Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt
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Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt

Griechenland-Krise und kein Ende: Auch nach dem Referendum werden die erbitterten Verhandlungen mit den Geldgebern weitergehen. Wir halten Sie an dieser Stelle über das Geschehen auf dem Laufenden.

  • Griechenland außerhalb der Eurozone besser aufgehoben? 

    Der Unionsfinanzpolitiker Hans Michelbach hat für ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro plädiert. "Man muss jetzt die Frage stellen, ob Griechenland außerhalb der Eurozone nicht besser aufgehoben ist", sagte der CSU-Politker.  

    Wenn das Land sich dann außerhalb des Währungsraumes stabilisiere, könne man über eine Rückkehrmöglichkeit sprechen.
  • Griechische Opposition sieht Tsipras unter Zugzwang 

    "Wenn wir nicht binnen 48 Stunden eine Einigung haben wie es (der Ministerpräsident) versprochen hat, dann werden wir in eine Tragödie geführt", sagte der konservative Politiker und frühere Parlamentspräsident Vangelis Meimarkis. 

    "Ich glaube, die Regierung hat die Botschaft verstanden, dass die Zeit für Spieltheorie und Glücksspiel vorbei ist", sagte er.

  • Dringlichkeitssitzung in Spanien

    Im früheren Krisenland Spanien hat Ministerpräsident Mariano Rajoy nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse des griechischen Referendums eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. 

    Die Kommission für wirtschaftliche Angelegenheiten soll sich am Montag treffen. Dabei solle das Ergebnis der Volksabstimmung analysiert werden, teilte die konservative Regierung in Madrid mit.
  • Das "Nein"-Lager feiert 

    In Athen sind hunderte Menschen aus Freude über das Ergebnis des Referendums auf die Straße gegangen.  
    Foto: AP 


  • Italien will neue Vereinbarung mit Griechenland suchen

    Die italienische Regierung regt neue Verhandlungen mit Griechenland an: "Jetzt ist es richtig, wieder damit anzufangen, eine Vereinbarung zu suchen. Aber aus dem griechischen Labyrinth kommt man nicht mit einem schwachen Europa ohne Wachstum heraus", erklärte Außenminister Paolo Gentiloni auf Twitter.
  • Polen erwartet den "Grexit" 

    Die polnische Ministerpräsidentin Ewa Kopacz rechnet damit, dass Griechenland die Eurozone verlässt. "Wenn sich die Prognosen bestätigen, dann bleibt Griechenland vermutlich nur ein Weg: der Austritt aus der Eurozone", sagte die liberalkonservative Politikerin im Sender TVN24.

    Die Griechen seien nicht bereit gewesen, den "harten Weg der Reformen" zu beschreiten. Schuld daran sei auch die Regierung in Athen. "Die Griechen, die ich sehr respektiere, sind zum Opfer einer populistischen Politikercharge geworden", sagte Kopacz.

    Für die nun eingetretene Situation habe Europa "kein vorgeschriebenes Drehbuch". Polen will vorerst am Zloty als eigener Währung festhalten.
  • Bütikofer fordert Sondergipfel 

    "Ein Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs in der kommenden Woche muss sich der Aufgabe stellen, eine faire Einigung zu schaffen", sagt der Grünen-Politiker. "Dazu gehöre auch eine Schuldenerleichterung."

    "Das Nein der Mehrheit der griechischen Wählerinnen und Wähler ist kein Nein zu Europa oder zum Euro", sagte der Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei.

  • Das "Nein" der Griechen dürfte die Börsen runterziehen  

    Der Dax wird bei einem "Nein" bis auf 10.600 Punkte abrutschen, schreibt Analyst Andreas Paciorek vom Wertpapierhändler CMC Markets. Das wäre das Niveau vom Januar und Februar, bevor der deutsche Leitindex zu einem steilen Aufwärtstrend bis auf knapp 12.400 Punkte ansetzte. Die eskalierende Griechenland-Krise setzte dem Höhenflug jedoch ein jähes Ende. Am Freitag hatte der Dax bei 11 058 Punkten geschlossen. 

