Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt
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Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt

Griechenland-Krise und kein Ende: Auch nach dem Referendum werden die erbitterten Verhandlungen mit den Geldgebern weitergehen. Wir halten Sie an dieser Stelle über das Geschehen auf dem Laufenden.

  • Von der EU überrollt..., so sieht es der Karikaturist der TAZ. (Quelle: www.taz.de)

  • Wie reagiert der DAX auf die anhaltende Griechenland-Krise? Heute bislang kaum.

    Die Anleger am deutschen Aktienmarkt scheinen am Freitag angesichts der Ungewissheit über das Griechenland-Referendum in Wartestellung zu bleiben.
    Der Broker IG taxierte den Dax um Morgen 0,14 Prozent höher auf 11.115 Punkte. Nach dem kräftigen Anstieg in der Woche zuvor hat der deutsche Leitindex in der laufenden Wochen knapp dreieinhalb Prozent verloren. 

    Der Kurs des Euro stieg zu Handelsbeginn leicht an. Der Euro wurde mit 1,1092 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Geschäft hatte er mit 1,1081 Dollar etwas weniger gekostet. 

  • von Volker Dohr bearbeitet von Daniel Reviol 7/3/2015 6:08:18 AM
  • Dass nicht jeder Europäer außerhalb Griechenlands für ein "Ja" beim Referendum am Sonntag ist, zeigen beispielsweise die Demonstrationen in Paris. Auch "Reb002" plädiert für ein "Nein"-Votum - wie unserer Umfrage zufolge aktuell 22 Prozent unserer Leser...

    So ganz hat Varoufakis nicht unrecht. Eine Lösung gibt es so oder so. Ich hoffe nur das die Griechen mit "Nein" stimmen. Griechenland hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, richtig ! aber das Konzept der letzten 5 Jahre ist nicht aufgegangen und das Krampfhafte festhalten der EU und auch DE an den Sparkursen bringt nicht´s. Und DE braucht auch nicht so laut schreien wenn man unsere Staatsverschuldung ansieht. In allen ! EU Staaten wird die EU schön gerechnet...eine Blase die irgendwann zwangsweise kollabieren muss .Reb002um 7:40

  • So schnell wird uns das Thema "Schuldenkrise in Griechenland" nicht loslassen. Hier die aus jetziger Sicht wichtigsten Termine der nächsten Zeit:

    5.
    Juli: Die Griechen sollen in einem Referendum über das von den Geldgebern vorgelegte Spar- und Reformpaket abstimmen.

    6. Juli: Frühestens am Tag nach der Volksabstimmung könnten Griechenlands Banken und die Börse in Athen wieder öffnen.

    10. Juli: Griechische Staatspapiere mit kurzen Laufzeiten (T-Bills) in Höhe von zwei Milliarden Euro werden fällig und müssten durch neue abgelöst werden. Dieser Termin ist vor allem für das Urteil der Ratingagenturen wichtig.

    13. Juli: Athen muss eine weitere Rate von knapp 500 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen.

    17. Juli: Weitere T-Bills in Höhe von einer Milliarde Euro werden fällig.

    20. Juli: Athen muss insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen. Sollte diese Zahlung ausfallen, dürfte es der EZB laut Experten kaum noch möglich sein, weiter Ela-Kredite an griechische Banken zu vergeben.
  • "Seit fünf Jahren saugt er uns das Blut aus": Mit diesem Spruch zu Wolfgang Schäuble wirbt ein Plakat in Griechenland für das "Nein" beim Referendum. In Deutschland hingegen ist der Bundesfinanzminister in der Krise so beliebt wie nie: Im Deutschland-Trend der ARD sagten 70 Prozent der Befragten, sie seien mit Schäubles Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. Der WDR teilte mit, dass dies der bisher beste Wert für Schäuble in der regelmäßigen Befragung überhaupt war.

  • Die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" stellt Europa ein Armutszeugnis aus. Das Vertrauen sei schwer beschädigt: 

    Deutschland war in den 90er Jahren der kranke Mann in Europa. Es ist also nicht gesagt, dass es einer Gruppe von Ländern immer gut geht und der anderen schlecht. Aber kein Land vertraut mehr dem anderen und denkt nicht, dass es nicht ausgenutzt wird. Man stelle sich einen Deutschen oder einen Finnen vor, der bereit wäre, mit seinen Steuern die Arbeitslosenhilfe in Spanien zu bezahlen.

