Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt
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Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt

Griechenland-Krise und kein Ende: Auch nach dem Referendum werden die erbitterten Verhandlungen mit den Geldgebern weitergehen. Wir halten Sie an dieser Stelle über das Geschehen auf dem Laufenden.

  • Lindner fordert Regierungserklärung

    FDP-Chef Christian Lindner begrüßt die Entscheidung der Euro-Gruppe, mit Griechenland nicht länger über weitere Hilfen zu verhandeln. "Jetzt gibt es eine Gelegenheit, wieder zu mehr Stabilität und Gemeinsamkeit im verbliebenen Rest der Euro-Zone zu finden", sagte Lindner. "Sollte die griechische Regierung ihr Land tatsächlich aus dem Euro führen, so ginge davon keine Schwächung des europäischen Gedankens aus."

    In der "Rheinischen Post" forderte Lindner, "der Deutsche Bundestag sollte noch vor Dienstagabend zu einer Sondersitzung zusammenkommen, damit die Bundeskanzlerin in einer Regierungserklärung das Parlament und die Öffentlichkeit unterrichten kann."

  • Börsenexperte: Crash unwahrscheinlich

    Nach der Eskalation der Griechenland-Krise rechnen Börsenexperten nicht mit einer Panik am deutschen Aktienmarkt. "Es wird Kursverluste geben, aber keinen Crash" sagte Börsenexperte Robert Halver von der Baader Bank. Nach den ersten Rücksetzern sei beim Dax am Montag im Tagesverlauf sogar schon wieder eine Gegenbewegung möglich. 

    Anders als 2008 beim Ausbruch der Lehman-Krise seien die Märkte diesmal auf das Geschehen vobereitet, betonte Halver. Zudem bestehe keine Ansteckungsgefahr für den Bankensektor, weil das Risiko eines Ausfalls griechischer Anleihen inzwischen beim öffentlichen Sektor liege./he
  • EZB: Griechische Banken sollen schließen

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hält Kreisen zufolge eine vorübergehende Schließung der griechischen Banken bereits ab Montag für notwendig. Die EZB sehe die Notkredite (Ela) für die Institute als nicht ausreichend an, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. 

    Ein EZB-Sprecher wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Die Entscheidung über Bankferien oder andere Maßnahmen wie Kapitalverkehrskontrollen müssen von der griechischen Regierung oder der griechischen Notenbank getroffen werden.
  • Gabriel "entsetzt"

    Der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat das Verhalten der griechischen Regierung im Schuldenstreit scharf kritisiert. Er sei "entsetzt, dass die Griechen ein sehr weitgehendes Angebot abgelehnt haben, was ja sogar ein drittes Hilfsprogramm und sogar eine Umschuldung enthalten hat", sagte Gabriel der "Süddeutschen Zeitung". "Diese Angebote gingen weiter als alles, was es bisher gab."

    Der Bundeswirtschaftsminister stellte klar, dass Tsipras auch nach einem Referendum kein noch besseres Angebot erhalten werde. "Herr Tsipras möchte alle diese Angebote nur dann annehmen, wenn Europa daran keinerlei Bedingungen für Reformen in Griechenland stellt. Das wird Europa auch nach einem Referendum nicht akzeptieren können." Der griechische Ministerpräsident schlage die ausgestreckte Hand für "eine Hilfe zur Selbstbehauptung in Würde" aus.

    Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte harsche Kritik an der griechischen Regierung geübt. "Der Zickzackkurs der griechischen Regierung in den letzten Stunden und Tagen macht einen doch fassungslos", sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag".

  • Varoufakis: EZB soll zahlen

    Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat angedeutet, dass seine Regierung ihre am Dienstag fälligen Schulden beim Internationalen Währungsfonds nicht bezahlen könnte.
    Die Europäische Zentralbank sollte die 1,6 Milliarden Euro aus jenen Profiten begleichen, die sie 2014 durch griechische Staatsanleihen gemacht habe, sagte Varoufakis am Sonntag der britischen BBC. Das sei ein "sehr vernünftiger Transfer".