    Manche Experten sehen den Bruch Griechenlands mit dem restlichen Europa allerdings auch als Chance für einen Neuanfang - auch an den Märkten. Bis die Kurse wieder steigen, brauchen die Anleger aber starke Nerven.

  • Die EU ist kein Wünsch-Dir-Was-Verein

    Deutschland und Europa sollten sich nach den Worten von CDU-Vize Julia Klöckner durch den Ausgang des Referendums nicht unter Druck setzen lassen, die Reformauflagen für Athen aufzuheben. "Die EU ist kein Wünsch-Dir-Was-Verein, in dem die einen die Spielregeln individuell bestimmen, und die anderen das Ganze bezahlen", erklärte Klöckner. 

    Im Interesse der übrigen europäischen Bürger und Steuerzahler könne es "keine weiteren Leistungen ohne Gegenleistungen für Griechenland geben".

  • Der Euro fällt 

    Der Ausgang des Referendums hat den Euro deutlich gedrückt. Die Gemeinschaftswährung fiel zum Dollar um rund 1,4 Prozent auf 1,0955 Dollar.
  • Griechenland sollte aus Euro ausscheiden  

    Mit dem "Nein" habe sich das griechische Volk gegen die Grundlagen und Regeln eines einheitlichen Währungsraumes ausgesprochen, sagt Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Konsequenterweise sollte Griechenland jetzt aus der Euro-Währungsgemeinschaft ausscheiden.
  • Viele Griechen freuen sich über das Abstimmungsergebnis, manche sind aber auch voller Zukunftssorgen. (Foto: Reuters)

    von Ulrich Weih, Redakteur bearbeitet von Jan Eger, t-online.de 7/5/2015 7:37:19 PM
  • EU-Konservative: Tsipras Position nicht gestärkt

    Ungeachtet des klaren "Neins" beim Referendum sehen die Konservativen im Europaparlament die Verhandlungsposition von GriechenlandPremier Alexis Tsipras nicht gestärkt. Tsipras habe viel Vertrauen bei den Partnern zerstört, sagte der Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU). "Bei vielen Partnern ist die Bereitschaft zu helfen gesunken."
  • Varoufakis: Griechen sagen Nein zur Sparpolitik

    Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis wertet das "Nein" seiner Landsleute als klare Absage an die bisherige Sparpolitik. "Das griechische Volk hat nach fünf Jahren Austerität gesagt: So geht es nicht weiter", sagte Varoufakis im Fernsehen.

    Er wiederholte seinen Vorwurf, dass die Kreditgeber versucht hätten, die Griechen mit der Schließung der Banken zu demütigen.
  • Sie haben unsere Banken geschlossen. Sie wollten uns erniedrigen



    Finanzminister Varoufakis über die Gläubiger. 
  • Blick über den Tellerrand:
    "Großer Mann - was nun?", fragt der Chefredakteur der "Wiener Zeitung" nach dem Griechen-Voting.
    Etwas differenzierter als Aussagen wie "Jetzt aber raus mit den Griechen" oder auch "Strike! Griechenland go!"

  • Ausgelassene Stimmung in Athen: Am Brunnen auf den Syntagma-Platz wird das Ergebnis des Referendums gefeiert.
  • Gipfeltreffen am Dienstag?

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Abend mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande telefoniert. Beide sprechen sich dafür aus, am Dienstag ein Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone einzuberufen.
  • Nothilfen bleiben auf gegenwärtigem Stand 

    Die Europäische Zentralbank wird voraussichtlich die ELA-Nothilfen für Griechenland auf dem gegenwärtigen Stand belassen, wenn der EZB-Rat am Montag darüber berät. 

    Das teilten Insider am Abend mit.
  • Griechischer Oppositionsführer Samaras erklärt Rücktritt 

    Der Chef der oppositionellen konservativen Partei Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, ist zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenz aus der schweren Niederlage des "Ja"-Lagers in der Volksabstimmung über das griechische Sparprogramm.  