    Das wirkliche Drama der
    Griechenlandkrise übersteigt die wirtschaftlichen Kosten und besteht darin, dass das gegenseitige Vertrauen in Europa einen weiteren schweren Schlag bekommen
    hat. Die Ansteckungsgefahr aus
    Griechenland ist nicht die direkte wirtschaftliche, sondern der Verfall des Vertrauens zwischen Nord ("der faule und unzuverlässige Mittelmeerraum") und Süd ("die strengen und schlechten Deutschen").


  • Varoufakis sicher: Einigung mit Gläubigern gibt es auf jeden Fall

    Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis glaubt, dass es in jedem Fall zu einer Einigung mit den internationalen Gläubigern kommen wird - und zwar unabhängig vom Ergebnis des Referendums am Sonntag. 
    In einem Interview mit dem britischen Sender BBC sprach Varaoufakis sogar von einer "hundertprozentigen Chance". Er sagte: "Eine Einigung wird erzielt, egal ob an den Urnen ein 'Ja' oder ein 'Nein' herauskommt."

    Doch Varoufakis schränkte ein: Wenn die Griechen die Forderungen der Gläubiger in dem Referendum billigten, werde es eine "schlechte Vereinbarung" geben. Für diesen Fall hatte Varoufakis zuvor seinen Rücktritt als Finanzminister angekündigt. "Wenn das 'Nein' gewinnt, werden wir eine andere Vereinbarung haben, die lebensfähig sein wird."

    Der griechische Finanzminister übte zudem wieder einmal scharfe Kritik an der EU.
    Ihr Umgang mit der Krise sei "sehr schlecht".
    "Das ist keine gute Art, eine Währungsunion zu führen", sagte Varoufakis und fügte hinzu: "Das ist eine Parodie. Es ist ein Theater der Fehler seit nunmehr fünf Jahren." Die Sanierungsauflagen der EU an Athen seien "das größte Scheitern der Wirtschaftsgeschichte".

    Zur Erinnerung: Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hatte vergangenes Wochenende überraschend für kommenden Sonntag eine Volksabstimmung über die Forderungen der Gläubiger als Gegenleistung für weitere Hilfsgelder für Griechenland angesetzt. Die Eurogruppe setzte daraufhin die Verhandlungen über weitere Hilfen aus. Die griechische Regierung verhängte Kapitalverkehrskontrollen, um einen Crash des Bankensektors zu verhindern.

    In der Nacht zum Mittwoch geriet Griechenland als erstes Industrieland beim Internationalen Währungsfonds in Zahlungsverzug: Athen ließ die Frist für eine fällige Rate von 1,5 Milliarden Euro verstreichen. Auch das Hilfsprogramm der Euro-Partner ließ Athen auslaufen. 
  • Weniger Inseln, weniger Olivenöl, weniger Raucher: Wie die Euro-Zone ohne Griechenland aussähe, zeigt diese vom "Wall Street Journal" veröffentlichte Statistik.
  • Sicherheitsperonal liefert neues Geld an die Nationalbank in Athen: Auch heute bilden sich wieder Schlangen von älteren Bürgern vor griechischen Banken - sie wollen Teile ihrer Rente abheben. (Quelle: AP)

  • Den jüngsten IWF-Kredit hat Griechenland nicht zurückgezahlt - dafür aber jetzt 3,8 Millionen Euro an Zinsen für eine von Privatinvestoren gehaltene und in japanischen Yen ausgegebene Staatsanleihe.

    "Wir haben die Kuponzahlung getätigt", bestätigte das ein Regierungsvertreter.
    Athen muss in diesem Monat 910 Millionen an Zinsen zahlen, davon allein 695 Millionen Euro an die EZB.
  • "Ich glaubte an ein besseres Leben - aber das gibt es nicht"

    Während sich die Politiker um die richtige Lösung streiten, haben die Menschen in Griechenland vor allem eines:
    Angst. Denn es stehen Existenzen auf dem Spiel, wie
    dieser Artikel von gestern beschreibt.
  • Die Griechen-Krise und ihre zahlreichen Folgen: Die jüngste Eskalation der Situation hat weltweit in wenigen Tagen 300 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet. Das geht aus einer neuen Studie hervor: Der Gesamtwert der 100 teuersten Aktiengesellschaften der Welt sank nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young vom 19. Juni bis zum 30. Juni von 16,6 Billionen auf 16,3 Billionen US-Dollar.

