Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt
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Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt

Griechenland-Krise und kein Ende: Auch nach dem Referendum werden die erbitterten Verhandlungen mit den Geldgebern weitergehen. Wir halten Sie an dieser Stelle über das Geschehen auf dem Laufenden.

  • User "nur-so" antwortet auf einen Beitrag des Users "Neutral", der drei Beiträge weiter unten zu finden ist:

    @Neutral: Den Großteil der Schulden haben immer die Vorgängerregierungen gemacht. Wir schleppen auch noch die Schulden aus der "Kohl"-Zeit mit uns herum. Es macht jedoch keine Regierung Schulden, es macht immer das Land Schulden. Deswegen ist das egal. Jede Regierung muss mit dem zurecht kommen, was sie vorfindet.nur-soum 12:17

  • Wie tief die Krise in den Alltag der Griechen reicht, zeigt dieses Beispiel sehr anschaulich: Anscheinend sperren PayPal, iTunes und Apple mittlerweile griechische User aus. Wer in seinem Account bei diesen Online-Services ein griechisches Konto oder einbe griechische Kreditkarte hinterlegt hat, kann die Dienste laut des österreichischen technick-Blogs "futurezone.at" nicht mehr nutzen. Auch in den sozialen Netzwerken berichten griechische Nutzer vermehrt über diesen Umstand.


  • Kleine Randnotiz: In einzelnen Wahlbüros im Großraum Athen haben am Morgen die Umschläge für die Stimmzettel gefehlt. Das Problem sei laut Innenministerium jedoch rasch behoben worden.
  • Ob 'Ja' oder 'Nein': Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron pocht auf weitere Verhandlungen Griechenlands mit den Gläubigern. Es müsse ein Kompromiss gefunden werden, und man dürfe sich nicht nur hinter den Notfallmaßnahmen der Europäischen Zentralbank verstecken.

  • Alexis Tsipras gibt sich kämpferisch. (Quelle: dpa)

    Noch während der Abstimmung wirbt Ministerpräsident Alexis Tsipras für ein 'Nein':
    Von einem solchen Ergebnis werde die Botschaft ausgehen, dass die
    Griechen nicht nur in Europa bleiben, sondern in Würde dort leben
    wollten, sagte der Regierungschef nach der Abgabe seiner Stimme in Athen.


    Nach Tsipras' Ansicht werden durch das Referendum über die Reformvorschläge der Gläubiger zudem Angst und Ultimaten besiegt.
    Die Abstimmung  zeige, dass die Griechen das Recht hätten, ihre eigene Zukunft zu wählen.


    Auch wenn viele Griechen eine andere Wahl als die Regierung treffen könnten, könne niemand den Willen der Menschen ignorieren, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, sagte Tsipras, der auf einen Sieg der 'Nein'-Kampagne setzt. Er erhofft sich so eine stärkere Position und Chancen auf einen besseren Deal bei den Schuldengesprächen mit den Gläubigern.
  • Renzi fordert Solidarität mit Griechenland

    Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat sich für eine schnelleWiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Europa und Athen nach dem Referendum ausgesprochen.
    "Wir müssen wieder anfangen, miteinander zu sprechen", sagte er der Zeitung "Il Messaggero".

    Zugleich plädierte er für Solidarität mit den Griechen: "Wenn du einen Rentner vor einer Bank weinen siehst, begreifst du, dass ein für die Welt und seine Kultur so wichtiges Land wie Griechenland nicht so enden darf."
  • So sah es aus, als Tsipras heute Morgen zur Urne ging:

    Greece PM Tsipras casts ballot in bailout referendum
    von RussiaToday via YouTube

  • "Handelsblatt": Grexit reißt Milliardenlöcher in den Bundeshaushalt

    Nach Aussage des "Handelsblatts" hätte ein Grexit negative Auswirkungen auf die deutschen Finanzen in den nächsten Jahren. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone würde demnach Milliardenlöcher in die Haushaltsplanung von Finanzminister Wolfgang Schäuble reißen.

    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann habe in der Kabinettsitzung am Mittwoch vor den Folgen eines Grexits für den Bundesbank-Gewinn und damit auch den Haushalt gewarnt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise.