    Samaras forderte die Partner in der EU auf, der Regierung unter dem linken Regierungschef Alexis Tsipras zu helfen, "eine tragfähige Lösung" für den griechischen Schuldenberg zu finden.  


    Samaras hatte das Land von Juni 2012 bis Januar 2015 geführt. Vorläufiger neuer Parteichef werde der frühere Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis, sagte Samaras im Fernsehen.

  • Schulz erwartet "humanitäres Hilfsprogramm" für die Griechen 

    Angesichts der wachsenden sozialen Not in Griechenland erwartet EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, dass die Europäische Union schon am Montag oder Dienstag ein "humanitäres Hilfsprogramm" für das Euro-Krisenland auflegt. 

    Die "Ärmsten der Armen" dürften nicht die Zeche für die kompromisslose Krisenpolitik der linksgeführten Regierung in Athen tragen, sagte der SPD-Politiker in der ARD. 

    Als Beispiel nannte er Beispiele verzweifelter Rentner, die nicht genug Bargeld bekämen, um überlebenswichtige Medikamente zu kaufen.
  • "Das heutige Nein ist ein großes Ja zu einem demokratischen Europa", sagte Finanzminister Varoufakis am Abend vor der Presse. 
    Foto: dpa 


  • Heute feiern wir einen Sieg der Demokratie

     Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat das Ergebnis des Referendums kommentiert.  

  • Asselborn für Verbleib Griechenlands im Euro 

    Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich für einen Verbleib Griechenlandin der Eurozone ausgesprochen. "Die Griechen müssen noch eine Chance bekommen, in Europa zu bleiben.

    Alles andere wäre eine Katastrophe für Griechenland und Europa", sagte Asselborn am Sonntagabend im ZDF. 
  • Tsipras will neue Verhandlungen 

    Regierungschef Tsipras will neue Verhandlungen. Erste Priorität habe nun die Wiederöffnung der Banken, erklärte er in einer Fernsehansprache. Athen sei zu Reformen bereit. Dringend notwendig seien Investitionen sowie die Umstrukturierung der Schulden.

    Tsipras will am Montag die Chefs aller Parteien seines Landes informieren. Er sagte, das griechische Referendum habe keine Sieger und Verlierer. Das griechische Volk habe unter schwierigsten Bedingungen bewiesen, dass die Demokratie sich nicht erpressen lasse.

    "Die nationale Einheit muss bewahrt werden", sagte Tsipras. Er sei sich dessen bewusst, dass das Ergebnis des Referendums kein "Bruchmandat" mit den Gläubigern sondern ein Mandat für eine Einigung mit sozialer Gerechtigkeit sei.

  • Erneute Forderung nach Schuldenschnitt 

    "Ab morgen werden wir an den Verhandlungstisch zurückkehren", sagt der griechische Regierungschef. Und kündigt an: "Jetzt wird die griechische Schuldenlast auf den Verhandlungstisch kommen.


    "Es gibt lebensfähige Lösungen, so lange beide Seiten diese anstreben",  sagte Tsipras am Sonntagabend. 


  • Schlag ins Gesicht aller Europäer

    Der 
    Industriepräsident Ulrich Grillo zum Nein der Griechen zu den Sparvorgaben ihrer Gläubiger. 

    "Das griechische Volk hat sich selbst in eine äußerst schwierige Lage manövriert. Die Regierung in Athen trägt die Verantwortung dafür", sagte der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) der "Bild"-Zeitung.  
  • Einen schnellen Überlick über die Auszählung in Griechenland und den einzelnen Wahlbezirken bekommt man auf dieser Seite des griechischen Innenministeriums - inklusive Grafik und in Englisch:
    http://ekloges.ypes.gr/current/e/public/index.html?lang=en

    Danach scheint es keinen einzigen Wahlbezirk zu geben, in dem Ja die Mehrheit hat. Also auch in dieser Hinsicht ein klares Ergebnis.


    von Jan Eger, t-online.de bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 10:07:38 PM
  • Letzte Brücken eingerissen

    SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht nach dem "Nein" der Griechen zum bisherigen Spar- und Reformkurs kaum noch Chancen auf einen Kompromiss mit der Regierung in Athen. Regierungschef Alexis Tsipras habe "letzte Brücken eingerissen, über die Europa und Griechenland sich auf einen Kompromiss zubewegen konnten", sagte Gabriel dem Berliner "Tagesspiegel". 