    Besonders hart hat es demnach die fünf deutschen Konzerne in dieser Rangliste getroffen: Der Wert von Bayer (Platz 62/116 Milliarden Dollar), Volkswagen (65/110,5 Milliarden), Daimler (79/98 Milliarden), Siemens (93/89 Milliarden) und SAP (98/86,5 Milliarden) verringerte sich um zusammen 22 Milliarden Dollar beziehungsweise vier Prozent. Umgerechnet sind das rund 20 Milliarden Euro.
  • Die deutsche Bevölkerung ist nicht sicher, ob sie Griechenland weiter in der Eurozone haben will. Der harte Kurse von Finanzminister Wolfgang Schäuble scheint den Bundesbürgern hingegen zu imponieren.

    Auch das zeigt der letzte Nacht veröffentlichte Deutschland-Trend der ARD - hier nachzulesen.
  • Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, hat sehr deutliche Worte für Griechen-Premier Alexis Tsipras gefunden: "Tsipras ist unberechenbar und manipuliert die Menschen in Griechenland, das hat fast demagogische Züge", sagte Schulz dem "Handelsblatt". (Quelle: dpa)

  • Im Vergleich zur griechischen Bevölkerung ist die Zahl der Betroffenen minimal - doch ein möglicher "Grexit" beschäftigt auch die Fußballerszene: Vor allem ausländische Profis in der griechischen Super League fürchten um den Wert ihres Gehalts.

    Sollte das Land tatsächlich die Eurozone verlassen und zur Drachme zurückkehren, droht der neuen und alten Währung ein massiver Wertverlust. Die sonst üppigen Sportlergehälter würden im internationalen Vergleich plötzlich bedenklich schrumpfen - zumindest, wenn sie dann in griechischen Devisen ausbezahlt werden.

    Die Sportzeitung Daily Goal News berichtete zuletzt, dass die Spielerberater der ausländischen Profis in der Super League bereits begonnen haben, sich auf einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone vorzubereiten. Ihr Ziel: Eine Vertragsklausel, die den Spielern eine Weiterbezahlung in Euro garantiert. Zudem sollen die Berater angesichts der ungeklärten Situation der griechischen Banken die Überweisung der Gelder auf ausländische Konten gefordert haben.
  • In Deutschland finden heute mehrere Demonstrationen gegen die Sparpolitik der EU statt:

    - In Stuttgart demonstriert die Initiative "Neue hellenische Gemeinde Stuttgart" unter dem Motto: "Schluss mit dem Kaputtsparen Griechenlands - für ein solidarisches Europa"

    - In Freiburg gibt es eine Demo mit dem Titel "Solidarität mit den Menschen in Griechenland - Gegen die deutsch-europäische Verelendungspolitik!"

    - In Berlin findet eine Demonstration des Netzwerks Blockupy für Solidarität mit der griechischen Bevölkerung statt - das Motto hier: "Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik - Ja zur Demokratie!"

  • Wie erwartet: Auch heute bilden sich Schlangen vor den Banken in Athen. (Quelle: AP)

  • Gespaltenes Deutschland: So denken die Bundesbürger über die Krise

    Laut dem ARD-Deutschland-Trend vom Juli sehen 68 Prozent der Bundesbürger die Hauptverantwortung für die Eskalation der Lage bei der griechischen Regierung. Nur vier Prozent machen die anderen Euro-Länder dafür verantwortlich. 24 Prozent sehen die Verantwortung gleichermaßen auf beiden Seiten. 

    In Deutschland finden heute mehrere Demonstrationen gegen die Sparpolitik in Griechenland statt:

    In Stuttgart demonstriert die Initiative "Neue hellenische Gemeinde Stuttgart" unter dem Motto:
    Drei von fünf Deutschen finden es richtig, das griechische Volk darüber abstimmen zu lassen, wie sich Griechenland im Schuldenstreit künftig verhalten soll.

