Hoeneß-Prozess
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Hoeneß-Prozess

Das Urteil gegen Uli Hoeneß wurde gefällt: Der Bayern-Präsident wurde zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Selbstanzeige befand das Gericht für unwirksam. Vorerst bleibt Hoeneß aber auf freiem Fuß, sein Anwalt hat Revision beim Bundesgerichtshof angekündigt.

  • Die Einschätzung des Rechtsanwaltes und Steuer-Experten Peter Degel für T-Online.de: "Ein vertretbares, aber in Anbetracht der Größenordnung nicht strenges Urteil."

    Vor dem Bundesgerichtshof werde nicht erneut der Sachverhalt aufgeklärt, sondern die "leitenden Rechtsgründe" des Landgericht-Urteils. Zwei Dinge könnte die Verteidigung in der Revision angreifen: die Einordnung der Selbstanzeige als unwirksam und das Strafmaß. Letzteres sei nicht zu empfehlen, da der BGH schon ab einer Million Euro in der Regel Haft ohne Bewährung verhänge. Anscheinend wird die Selbstanzeige wirklich Kern der Revision: "Entscheidend ist, wie mit einer solchen nicht idealen Selbstanzeige umzugehen ist", erklärte Hoeneß-Anwalt Feigen.

    Die Staatsanwaltschaft will um morgigen Freitag beraten, ob sie ebenfalls in Revision geht.

    Sollte es beim Strafmaß bleiben, könne Hoeneß bei guter Führung nach zwei Drittel der Strafe auf Bewährung freikommen, unter besonderen Umständen schon nach der Hälfte.

    Außerdem könnte ihn der Gefängnisleiter zum Freigänger machen, wobei Hoeneß dann jeden Abend zurück müsste
    . Eine Frist, ab wann diese Hafterleichterung frühestens möglich ist, gibt es nicht, teilte das Bayerische Staatsministerium der Justiz auf Anfrage von T-Online.de mit. In der Regel sei es aber nötig, einen Gefangenen zuerst im geschlossenen Vollzug zu beobachten.  

  • Die Meinung von Bernhard Vetter, Wirtschafts-Redakteur bei T-Online.de: Die Verteidigung von Hoeneß glich einem Rubbellos: Je länger man kratzte, desto mehr Zahlen kamen zum Vorschein. Steuerehrlichkeit sieht anders aus.

    Den ganzen Kommentar gibt's hier.
  • Die Wirtschafts-Redaktion verabschiedet sich für heute aus dem Live-Blog. Der Prozess in München ist zu Ende, allerdings gibt es noch einige offene Fragen. Deshalb berichten wir auch morgen an dieser Stelle zum Fall Hoeneß.
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