    "Mit der Absage an die Spielregeln der Euro-Zone, wie sie im mehrheitlichen 'Nein' zum Ausdruck kommt, sind Verhandlungen über milliardenschwere Programme kaum vorstellbar."

    "Tsipras und seine Regierung führen das griechische Volk auf einen Weg von bitterem Verzicht und Hoffnungslosigkeit", sagte der Wirtschaftsminister. 
  • Athen kündigt neue Initiative an 


    Nach dem Referendum will die griechische Regierung schnellstmöglich eine neue Initiative zur Suche nach einer Lösung mit den Geldgeber-Institutionen starten.

    "Ab morgen fangen wir an, unsere Wunden zu heilen", kündigte Varoufakis an. Die Initiativen würden intensiviert, um eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen, erklärte die links-geführte Regierung. 
  • Ochi - Nein! 

    Über 61 Prozent der Griechen haben den Spar- und Reformplänen der EU eine klare Absage erteilt. 

    Foto: dpa 


  • Zusammenstöße in Athen  

    In einem Stadtteil der griechischen Hauptstadt ist es zu Zusammenstößen zwischen Beamten und mutmaßlichen Anarchisten gekommen. Rund 100 bis 150 Protestler warfen in der Nacht zum Montag Rauchbomben auf Bereitschaftspolizisten und setzten Mülleimer in Brand.

    Die Unruhen spielten sich im Viertel Exarchia ab - und damit in großer Entfernung zum zentralen Syntagma-Platz, wo Demonstranten den Ausgang des Volksentscheids feierten.
     
  • Guten Morgen aus der t-online.de-Redaktion! Auch heute informieren wir Sie an dieser Stelle über die Entwicklungen in der Griechenland-Krise. Die zentralen Fragen aktuell: Wie geht es nach dem Referendum weiter und was bedeutet der Varoufakis-Rücktritt für die Verhandlungen?
  • In der Nacht wurde das offizielle Ergebnis der Volksabstimmung bekanntgegeben: 61,31 Prozent der Griechen haben demnach mit "Nein" gestimmt. 38,69 Prozent entschieden sich für "Ja".
  • Sondergipfel am Dienstag 

    EU-Ratspräsident Donald Tusk hat ein Eurozonen-Gipfeltreffen für Dienstagabend einberufen. 

    Am Montagmorgen wollen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EZB-Chef Mario Draghi und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem telefonisch über das Ergebnis des Hellas-Referendums beraten. 
    von Ulrich Weih, Redakteur bearbeitet von Sonja Riegel, t-online.de 7/6/2015 6:36:50 AM
  • Nach dem Referendum und dem Varoufakis-Rücktritt beschäftigt die Krise natürlich weiterhin die europäische Politik.  

    Anbei ein kurzer Überblick über die bereits feststehenden Termine in den nächsten Tagen: 

    Montag, 6. Juli:  Bundeskanzlerin Angela Merkeltrifft am Abend in Paris den französischen Präsidenten François Hollande, um über die Konsequenzen aus dem griechischem Referendum zu beraten.

    Dienstag, 7. Juli:  EU-Ratspräsident Donald Tusk hat für 18 Uhr zu einem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der 19 Euro-Länder in Brüssel eingeladen. Zur Vorbereitung soll es am selben Tag ein Treffen der Euro-Finanzminister geben.

    - Tusk will im Straßburger Europaparlament über die Situation im Euro-Krisenland sprechen.

    - Frühestens am Dienstag könnten Griechenlands Banken und die Börse in Athen wieder öffnen.