    Bei der Frage, ob Griechenland in der Eurozone verbleiben soll, sind die Deutschen gespalten. 45 Prozent sind dafür, das Land in der Eurozone zu halten. Ebenso viele lehnen einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone hingegen ab. 

    Die Sorge um die griechische Bevölkerung bei einem möglichen Staatsbankrott Griechenlands ist klar größer als die Befürchtungen um politische oder wirtschaftliche Folgen für Europa und Deutschland. 69 Prozent der Deutschen würden sich in diesem Fall große oder sehr große Sorgen um die Situation der Menschen in Griechenland machen.

    31 Prozent machen sich zudem Sorgen um den Zusammenhalt der EU. Ein knappes Viertel der Befragten (24 Prozent) sorgt sich um die deutsche Wirtschaft, 19 Prozent um ihre persönlichen Ersparnisse.

    Die Popularität von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist während der Krise angestiegen: Dem Deutschland-Trend zufolge sind 70 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden. Das ist der bisherige Bestwert für Schäuble in der regelmäßigen Befragung. 
  • Spitzenpolitiker der Linken reisen noch vor dem Referendum am Sonntag nach Athen. Die Partei teilte mit, dass sich Parteichef Bernd Riexinger, Fraktionschef Gregor Gysi und Klaus Ernst am Freitag und Samstag über die Lage unmittelbar vor der Abstimmung und über die Pläne der griechischen Regierung informieren wollen.

    Die Linke unterhält enge Beziehungen zur Regierungspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras.

  • Die Vorbereitungen zur sehr kurzfristig angesetzten Volksabstimmung am Sonntag laufen auf Hochtouren. Hier bauen zwei Arbeiter gerade die Wahlkabinen in einer Athener Schule auf. (Quelle: Reuters; Alkis Konstantinidis)

  • In den letzten Tagen wurde immer wieder eine Parallelwährung in Griechenland diskutiert. Dieser Idee erteilte EZB-Rat Ewald Nowotny nun eine Absage: "Wenn ein Land im Euro ist, ist die Währung dieses Landes der Euro", stellte Österreichs Notenbankgouverneur klar.

    Was puncto Parallelwährung diskutiert werde, seien "vielleicht ganz kurzfristige" Mittel in einer Notsituation, wie es etwa in Kalifornien der Fall gewesen sei. "Dort hat die Regierung als Vorgriff auf künftige Steuerverpflichtungen Zahlungsverpflichtungen ausgegeben", erzählte Nowotny bei einer Pressekonferenz. "Das kann man vielleicht eine Woche machen", mit Geld habe das aber nichts zu tun.

    Solange Griechenland Mitglied des EZB-Systems ist, "gilt das Monopol der EZB. Jedes Geld, das außerhalb dieses Geldmonopols erzeugt würde, ist rechtlich gesehen Falschgeld." Wenn ein Land aus der Eurozone ausscheidet, könne es natürlich sein eigenes Geld drucken lassen - "beim Drucker ums Eck, das hat mit uns nichts mehr zu tun."
  • EZB hofft auf ein "Ja"

    Und noch ein paar Aussagen von EZB-Verantwortlichen: Der Ausgang des griechischen Referendums am Sonntag wird nämlich auch von der Europäischen Zentralbank genau beobachtet.
     "Wir müssen die Aussichten für eine Einigung mit Griechenland und seinen Gläubigern bewerten", sagte EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio. Eine Ablehnung der bisherigen Vorschläge der Gläubiger durch die Wähler würde eine Einigung mit den Gläubigern schwieriger machen. Bei einem "Nein" würden sich auch die Perspektiven für die griechischen Banken verschlechtern, sagte Constancio. 

    Die EZB stützt das griechische Bankensystem derzeit mit Notkrediten.
    Das maximale Volumen hat die Notenbank derzeit bei knapp 90 Milliarden Euro festgesetzt. Die Notenbank beschloss jedoch, das Kreditvolumen wegen der ausgebliebenen Einigung zunächst nicht mehr anzuheben. Daher wird in den griechischen Banken das Geld zusehends knapp, und Griechenland musste Kapitalverkehrskontrollen einführen. 