    Auf die direkte Nachfrage, ob Griechenland tatsächlich nicht zahlen wolle, sagte der Finanzminister: "Ein Teil der Troika schuldet uns Geld und wir schulden einem anderen Teil Geld. Warum machen sie es nicht einfach unter sich aus und leiten Geld aus einer Tasche in die andere weiter?"
  • Auswärtiges Amt rät: Bargeld mitnehmen!

    Griechenland-Urlauber - noch gibt es sie. (Bild: dpa) 

    Sie planen einen Griechenlandurlaub? Dann sollten Sie folgenden Hinweis des Auswärtigen Amts beachten: Aktuell rät man dazu, Bargeld mitzunehmen. Die Versorgung mit Finanzmitteln per Automat ist nämlich nicht mehr gesichert.

    Wir ergänzen das mal: Ihre EC-Karte oder Kreditkarte reicht auch völlig - das Portemonnaie muss also nicht mit Scheinen vollgestopft werden.
  • Grüne fordern EU-Sondergipfel

    Auch die Grünen treffen sich wegen der Zuspitzung der Krise am Montagnachmittag zu einer Sondersitzung der Fraktion. 

    Zudem fordert die Partei einen Sondergipfel der EU-Staatschefs: "In der Zuspitzung der Krise dürfen nicht die Finanzminister das letzte Wort haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und alle anderen Staats- und Regierungschefs der EU müssen jetzt bei einem Sondergipfel zusammenkommen und eine tragfähige politische Einigung mit Griechenland finden", erklärten die Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter am Sonntag in Berlin.
  • EU-Kommission veröffentlicht Vorschlags-Liste

    Für diejenigen unter Ihnen, die der englischen Sprache mächtig sind und eine nicht unbedingt unterhaltsame Nachmitagslektüre suchen: Die EU-Kommission hat eine Liste der Vorschläge, über die mit Griechenland diskutiert wurde, veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass man insgesamt einige große Schritte auf das Land zugemacht hat - ehe die Verhandlungen scheiterten. Sie finden das Dokument hier.
  • Bleiben die Banken morgen zu?

    Die derzeit spannendste Frage ist, ob die griechischen Banken morgen öffnen werden - und ob es überhaupt noch Geld abzuheben gibt. Aktuell bilden sich in Griechenland lange Schlangen vor den Automaten.


  • Das meinen die t-online.de-Leser und -Leserinnen:

    Bei dem hin und her,da weiß man nicht mehr was die überhaupt wollen! Meiner Meinung nach haben die Griechen genug Chancen gehabt ein Angebot vorzulegen!Hondaheizerum 16:26
    bis heute hat kein geldgeber mir auch nur einen groschen geliehen wenn ich ihm nicht glaubhaft versicherte ( Bürgschaft, Aktien,Haus,Grundstück) die geliehene Summe vereinbarungsgemäss zurückzuzahlen.handwerkerum 16:29
    Ich bin der Meinung die Griechen haben alle nur an der Nase herumgeführt und immer wieder Geld bekommen. Die sollten mal lieber alle fleißig arbeiten gehen als sich nur den halben Tag auszuruhen und auf Hilfe anderer zu warten. Irgendwann muß doch mal Schluß sein.Hnkl22um 16:28
  • Eins verstehe ich nicht. Wenn die EZB die ELA Kredite beibehält; den derzeitigen Rahmen aber nicht ausweitet; wie bitteschön erhalten die griechischen Banken Geld, um den Betrieb aufrecht zu halten???Niedersachseum 16:38

    Die Antwort ist recht einfach: Gar nicht. Sie können sich am freien Kapitalmarkt kaum noch bedienen. Sollten die ELA genannten Nothilfen also nicht aufgestockt werden, ist das Geld irgendwann schlicht und ergreifend weg.    
  • "Der Grexit beginnt Realität zu werden"

    Der tschechische Premierminister Bohuslav Sobotka hat die angekündigte Volksabstimmung in Griechenland als "unsinnig" und "alibihaft" bezeichnet. Im tschechischen Fernsehen sagte er am Sonntag, die Griechen wüssten eigentlich nicht, worüber sie entscheiden würden. "Der Grexit beginnt Realität zu werden", so Sobotka.