    Die Bundesregierung müsse sich darauf einstellen, dass die deutsche Notenbank in den kommenden Jahren nicht wie sonst üblich einen Gewinn anSchäuble überweisen könne.
    Bisher hat der Finanzminister einen Bundesbank-Überschuss von jährlich 2,5 Milliarden Euro einkalkuliert.
  • Steueramnestie für Griechen mit Schweizer Schwarzgekldkonten?

    Die Schweizer Zeitung "NZZ" will erfahren haben, dass
    die griechische Regierung plant, eine Steueramnestie für Griechen mit Schwarzgeldkonten in der Schweiz zu erlassen. Das hochverschuldete Land will so an dringend benötige Einnahmen kommen
    .

    Demnach sollen die Steuerflüchtlinge von der Amnestie profitieren, wenn sie auf ihr undeklariertes Vermögen 21 Prozent Steuern zahlen. Das Blatt beruft sich auf gut informierte Kreise.

    Wie viel nicht versteuertes griechisches Geld in der Schweiz liegt, weiß niemand so genau. Die Schätzungten gehen sehr weit auseinander: Laut "NZZ" ist liegen sie zwischen zwei und 200 Milliarden Euro.
  • Der Grieche nimmt sein Schicksal selbst in die Hand. Tatsächlich? Diesen Cartoon habe ich gerade in den Tiefen des Internets gefunden.





  • Lesenswerte Gedanken von Userin "Chris_Tine-Doris":

    Wie soll das werden? Ein Land wie Deutschland, das den höchsten Beitrag in die EU zahlt, aber nur eine Stimme hat, wird für die Schulden der solventen Ländern zur Kasse gebeten? Alimentieren bis zum Sanktnimmerlandstag? Das gutiere ich nicht, habe 45 Jahre gearbeitet, mir einen bescheidenen Wohlstand für den jetzigen Lebensabend erwirtschaftet, konnte nie mehr ausgeben, als ich einnahm!Chris_Tine-Dorisum 14:15

  • Zitat von Gianis Varoufakis zum Referendum:

    Es ist ein Moment der Hoffnung für ganz Europa. Die gemeinsame Währung und die Demokratie können zusammen leben und sie werden es auch.
  • Nah dran an der magischen 40-Prozent-Marke

    Vier Stunden vor Schließung der Wahllokale
    liegt die Beteiligung bei 35 Prozent. Damit das Referendum rechtsverbindlich ist, müssen mehr als 40 Prozent der 9,8 Millionen Wahlberechtigten abstimmen. Beobachter berichten von langen Schlangen vor den Wahllokalen in Athen. Die Chancen stehen also gut, dass die Marke geknackt wird.
  • Auf die Ausrichtung Frankreichs in der Schuldenkrise wird das Ergebnis des Referendums wenig bis gar keinen Einfluss haben. Man werde auch bei einem 'Nein' weiter nach einem Kompromiss suchen, sagte der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron. Dabei wolle man sich mit Deutschland abstimmen.
  • Von der Leyen weist Varoufakis-Kritik scharf zurück

    Ursula von der Leyen kritisiert den griechischen Fianzminister Gianis Varoufakis. (Quelle: Reuters/dpa)

    Der
    Terrorismus-Vergleich von Gianis Varoufakis ist der deutschen Verteidigungsministerin Ursula van der Leyen bitter aufgestoßen.
    "Die Äußerung von Varoufakis ist eine Verhöhnung aller, die unter Terrorismus leiden", sagt sie der "Passauer Neuen Presse".

    Varoufakis hatte das Vorgehen der Gläubiger im Schuldenstreit als Terrorismus bezeichnet.

  • Varoufakis bleibt dabei: Rücktritt bei 'Ja'

    Gianis Varoufakis knüpft sein politisches Schicksal an das Ergebnis des Referendums. (Quelle: AP)

    Der griechische Finanzminister Gianis
    Varoufakis bekräftigte, dass er bei einem 'Ja' im Referendum zurücktreten wird.

    "Absolut", sagte er der der "Bild"-Zeitung  auf eine entsprechende Frage.
    Doch Varoufakis ist sich sicher, dass er im Amt bleiben wird: Eine Mehrheit für ein 'Ja' werde es seiner Ansicht nach nicht geben.