    Grundlegend anders wäre die Situation, falls es zu einem "Ja" komme, so Constancio. Eine Einigung wäre dann einfacher zu erreichen. "Das ist der einzige Aspekt, der für uns zählt."
  • Die Meinungen über die angeblichen Pläne von Finanzminister Schäuble, für Griechenland eingeplantes Geld zurückzuholen,  gehen auseinander.

    Sie reichen bei unseren Lesern von Unverständnis...

    Soviel zum Deutschland zahlt für Griechenland sondern es geht darum Griechenland zahlt für Deutschland --also hat Schäuble gar keinen Interesse daran die Schuldkrise zu lösen weil sonst schafft es keinen ausgeglichenen Haushalt. Der Münchhausen aus dem Finanzministerium sollt endlich dahin gehen was er den Griechen verwehrt in Rente.frieder bayerum 11:56

    Herr Schäuble sollte sofort zurücktreten.Warum? Weil der Mann ein nationalist ist und von der Zeit längst überholt ist.Die Jugend Europas verdient andere Politiker.Menschen die moderne Perspektiven aufzeigen können und Mut machen.Schäuble ist zu alt!Der Schäuble muss...um 11:42

    Was Besseres fällt Herrn Schäuble wohl nicht ein. Er könnte wenigstens das Referendum abwarten. Aber mit links gerichteten Staaten in der EU wird wohl anders verfahren...................?????Manfredum 11:51

    ...bis zu euphorischer Befürwortung:

    Bravo Herr Schäuble das Sie die Milliarden die jetzt auf Grund der griechischen Nicht Mitarbeit nicht ausgezahlt werden können zurückholen. Das nenne ich Konsequent schließlich ist es unsere hart erarbeitete Steuer.Heinzum 11:28

    Richtig, was Herr Schäuble jetzt tut. Meiner Meinung nach sollte man den griechischen Staat noch weiter in die Haftung nehmen. Man sollte versuchen Sachwerte bis hin zu Inseln zu pfänden.ragomaum 11:38

    Richtig so Herr Schäuble,und dann aber auch nix mehr hergeben.Wir haben hier auch Löcher zu stopfen.Gonzoum 11:29


  • "Leider glauben ganz viele Deutsche, dass wir sie hassen", sagte eine Fremdenführerin in Athen. 

    Die Guides rund um die Akropolis beklagen sich, dass vor allem deutsche Touristen ausbleiben.
    Bei den Reiseveranstaltern indes merkt man nichts von einer Stornierungswelle - die Buchungen bleiben stabil.

    von Markus Roman, Reiseredakteur bearbeitet von Daniel Reviol 7/3/2015 10:04:35 AM
  • Alle warten auf das Referendum am Sonntag. Wann aber wissen wir, wie es ausgegangen ist? Sehr schnell, vermuten mehrere Medien.

    Griechische Nachrichtensender berichteten übereinstimmend, aussagekräftige Ergebnisse dürften etwa zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale gegen 20 Uhr 
    vorliegen. Bis dahin sollen rund 20 Prozent der Stimmen ausgezählt sein. Bis Mitternacht sollen es etwa 90 Prozent sein.

    Wegen der schwierigen finanziellen Lage der griechischen Medien habe diese nach Insiderinformationen kein Geld, um Meinungsforschungsinstitute mit Prognosen zu beauftragen. Deswegen und wegen des erwarteten knappen Ergebnisses könne es sein, dass es unmittelbar nach Schließung der Wahllokale zunächst noch keine Klarheit über das Ergebnis geben werde, sagte allerdings ein hoher Funktionär des Innenministeriums.
  • "Focus": Schäuble will Geld in deutschen Haushalt zurückholen 

    Bundesfinanzminister Schäuble
    will nach einem Bericht des "Focus" Geld zurückfordern, das eigentlich für Griechenland gedacht war.
    Dabei handelt es sich dem Magazin zufolge um Zinsgewinne der Deutschen Bundesbank mit griechischen Staatsanleihen. Insgesamt gehe es um etwa eine Milliarde Euro, die nun zusätzlich dem Bundeshaushalt zugute kommen könne.