    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat laut Sobotka mit der Volksabstimmung einen "Fehler" gemacht. Das Referendum hätte nur einen Sinn gehabt, wenn es dafür Zeit gegeben hätte und wenn über einen konkreten Vertrag abstimmt worden wäre. Der Plan, über die Vorschläge der internationalen Gläubiger abzustimmen, sei eine Alibi-Aktion.
  • Dringlichkeitssitzung läuft

     Varoufakis verlässt die Villa Maximos (Bild: Reuters)

    Derzeit läuft in Griechenland eine Dringlichkeitssitzung des Stabilitätsrates. Noch gibt es über deren Ausgang keine Informationen. Hier verlässt Varoufakis den Amtssitz von Tsipras - wie immer per Motorrad. Immerhin das muss man ihm lassen: eine benzinschluckende Staatskarosse verweigert er weiterhin.
  • Was passiert, wenn das Votum negativ ausgeht?

    Entscheidend für einen Verbleib Griechenlands in der Währungsunion ist laut Commerzbank das anstehende Referendum. "Wenn die Griechen für einen Kompromiss mit der Staatengemeinschaft stimmen, wird die Staatengemeinschaft dieses demokratische Votum nicht übergehen können und die Verhandlungen mit Griechenland wieder aufnehmen", erwartet Jörg Krämer Chefvolkswirt der Commerzbank laut einer am Sonntag veröffentlichten Studie. Die EZB würde dann die Notfallkredite ELA auch weiter gewähren. Er verweist auf Umfragen, nach denen die meisten Griechen für einen Verbleib in der Währungsunion seien.

    Bei einer negativen Entscheidung könne Griechenland seine am 20. Juli fällig werdenden Staatsanleihen bei der EZB nicht mehr bedienen. "Dann käme die EZB wohl nicht umhin, eine Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staates und damit seiner Banken festzustellen." Am Ende würden aber auch die Politiker über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone entscheiden.

  • Das schreiben die anderen:

    "Berliner Zeitung" zu Griechenland

    Aber noch ist nichts zu spät. Und wie immer in Konflikten, muss der Klügere nachgeben. Also Europa. Klug wäre jetzt, den Griechen vor dem Referendum ein Angebot zu machen, das das Volk nicht ablehnen kann. Ein Moratorium für die Schulden zum Beispiel, selbstverständlich mit Auflagen. Wer von Griechenland jetzt verlangt, dass es Verantwortung übernimmt, muss ihm Bewegungsspielräume lassen.

    "Frankfurter Rundschau" zum gleichen Thema:

    Leider muss man ein halbes Jahr nach dem Machtwechsel in Athen feststellen, dass dieser griechischen Regierung nicht nur die Erfahrung fehlt. Ihr mangelt es am europäischen Geist. Zu keinem Zeitpunkt wollte sie das Schuldenproblem ihres Landes gemeinsam mit den anderen europäischen Regierungen lösen, sondern immer gegen sie.

  • Kursrutsch an der Börse befürchtet

    Aus Furcht vor einer nahenden Griechenland-Pleite werfen erste Anleger deutsche Aktien aus ihren Depots. Der Dax rutschte am Sonntag im außerbörslichen Handel des Brokerhauses Lang & Schwarz um drei Prozent ab und lag mit 11.134 Punkten rund 350 Zähler unter seinem Schlusskurs vom Freitag. 
  • Wenn das Referendum durchgeführt wird, kann es sein, dass die Frauen, die nicht mehr so unmündig sind wie vor 2500 Jahren unter König Leonidas, sich gegen das Macho-Getue in der Regierung auflehnen und für den Euro stimmen. Ist diese Klatsche durch die Frauen möglich?Udoum 17:15