    Bereits vohatte Varoufakis seinen Rücktritt angekündigt,
    falls die Bürger für die Vorschläge der internationalen Gläubiger stimmen
    von Julian Moering bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 7/5/2015 1:37:14 PM
  • Vermehrt haben User die Frage gestellt, wie es sein kann, dass bei einem Land mit gut 11 Millionen Einwohnern insgesamt 9,8 Millionen wahlberechtigt sind. Tatsächlich waren in Griechenland 2013 nur 14,65 Prozent der Bevölkerung 14 Jahre alt oder jünger. Rechnet man das Pi-mal-Daumen auf 18 Jahre hoch, kommt das schon hin.




  • User Amphibium fragt, sich ob bei dieser entscheidenden Wahl alles korrekt abläuft:

    Wir kennen alle die Vergangenheit von GR, wie sie den Euro durch gefälschte Unterlagen bekommen haben etc. Da die EU keine Wahlbeobachter entsenden konnte und Griechenland nur so vor Korruption strotzt - wer garantiert eigentlich, dass die Regierung die Wahl nicht manipuliert, um ihr eigenes Ziel zu erreichen?
    von Amphibium bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 3:35:50 PM
  • Herr Usner plädiert dafür, die Griechen ihren eigenen Weg gehen zu lassen:

    Ich bin dafür, dass Griechenland nun mal seinen eigenen Weg gehen soll. Wenn ich richtig informiert bin, rechnet man damit, dass unter der jetzigen Bedingung bis 2025 weitere 25 Mrd. Euro an Griechenland gezahlt werden müssen. Das bereits gezahlte Geld sehen die Gläubiger eh nie wieder.
    von Rudolf Usner bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 3:35:56 PM
  • Der "Grexit" hätte wohl schon sehr schnell auch Folgen für den deutschen Haushalt

    Bei einem Ausscheiden Griechenlands
    aus der Euro-Zone drohen möglicherweise doch schon in den kommenden Jahren
    Milliardenlasten für den deutschen Haushalt.
    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann
    hat darauf hingewiesen, dass bei einem "Grexit" in den kommenden
    Jahren wohl kein Bundesbank-Gewinn dem Etat zufließen würde.
     

    Finanzminister
    Wolfgang Schäuble aber den Gewinn bereits mit 2,5 Milliarden Euro pro Jahr in
    seine Finanzen einkalkuliert, berichtet das Düsseldorfer
    "Handelsblatt".
     

  • 40-Prozent-Marke geknackt: Das Referendum ist rechtsgültig

    Mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten Griechen waren bereits an der Urne. (Quelle: Reuters)

    Die Beteiligung an der Volksabstimmung in Griechenland soll nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien am frühen Sonntagnachmittag die magische 40-Prozent-Marke geknackt haben.
    Damit wäre das Ergebnis des Referendums rechtskräftig. Die Medien berufen sich auf Informationen aus dem Innenministerium.

    Bei Volksabstimmungen muss in Griechenland die Wahlbeteiligung bei mindestens 40 Prozent liegen. Anderenfalls hat das Ergebnis keine Wirkung. Die Wahllokale sind noch bis 19 Uhr (18 Uhr deutscher Zeit) geöffnet.
    von Julian Moering bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 4:09:30 PM
  • Zeitplan und aktueller Stand der Griechen-Krise:

    • Der Zeitplan für heute: Die Wahllokale sind von 7 bis 19 Uhr (6 bis 18 Uhr deutscher Zeit) geöffnet. Erste aussagekräftige Ergebnisse werden zwei Stunden nach Schließung der Lokale erwartet.
    • Den letzten Umfragen zufolge wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Referendum geben. Die Befürworter der Gläubiger-Vorschläge sind demnach minimal vorne.
    • Regierungschef Tsipras hat selbst im eigenen Syriza-Lager mit Widerstand gegen seine "Nein"-Haltung im Referendum zu kämpfen. Den Geldgebern wirft er "Erpressung" und Ultimaten vor.
    • Finanzminister Gianis Varoufakis ist überzeugt, dass es unabhängig vom Ausgang des Referendums zu einer  Einigung mit den Gläubigern kommen wird.  Wenn das Volk am Sonntag mit "Ja" entscheidet, kann er sich allerdings einen Rücktritt vorstellen.
    • Die Finanzminister der Eurogruppehaben entschieden, dass es vor dem Referendum am Sonntag keine weiteren Verhandlungen geben wird.
    • Der Rettungsfonds EFSF hat Griechenland offiziell für zahlungsunfähig erklärt.