    Das Geld sollte laut "Focus" auf einem Konto des Euro-Rettungsfonds ESM gesammelt und nach Athen überwiesen werden. Da Griechenland seine Verpflichtungen im Rahmen des zweiten Rettungspakets nicht erfüllt habe, sei das Geld zunächst auf dem Konto eingefroren worden. Mit dem Auslaufen des Programms am 1. Juli seien die griechischen Ansprüche verfallen.

    Schäuble wolle daher den bisherigen deutschen Anteil an diesen Einlagen von 532 Millionen Euro zurückverlangen. Er habe zudem veranlasst, eine Überweisung von Zinsgewinnen aus Deutschland von 412 Millionen Euro an den ESM gar nicht erst vorzunehmen. Auch weitere EU-Staaten dürften auf diese Weise von den eigentlich für Griechenland vorgesehenen Mitteln profitieren.
  • Nun hat sich auch mal wieder die Kanzlerin zu Wort gemeldet: Angela Merkel ließ verkünden, dass sie im Falle weiterer Hilfen für Griechenland nach wie vor auch auf den Internationalen Währungsfonds setzt. Man sei überzeugt, dass eine Beteiligung des IWF bei einem eventuellen dritten Hilfspaket richtig wäre, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert. (Quelle: dpa)

  • Die einen werben für das "Ja", die anderen wollen das "Nein": Nun ist es wieder EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der die Griechen warnt, beim Referendum gegen die Sparvorschläge der internationalen Gläubiger zu stimmen.

    Sagt die Mehrheit am Sonntag "Nein", würde sich die Lage Griechenlands dem Luxemburger zufolge dramatisch verschlechtern.
    Auch bei einem "Ja" stünden schwierige Verhandlungen bevor, ergänzt er.
  • Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras wird nach einem Bericht des Senders Mega TV in Kürze eine öffentliche Erklärung abgeben. Wir werden berichten... (Quelle: Reuters)

  • China baut weiterhin auf Griechenland und will das Land ungeachtet der Schuldenkrise nicht fallenlassen. "Wir werden auf unsere Weise die bilaterale Kooperation mit Griechenland fortsetzen, auch im finanziellen Bereich", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Die Volksrepublik habe bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, um auf die griechischen Sorgen und Wünsche einzugehen.

    Für Exportweltmeister China ist Griechenland ein wichtiger Verbindungspunkt für den Absatz seiner Waren in Europa und Afrika. Der Konzern Cosco betreibt im Hafen von Piräus zwei Frachtterminals. Er gilt als möglicher Käufer eines Anteils von 67 Prozent des Hafens. Ministerpräsident Li Keqiang hat erst diese Woche in Brüssel betont, dass sein Land die Griechen weiter im Euro haben wolle.
  • Im Ausland lebende Griechen können nicht so einfach am Referendum am Sonntag teilnehmen - das geht nur in Griechenland.

    Die griechische Fluggesellschaft 
    Aegean Airlines bietet deshalb speziell zur Volksabstimmung Sonderflüge nach Athen an. Am Sonntag und Montag sind zusätzliche Flüge ab London-Stansted und Brüssel geplant. Passagiere, die sich auf Handgepäck beschränken, fliegen zu einem günstigeren Preis. 

  • Tsipras könnte auch bei Niederlage bleiben

    Ein Sieg der Ja-Sager würde zu einem politischen Beben führen: Finanzminister Gianis Varoufakis kündigte für den Fall bereits seinen Rücktritt an. Aber Regierungschef Alexis Tsipras selbst könnte - trotz seiner Nein-Kampagne - politisch überleben: Notwendig wäre dann die Bildung einer "Regierung der nationalen Einheit", so sind sich Oppositionspolitiker der Parteien To Potami und Nea Dimokratia einig.

    Potami-Politiker Charis Theocharis, in der Vorgängerregierung oberster Steuereintreiber des Landes, würde in einer neuen Regierung mit Tsipras zusammenarbeiten, obwohl er dessen Populismus verabscheut. "Das wäre der einzige Ausweg", sagt er. Und auch für ND-Führungsfrau Bakogianni müsste der Syriza-Chef im Boot bleiben. "Herr Tsipras sollte dabei sein, sonst gäbe es eine Regierung mit einer Opposition, die wieder alles kaputt machen würde."