    Freitag, 10. Juli: Griechische Staatspapiere mit kurzen Laufzeiten (T-Bills) in Höhe von zwei Milliarden Euro werden fällig und müssten durch neue abgelöst werden. Dieser Termin ist vor allem für das Urteil der Ratingagenturen wichtig.

    13. Juli: Athen muss eine weitere Rate von knapp 500 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen.

    17. Juli: Weitere T-Bills in Höhe von einer Milliarde Euro werden fällig.

    20. Juli: Athen muss insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen. Sollte diese Zahlung ausfallen, dürfte es der EZB laut Experten kaum noch möglich sein, weiter Ela-Kredite an griechische Banken zu vergeben.

  • Das "Nein" im Referendum hatte den Euro zwar kurze Zeit unter Druck gesetzt - zwischenzeitliche Verluste wurden aber schnell und fast vollständig wieder wettgemacht. 

    Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1055 US-Dollar, nachdem sie im asiatischen Handel bis auf 1,0970 Dollar abgerutscht war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1096 Dollar festgesetzt.
  • Der Schwanz möchte mit dem Hund wedeln

    www.t-online.deEin Kommentar zum griechischen Referendum von t-online.de-Redakteur Bernhard Vetter.
  • Mittlerweile gibt es auch eine erste Stimme zum Varoufakis-Rücktritt: SPD-Finanzexperte Carsten Scheider bezweifelt, dass der Rückzug des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis die kommenden Verhandlungen zwischen Kreditgebern und Athen erleichtert. 

    Der Rücktritt sei nicht so wichtig, sagte er dem ZDF. Vielmehr sei die Politik entscheidend, die die griechische Regierung verfolge.

    Varoufakis könne seine Versprechen nicht einhalten und ziehe die Konsequenzen daraus mit einer Flucht, monierte Schneider. Ein neuer Minister möge vielleicht vertrauenserweckender sein. Allerdings werde der Wille der Griechen benötigt, Reformen zu akzeptieren und das Land zu stabilisieren.

  • Der Nachfolger des zurückgetretenen Finanzministers Varoufakis soll noch am Montag nach einem Treffen der griechischen Führung benannt werden. 

    Das Treffen beginnt einem Regierungssprecher zufolge um neun Uhr (MESZ). Mögliche Nachfolger sind Wirtschaftsminister Georgios Stathakis und der Koordinator der Gespräche mit den Gläubigern, Euclid Tsakalotos.
  • Die aktuellen Entwicklungen in der Griechenland-Krise

    +++ Die offiziellen Ergebnisse des Referendums sind da: Über 61 Prozent der Griechen haben mit "Nein" gestimmt. 

    +++ Ministerpräsident Alexis Tsipras hat angekündigt, möglichst schnell wieder mit den Geldgebern verhandeln zu wollen.

    +++ EU-Ratspräsident Tusk hat für Dienstag einen Sondergipfel einberufen. 
    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Christian Lüttecke 7/6/2015 8:05:47 AM
  • "Minister No More!" - Das sind die Worte, mit denen Varoufakis seinen Blogpost zum Rücktritt überschrieben hat. Das Referendum sei ein einzigartiger Moment gewesen, in dem ein kleines europäisches Land sich gegen Schulden-Fesseln erhoben habe, heißt es darin. 

    Doch anschließend sei ihm eine "gewisse Präferenz" deutlich gemacht geworden, dass die europäischen Partner seine Abwesenheit bei ihren Treffen bevorzugen würden. Deshalb werde er heute seinen Posten aufgeben.

    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Christian Lüttecke 7/6/2015 8:06:05 AM
  • Diese Nachricht hat uns heute Morgen alle überrascht: Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat seinen Rücktritt angekündigt. 

    Ursprünglich hatte er mit Rücktritt gedroht, falls die Griechen bei dem Referendum gestern mit "Ja" stimmen würden. Nun scheint aber auch Ministerpräsident Alexis Tsipras eingelenkt zu haben, um besser mit den europäischen Partnern verhandeln zu können.


    Bald nicht mehr Finanzminister: Gianis Varoufakis. (Foto: Reuters) 

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