    Die Chronologie der Griechen-Krise seit 2009

    von Julian Moering bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 4:09:34 PM
  • von Julian Moering bearbeitet von Ulrich Weih, Redakteur 7/5/2015 4:10:26 PM
  • Merkel reist nach Paris 

    Bundeskanzlerin Angela Merkel reist morgen nach Paris, um mit Präsident François Hollande über den Ausgang des Griechenland-Referendums zu sprechen. 

    In dem Gespräch ab 18.30 Uhr soll es um die Fortsetzung der engen deutsch-französischen Zusammenarbeit bei der Schuldenkrise gehen. 

  • 18 Uhr - die Wahllokale schließen. Die Griechen haben sich entschieden. Jetzt wird ausgezählt.  

    (Quelle: dpa)


  • Die Lage ist zu ernst, um sie den Finanzministern zu überlassen

    Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Axel Schäfer fordert ein Treffen
    der EU-Regierungschefs am Montag.

  • Demoskopen sehen "Nein"-Lager vorn 

    Ersten Schätzungen zufolge haben sich offenbar die Gegner der Forderungen der internationalen Kreditgeber knapp durchgesetzt. Das "Nein" liege vorn, geht aus drei Umfragen hervor. 

    Die Schätzungen wurden kurz nach Schließung der Wahllokale veröffentlicht. Die Umfrageergebnisse sind allerdings so knapp, dass die Trends noch nicht verlässlich sind.

  • Jetzt wird "alles noch schwieriger" 

    Die griechische Opposition und die europäischen Gläubiger aus EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank warnen, dass das "Nein" alles noch schwieriger machen werde. 

    Es könne ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro und sogar aus der Europäischen Union nach sich ziehen. 
  • "Das griechische Volk beweist, dass es in Europa bleiben will"


    - und zwar als gleichwertige Mitglieder, "und nicht als eine Schuldenkolonie", sagt der Syriza-Europaabgeordnete Dimitris Papadimoulis. 

    Griechenland hoffe auf neue Verhandlungen mit den Geldgebern zu besseren Bedingungen, so Papadimoulis. 
  • "Man kann Griechenland nicht wegsprengen von Europa"

    sagt Grünen-Chef Cem Özdemir. Die Probleme des hoch verschuldeten Landes würden so oder so auch künftig die Probleme Europas bleiben, sagte er am Sonntag im "Bericht aus Berlin" der ARD. 
  • Erste Schätzungen: Mehrheit stimmt für Nein


    Die Nachrichtenagenturen AFP und AP berichten übereinstimmend, dass sich laut ersten Schätzungen das NEIN-Lager offenbar durchgesetzt hat. 

    Laut dpa haben 51,5 Prozent der wahlberechtigten Griechen mit Nein gestimmt, 48,5 Prozent haben für Ja gestimmt. 

    Diese ersten Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen: Die Schätzungen beruhen auf Umfragen, die in den Tagen vor dem Referendum durchgeführt wurden. 

    Verlässlichere Hochrechnungen werden für 20 bis 21 Uhr erwartet.  

  • Umfragen mit großer Vorsicht zu genießen 


    Die ersten Zahlen zum Ausgang des Referendums sind noch äußerst wacklig. Die Umfragen geben eine Spanne von fünf Prozentpunkten an.

    So hat das Institut "Marc" für die Reformgegner 49,5 bis 54,5 Prozent errechnet, für die Befürworter 45,5 bis 50,5 Prozent. 

    Auch die Institute "GPO" und "Metron Analysis" sagten einen kleinen Vorsprung der Gegner voraus.

  • Jede Stimme zählt 


    Das
    Referendum ist noch nicht entschieden: Nach ersten Schätzungen liegen die beiden Lager so dicht zusammen, dass die offizielle Auszählung abgewartet werden muss. 

    Foto. Reuters 


  • Was für ein schöner, schöner, schöner Tag

     

    twittert die Parteichefin der Linkspartei, Katja Kipping.
  • Griechen feiern auf den Straßen 

    Nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse brach im "Nein"-Lager Jubel aus. Nach TV-Berichten strömten Hunderte Anhänger der Ablehnung des Sparprogramms in Athen auf den Platz vor dem Parlament und feierten.

    Foto: AP 


  • "Das Mandat (des Volkes) ist klar" 

    sagt Regierungssprecher Sakellaridis. Tsipras werde sich "sehr schnell bewegen, um den Auftrag des Volkes in die Tat umzusetzen".
  • Varoufakis berät mit Bankern über Forderungen an EZB  

    Angesichts der akuten Geldnot der griechischen Banken hat Finanzminister Gianis Varoufakis am Sonntagabend ein Krisentreffen einberufen. Er will klären, welche Forderungen man an die Europäische Zentralbank stellen könne, sagte ein Ministeriumssprecher. 