  • Dijsselbloom dämpft Hoffnungen

    Bei einem "Nein" stellt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem die Mitgliedschaft des Landes in der Währungsunion infrage. 
    Er dämpft damit die Hoffnungen auf eine Einigung mit Griechenland erneut. Die Äußerung seines griechischen Kollegen Gianis Varoufakis, wonach eine Übereinkunft in greifbarer Nähe ist, sei "komplett falsch".

    Unabhängig vom Ausgang des Referendums stehe Griechenland eine "extrem schwierige" Zukunft bevor: "Wir reden nicht mehr mit der Regierung. Sie haben sich für einen extrem
    riskanten Weg entschieden, aber jetzt warten wir auf das Ergebnis des Referendums.
    "






  • Auch Schäuble pessimistisch

    Verhandlungen über frische Hilfsgelder würden nach Auslaufen des letzten Programms "auf völlig  neuer Grundlage und unter erschwerten wirtschaftlichen Voraussetzungen"
    stattfinden.
    "Das wird schon eine Weile dauern", sagte der Bundesfinanzminister der "Bild"-Zeitung.

    Schäuble erwartet so oder so schwierige Verhandlungen. "Die Rede ist von einem Programm nach dem klaren Prinzip: Unterstützung nur für echte Gegenleistung. Griechenland braucht Reformen. Aber ich weiß jetzt schon: Das würden sehr schwierige Verhandlungen sein. Denn die Lage in Griechenland hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert."


  • Den Griechen geht das Kleingeld aus 

    Nach fünf Tagen mit geschlossenen Banken machen sich in Griechenland Probleme bei kleinen Geldscheinen und Wechselgeld bemerkbar.
    Vor allem auf Kreta und auf einigen Inseln der Dodekanes sowie auch in Athen gaben die Geldautomaten am Freitag nur noch 50- Euro-Scheine aus. Grund: Die Bürger dürfen seit Montag pro Tag 60 Euro abheben. Damit gingen schnell die 20-Euro-Scheine aus und die Geldautomaten geben nun vielerorts nur Fünfziger heraus. In Griechenland sind die Geldautomaten so eingestellt, dass sie nur 50- und 20-Euro-Scheine ausgeben.

    "Das Ergebnis ist, dass jeder hier mit 50-Euro-Scheinen herumläuft und die Geschäfte kein Wechselgeld zurückgeben können", sagte Christos Pilatakis, ein Hotelmanager auf der Touristeninsel Rhodos.

    Das Problem mit den 20-Euro-Scheinen werde im Großraum Athen stufenweise gelöst.
    Die Banken hätten am frühen Nachmittag die Geldautomaten mit 20-Euro-Scheinen versorgt, berichtete der griechische Rundfunk. Ob dies das Kleingeld-Problem löst, ist allerdings fraglich: Eine Gemüsehändlerin im Athener Vorort Piräus klagte, dass jeder mit "Zwanzigern" vom Geldautomaten zahlen wolle und niemand mehr mit Kleingeld.

    Für die Urlauber aus dem Ausland funktionierten am Freitag die Geldautomaten normal. Mit Bankkarten aus Deutschland konnte man in Athen und auf allen Ferienorten den jeweils geltenden Höchstbetrag des Tages abheben. Für die National Bank of Greece waren es 500 Euro.
    von Daniel Reviol bearbeitet von Tobias Möllers 7/3/2015 1:11:13 PM
  • Griechenland für insolvent erklärt

    Der europäische Rettungsfonds EFSF (
    Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) hat Griechenland am Mittag offiziell für zahlungsunfähig erklärt. 

    Allerdings ist entschieden worden, von Athen "nicht die unmittelbare Rückzahlung von Krediten zu verlangen". Der EFSF verzichte zugleich aber auch nicht "auf sein Recht zum Handeln".

    Man werde die Situation genau beobachten und seine Position regelmäßig überprüfen. Griechenland ist der größte Kreditnehmer des EFSF. Insgesamt schuldet Griechenland dem EFSF knapp 145 Milliarden Euro.