    Nun, so unmündig waren sie unter Leonidas aber nicht: Wie wir aus dem Film "300" wissen, gebären schließlich nur spartanische Frauen echte Männer ;)
  • Chefvolkswirt der Allianz rechnet mit "Grexit"

    Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ist nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Allianz, Michael Heise, nach den Ereignissen vom Wochenende nur noch schwer zu vermeiden. "Das Ende des Hilfsprogramms wird zu großer Unruhe in Griechenland führen und Automatismen auslösen, die auf einen Austritt zulaufen", sagte Heise.

    Die Banken würden am Montag wohl weitgehend ihre Geschäftstätigkeit einstellen müssen und der Staat könne seine Ausgaben nicht mehr decken.
    "Nur durch das Drucken einer Ersatzwährung kann der Staat dann noch zahlungsfähig bleiben."
  • Das meinen Sie zum anstehenden Referendum:

    Die Welt bricht doch nicht auseinander, wenn das Referendum erst in einer Woche durchgeführt werden kann. Es ist doch wohl ein Akt von Demokratie, wenn das Volk befragt wird, ob es das so will wie von der EU vorgeschlagen. Selbst Schäuble hat schon mal ein Referendum vorgeschlagen.juergenum 17:25
    Ich glaube die derzeitige Regierung wird an dem selbst initiierten Referendum zerbrechen und alles wird doch noch gut.helenenseeum 17:24

  • Gabriel sagt Griechenland humanitäre Hilfe zu

    Vizekanzler Sigmar Gabriel signalisiert den Griechen, sie im Falle einer Staatspleite nicht im Stich zu lassen. Europa werde dann umfassende humanitäre Hilfe bereitstellen müssen. Zugleich erklärt er, die EU könne nicht über ihr bisheriges Hilfsangebot hinausgehen. "Mehr kann Europa nicht anbieten."
  • Nächste Woche EU-Krisengipfel

    Die "Bild"-Zeitung will aus Parlamentskreisen erfahren haben, dass es möglicherweise schon kommenden Mittwoch einen EU-Sondergipfel zur Griechenland-Krise geben soll. Bestätigt ist das offiziell noch nicht.
  • Ifo-Präsident für Grexit

    Der Präsident des Ifo Instituts Hans-Werner Sinn hat sich für einen geordneten Austritts Griechenlands aus der Eurozone ausgesprochen. "Griechenland braucht nun sofort eine neue elektronische Währung parallel zum Euro und den Stopp aller Euro-Überweisungen ins Ausland, also Kapitalverkehrskontrollen", sagte er. "Die neue Währung würde abwerten gegenüber dem Euro, und damit würde das Land wieder wettbewerbsfähig."

    Sinn erwartet nach einer Abwertung der neuen Währung, dass die Wirtschaft nach ein bis zwei Jahren wieder wächste. Großzügige Hilfen der Europäer für kritische Importe seien erforderlich, zum Beispiel bei Medikamenten.

    Den absehbaren Konkurs des Landes bezeichnete er als "bedauerlich".
    Er forderte eine Schuldenkonferenz mit allen Gläubigern, um einen Schuldenschnitt zu besprechen. Das werde vor allem die Euro-Staaten, die Europäische Zentralbank (EZB) und den Internationalen Währungsfonds (IWF) treffen.

  • Herr Bonacker, ich glaube mein Kmmentar ist nicht der einzige den sie unterdrücken1 was ist hier mit Volkes Meinung? Sind wir dazu nicht auch gefragt als die die hier bürgen müssen und mit dem Geld könnte in diesem Land wirklich sinnvoles gemacht werden (kommunale Ausgaben, Sanierung des eigenen Haushaltes etc.) Wer würde uns denn in einer solchen art unterstützen. Das alles bringt mich schon sehr auf die Palme!!!!Max Mustermannum 18:13

    Lieber Herr Mustermann,

    zunächst einmal "unterdrücken" wir keine Kommentare - es laufen lediglich so viele hier ein, dass wir nicht alle veröffentlichen können. Sonst wäre das ja nur ein Blog bestehend aus Kommentaren und wir wollen hier ja auch noch die eine oder andere Neuigkeit verbreiten.