    Geld reicht nur bis Montag 

    Die Banken in Griechenland sind seit einer Woche weitgehend geschlossen. Sparer haben nur sehr beschränkten Zugriff auf ihr Geld, vor Geldautomaten bilden sich lange Schlangen. Nach Angaben des griechischen Bankenverbands reichen die Bargeldreserven nur bis Montag.

  • Kein Notfall-Treffen der EU-Finanzminister 

    Die Euro-Finanzminister planen für Montag kein Notfall-Treffen zum Thema Griechenland. Die Minister wüssten nicht, was es nach dem griechischen "Nein" zu besprechen gebe, sagte ein Vertreter der Euro-Zone.
  • Das kann man fragen:
    Was, wenn Varofakis am Montag in Brüssel erscheint. und niemand sitzt ihm gegenüber am Tisch?Erdnuckelum 20:08

  • Gute Nacht, Griechenland! 

    Die CSU reagiert mit scharfen Worten auf das Ergebnis des Referendums. "Klar ist: die linken Erpresser und Volksbelüger wie (Ministerpräsident Alexis) Tsipras können mit ihrer schmutzigen Tour nicht durchkommen", erklärte Generalsekretär Andreas Scheuer. 

    Tsipras und seine Linksregierung habe dem Volk vorgegaukelt, es gäbe Euros ohne Reformen.
    Das Referendum kommentierte er mit den Worten: "
    Kali nichta, Hellas - Gute Nacht,
    Griechenland!
  • Das Ergebnis aus Griechenland spaltet nicht nur dort die Bevölkerung, sondern auch unsere User.

    Viele sind dieser Meinung:

    Die Griechen haben gewählt..den Konkurs..tschüss Griechenland.Stephanum 20:06

    Es gibt aber auch solche Meinungen:


    Ihr Griechen ich freue mich für euch und ziehe vor euerem Mut den Hut!!!Friedrich Heuserum 19:55


  • Wahrscheinlichstes Szenario: Austritt aus der Währungsunion 

    "Wenn die Griechen gegen einen Kompromiss mit der Staatengemeinschaft stimmen, dann ist es das wahrscheinlichste Szenario, dass Griechenland am Ende aus der Währungsunion austritt", sagt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. 

    "Griechenland bekommt jetzt keine Hilfsgelder. Am 20. Juli könnten die von der EZB gehaltenen Staatsanleihen nicht wie vereinbart zurückgezahlt werden. Dann dürfte die EZB die Obergrenze für die ELA-Notkredite nicht erhöhen, so dass die griechischen Banken auszubluten drohen", so Krämer.

    "Zudem wird es für die Regierung schwierig, die nächsten Lohn- und Rentenzahlungen zu
    stemmen.
    In einer solchen Situation bliebe der Regierung kaum etwas anderes übrig, als eine neue Währung einzuführen, um so die Zahlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Das wäre wohl faktisch das Ende eines Mitgliedschaft in der Währungsunion."
  • Erleichterte Gesichter: Viele Griechen sind von den ersten Hochrechnungen begeistert. 

    Foto: dpa 


  • Deutsche Linke bejubelt griechisches Ergebnis

    Die Linkspartei wertet das Referendum als Sieg für die Demokratie in Europa gewertet. "Die Griechinnen und Griechen haben sich zum zweiten Mal gegen die katastrophale Politik der sozialen Kürzungen und der wirtschaftlichen Verwüstung gewehrt", erklärte Parteichef Bernd Riexinger.

    "Sie haben Nein zu weiterer Austerität gesagt, Nein zu einer falschen Medizin, die immer nur kränker macht", sagte Riexinger. Das Votum legitimiere die Verhandlungsführung der linken Regierungspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras, die als Schwesterpartei der Linken in Deutschland gilt. "Die Verhandlungsführer müssen jetzt umgehend an den Tisch zurückkehren und den demokratischen Willen der griechischen Bevölkerung respektieren", forderte Riexinger.


    Das sehen viele Menschen anders:

    Sollte es weiter Geld für die Griechen geben ist die EU für mich gestorbenTvum 20:08

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