    "Dieser Zahlungsausfall gibt Anlass zu großer Sorge", sagte Fonds-Präsident Klaus
    Regling.
    Die griechische Regierung komme dadurch ihren Verpflichtungen nicht
    nach und riskiere ernste Konsequenzen für die griechische Wirtschaft und
    Bevölkerung.

    Aus Sicht der Finanzmärkte ist ein "Default" Griechenlands nur dann interessant, wenn er gegenüber privaten Gläubigern stattfindet. Dann würden auch die Rating-Agenturen einen offiziellen Zahlungsausfall Griechenlands feststellen und damit eine erste Voraussetzung für Zahlungsverpflichtungen aus Kreditversicherungen (CDS) schaffen.




  • Dunkle Wolken über Griechenland: Der Rettungsfonds EFSF hat die Insolvenz des Landes erklärt.

  • Umfrage: Es bleibt knapp

    Laut Umfrage der Zeitung "Avgi" wollen 43 Prozent der Griechen am Sonntag mit "Nein" stimmen, 42,5 Prozent mit "Ja". Rund neun Prozent der Befragten sind demnach noch unentschlossen.

  • Banken geht das Geld aus

    Die griechischen Banken haben nach Angaben ihres Branchenverbandes bis Montag noch einen
    Liquiditätspuffer in Höhe von einer Milliarde Euro.
    Danach hängt die Lage von der Europäischen Zentralbank ab.

  • Kartensperren bringen Griechen im Ausland in Not

    Die Kreditkarte gesperrt, die Bankkarte nutzlos: Viele Griechen, die auf Reisen sind oder verreisen wollen, durchleben schwierige Zeiten.
    Vor allem diejenigen, die schon im Ausland sind, konnten nach der Verhängung der scharfen Kapitalverkehrskontrollen in dieser Woche oftmals ihre Hotels nicht bezahlen und waren auf Leihgaben angewiesen. Auch Griechen, die ins Ausland wollten, konnten teilweise ihre Flug- oder Fährtickets bei ausländischen Anbietern nicht via Karte kaufen. Die Lösung sei, "cash zu zahlen", sagte ein Mitarbeiter einer der größten Reiseagenturen.

    Der griechische Nachrichtensender Skai fährt seit Tagen eine Kampagne unter dem Motto "Wir alle können es zusammen schaffen - ich kehre zurück". Griechen, die im Ausland stecken geblieben sind, können sich hier melden. Privatleute und andere griechische Unternehmen helfen ihnen dann, in die Heimat zurückzureisen.

    Ein griechischer Lastwagenfahrer erzählte im Rundfunk, er habe seinen Laptop in einer Tankstelle in Deutschland als Pfand zurücklassen müssen, um weiterfahren zu dürfen. Zuvor hatte er getankt. Und als er mit seiner Kreditkarte zahlen wollte, stellte er fest: Sie funktionierte nicht mehr. "Die Leute kannten mich und ließen mich weiterfahren. Ich habe aber meinen Laptop zurückgelassen. Ich schäme mich", sagte er.


  • Linkspartei für EU-weites Referendum über Sparpolitik

    Unmittelbar vor dem griechischen Referendum will die Linkspartei eine EU-weite Volksabstimmung über die Sparpolitik in Europa auf den Weg bringen.
    Der Parteivorstand werde voraussichtlich am Samstag über diese Initiative für ein "demokratisches Europa" entscheiden, sagten die Linke-Vorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping dem Berliner "Tagesspiegel".

    "Wir wollen, dass Austerität (Sparpolitik) und die Alternativen zur Austerität in ganz Europa den Bevölkerungen zur Entscheidung vorgelegt werden", sagten die beiden Parteichefs der Zeitung. Denkbar seien Fragen wie: "Soll eine Schuldenbremse auf Kosten der Sozialleistungen gehen, oder sollen die Einnahmen über höhere Steuern für Millionäre und hohe Vermögen und Unternehmensgewinne erhöht werden?" Auch über die Sinnhaftigkeit einer strikten Schuldenbremse und mögliche Ausnahmen davon könne abgestimmt werden.

    Eine europaweite Volksabstimmung ist in den EU-Verträgen zwar nicht vorgesehen, nach Ansicht der Linkspartei ließen sich ersatzweise aber Referenden mit gleichlautender Fragestellung in den Mitgliedstaaten organisieren.

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