    Was Ihre Frage nach Plebisziten auf Bundesebene betrifft: Diese sind im Gesetzgebungsprozess (Artikel 76 Grundgesetz) nicht vorgesehen. Jeder Vorstoß, sie auf Bundesebene einzuführen (zuletzt haben das SPD und die Grünen im Jahr 2002 versucht) scheiterte an der hierfür erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit.
  • Kapitalverkehrskontrollen erscheinen mir wichtig, eine Überwachung der Schuldner sollte erfolgen!Realerum 18:19

    Lieber Realer,

    genau darüber debattiert vermutlich das griechische Kabinett noch heute Abend. Die Sitzung soll um 19 Uhr unserer Zeit beginnen. Finanzminister Varoufakis hat die Kapitalverkehrskontrollen jedoch bereits abgelehnt - ob es dennoch dazu kommen wird oder mit welchen Mitteln die griechische Regierung ansonsten den Kapitalabfluss ins Ausland verhindern will, ist aktuell also offen.


  • Lange Schlangen vor den Banken (Bild: dpa) 

    In den Städten Griechenlands spielen sich aktuell teils dramatische Szenen ab: Die Schlangen vor den Bankautomaten sind lang, das Geld darauf jedoch endlich. Derzeit fürchten die Menschen vor allem, dass morgen die Banken geschlossen bleiben.
  • Lagarde enttäuscht - aber gesprächsbereit

    Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat sich enttäuscht über die Zuspitzung der Griechenland-Krise geäußert. Zugleich betonte sie aber die anhaltende Bereitschaft zur Suche nach einer Lösung. "Die kommenden Tage werden ganz klar wichtig sein", hieß es in einer schriftlichen Erklärung.

    Lagarde begrüßte "die Erklärungen der Eurogruppe und der Europäischen Zentralbank (EZB), weiterhin alle verfügbaren Instrumente zu nutzen, um die Integrität und Stabilität der Eurozone zu bewahren". Der IWF werde weiterhin die Entwicklungen in Griechenland und in anderen benachbarten Staaten sorgfältig beobachten und stehe zur Unterstützung bereit, falls diese erforderlich sei.
  • Varufakis als Maneger zu Gazprom! Tsipras macht die Presseabteilung bei t-online. Und Draghi wird neuer Bundesfinanzminister ! Dann jammert in Europa keiner mehr!!!!Hui pfuium 18:40

    Lieber Hui pfui,

    die Stelle des Pressesprechers der Deutschen Telekom AG ist leider aktuell nicht vakant.
  • Frau Lagarde macht es vor. Ich appelliere an die Frauen Griechenlands, ihr seid mündig genug und verpasst der jetzige Regierung in Athen eine Klatsche, so wie es Penelope, die Frau von Odysseus einst machte.UdoTielckeum 18:51

  • Die Europäische Zentralbank dreht den Geldhahn für griechische Banken noch nicht zu. Doch sie billigt keine weitere Ausweitung der Notkredite. Das dürfte die Lage der Geldinstitute verschärfen und setzt Athen unter Zugzwang.

    Die Kredite werden auf dem aktuellen Niveau von 90 Milliarden Euro eingefroren, wie die Notenbank nach einer Krisensitzung des EZB-Rates in Frankfurt mitteilte.

  • EZB drängt auf Kapitalverkehrskontrollen

    Die Europäische Zentralbank (EZB) dringt laut einem Zeitungsbericht auf die griechische Regierung, Kapitalverkehrskontrollen zuzustimmen und eine vorübergehende Schließung der Banken zu prüfen. Die am Sonntag verkündete Entscheidung der EZB, die Notfallkredite für 
    Griechenland nicht zu erhöhen, solle Druck erzeugen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Notenbankkreise. Der bisherige Rahmen von 90 Milliarden Euro sei bereits ausgeschöpft, die griechischen Banken wären also nur "begrenzt auszahlungsfähig".

