. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Michael Fuchs (CDU), sprach sich für die Einführung eines gesetzlichen Schlichtungsverfahrens im Bahn- und Luftverkehr aus. GDL-Chef Claus Weselsky hatte eine Schlichtung abgelehnt. - Den kompletten Artikel lesen Sie hier.



  • Hauptbahnhof München: Die Züge stehen still. (Foto: Reuters) 


    von Martina Engesser bearbeitet von Julian Moering 5/5/2015 11:48:59 AM

  • Der Streik kostet viel Geld 

    Der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn AG bremst Ökonomen zufolge sogar die Konjunktur: Die Kosten könnten sich auf bis zu 750 Millionen Euro summieren, wie Konjunkturexperte Stefan Kipar von der BayernLB erklärte. Damit dürfe die Wachstumsrate des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal um etwa 0,1 Prozentpunkte geringer ausfallen als ohne Streik. Insgesamt ändere der Bahnstreik zwar die positive Konjunkturerwartung in Deutschland nicht. Allerdings sei ein möglicher Reputationsverlust des Standorts Deutschland bei ausländischen Investoren ein großes Risiko.

    Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hatte am Montaggesagt, dass der deutschen Wirtschaft durch den Arbeitskampf Schäden von täglich 100 Millionen Euro drohten.
    von Christian Kreutzer bearbeitet von Julian Moering 5/5/2015 11:48:57 AM
  • Jetzt mal konkrete Zahlen: Was verdient eigentlich so ein Lokführer bei der Bahn?

    Ein Lokführer bei der Deutschen Bahn verdient derzeit je nach Qualifikation und Erfahrung rund 36.000 bis 46.000 Euro im Jahr - einschließlich aller Zulagen für Arbeit an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht.
    Auf einen Monat umgerechnet kommt ein Lokführer also durchschnittlich auf 3000 bis 3800 Euro. Ohne Zulagen beträgt das Monatstabellenentgelt eines Streckenlokführers 2488 bis 3010 Euro.
  • Düstere Wolken über der Deutschen Bahn, den Pendlern, den Lokführern - ganz Deutschland? Die Wahrheit ist: Das ist einfach nur ein schönes Bild vor dem nächsten Textbeitrag.


  • Mittlerweile scheinen viele mit den dauernden Streiks zurecht zu kommen. Taxifahrer, die sich gwisse Hoffnungen gemacht hatten, profitieren offenbar nicht davon: "Das war bei den ersten Streiks noch so", sagt Haji Seyed, der mit seinem Wagen vor dem Frankfurter Bahnhof auf Kunden wartet. "Doch inzwischen seien die Leute
    organisierter und hätten andere Alternativen.

  • DIe GDL will ja bekanntlich keine Schlichtung. In der "Bild" haben Unionspolitiker jetzt eine "Zwangsschlichtung"gefordert . Tarif-Experte Reinhard Bispinck von der gewerkschaftsnahen Boeckler-Stiftung meint dazu: "Eine Schlichtung muss von den Partnern in allen Details vereinbart werden und absolut freiwillig sein". Ein Einfluss des Staates wie auf die 1923 eingeführte Zwangsschlichtung in der Weimarer Republik wäre aus seiner Sicht "absolut verfassungswidrig".
  • Übrigens - man muss es fairerweise sagen: Nicht alle vedammen den Streik!

  • Auch das hängt vermutlich mit dem Streik zusammen: Ein Unfall zwischen Bahn und Auto auf der Strecke Vahingen - Stuttgart Innenstadt, die viele anstatt der S-Bahn nutzen wollten. (Foto: 7aktuell)


  • A propos Kosten: Was kostet der Streik eigentlich die GDL? Die dpa schreibt dazu:

    "Wie gut die Streikkasse der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gefüllt ist, bleibt deren Geheimnis. Wie viel Geld daraus an die Mitglieder fließt, lässt sich schätzen. An einem Streiktag waren nach GDL-Angaben zuletzt etwa 3000 Mitglieder im Ausstand. Pro Streiktag erhält jedes Mitglied nach einem GDL-Beschluss aus dem vorigen Dezember 75 Euro Streikgeld von der Gewerkschaft. Damit dürften aus der Kasse an jedem Tag des Arbeitskampfes rund 225.000 Euro an die Teilnehmer ausgezahlt werden."

  • Achtung Hoffenheim-Fans: Der geplante Sonderzug am Samstag zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt fällt aus. Der Fandachverband und die TSG-Fanbetreuung wollen den Umstieg auf Busse organisieren.
  • Auf Twitter geben User schon (nicht ganz ernst gemeinte) Literaturempfehlungen zum Bahnstreik ab. Hier ein paar Highlights ;-) Fällt Ihnen auch etwas ein?












  • Der Bahnstreik verursacht lange Staus. Neuralgische Punkte sind vor allem dort, wo es von der Provinz in die Städte geht - und normalerweise S-Bahnen fahren, erfuhr mein Kollege Christian Kreutzer von ACE und ADAC. Hier sein Artikel:

    Bahnstreik verdammt Millionen zu Zwangspause

    www.t-online.deS-Bahn-, Regional- und Fernverkehr - ein Großteil der Züge fällt seit vergangener Nacht wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL aus. Millionen
  • Die tägliche spitze Feder der Berliner taz greift den Streik der Lokführer auf:
    Quelle: taz.de 


  • Grünen-Fraktionschef: Bundesregierung schuld an Eskalation

    Anton Hofreiter (Grüne) im Bundestag. (Foto: dpa) 

    Die Bundesregierung ist nach Ansicht von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter für die Eskalation des Tarifkonflikts bei der Bahn mit verantwortlich. Als Eigentümer der Bahn moderiere die Bundesregierung den Konflikt nicht, sondern ergreife einseitig Partei, sagte Hofreiter dem Südwestrundfunk (SWR). 

    Zusätzlich gieße sie mit dem geplanten Tarifeinheitsgesetz "Öl ins Feuer". Das Gesetz habe, obwohl es noch gar nicht in Kraft sein, schon eine ganze Reihe von Tarifkonflikten massiv verschärft. Es verführe die Gewerkschaften zum verstärkten Konkurrenzkampf.


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