    Ein hochrangiger Regierungsvertreter eines Euro-Staates sagte dem Blatt, ohne eine Erhöhung der Notfallkredite sollten die griechischen Banken nicht öffnen: "Sie sollten am besten für eine Woche geschlossen bleiben."
  • 1,3 Milliarden abgehoben - seit Freitag

    Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, sind in Griechenland alleine seit dem Freitag 1,3 Milliarden Euro abgehoben worden. 

    Dem Land droht in der kommenden Woche das Chaos: Gegenüber der Agentur sagte ein Bankmitarbeiter, dass bereits jetzt nur noch 40 Prozent aller Geldautomaten Geld hätten. 

  • ...im Übrigen frage ich mich, was die Presseabteilung von T-online mit der Redaktion zu tun hat? Aber HuiPfui bringt alles durcheinander und glaubt, dass sich das alles in Athen abspielt...Nur ich...um 19:36

    Lieber nur ich...,

    soweit gar nichts. Die Presseabteilung sitzt in Bonn, wir in Darmstadt.     
  • 1,4 Milliarden seit Freitag? Die Griechen müssen alle ein dickes Bankkonto besitzen!Trollum 19:43

    Lieber Troll,

    wir haben das mal eben nachgerechnet: 11 Millionen Einwohner haben demnach pro Kopf 127 Euro abgehoben - wenn denn jeder am Bankautomaten war. Also in etwa die Kosten eines durchschnittlichen Abendessens für zwei Personen plus Taxi und eine Flasche Rotwein auf dem Nachhauseweg.
  • Merkel telefoniert mit Obama

    US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben nach US-Angaben über die Entwicklungen in Griechenland telefoniert. Man sei sich einig gewesen, dass es wichtig sei, Anstrengungen zu unternehmen, die dazu führten, dass Griechenland zu Reformen und Wachstum innerhalb der Eurozone zurückkehren könne.
  • Erinnere ich mich Recht, das ein Land nur freiwillig aus der Eurozone austreten kann ? Ein "Rauswurf" ist rechtlich nicht möglich. Und mit Verlaub finde ich die Volksabstimmung gelebte Demokratie im Gegensatz zu manch anderem EU Land , inklusieve Deutschland wo sich Politiker die Meinung des Volkes fürchten wie der Teufel das Weihwasser.Reb002um 19:48

    Lieber Reb002,

    da haben Sie recht: Ein Austritt ist eigentlich nicht möglich. Hier steht das im Detail.
  • Krisensitzung im Kanzleramt

    Wegen der Zuspitzung der Griechenland-Krise trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag (13.30 Uhr) die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien im Kanzleramt. Im Anschluss ist eine Presseunterrichtung vorgesehen. 

    Außerdem treffen sich am späten Nachmittag die Abgeordneten der Fraktionen von Union, SPD und Grünen zu Sondersitzungen, um ebenfalls über die Griechenland-Krise zu beraten.
  • Gute Arbeit, Volker! Info-Wust gut weitergegeben - ohne Panik-Mache. Ich glaub übrigens, dass Banken und Börse in GR auch am Dienstag noch zu bleiben. Lösung wird nicht so schnell gefunden...martinum 20:16

    Dankeschön, lieber Martin! Ich freue mich jetzt über den nahenden Feierabend und denke, das Thema bleibt uns noch lange erhalten. Sehr lange.
  • Kapitalverkehrskontrollen - was bedeutet das eigentlich?

    Angesichts seiner dramatischen Haushaltslage verhängt 
    Griechenland Kapitalverkehrskontrollen. Das verkündete Ministerpräsident Alexis Tsipras am Sonntagabend in Athen. Die griechischen Banken bleiben vorerst geschlossen. Gleichzeitig beteuerte der Regierungschef, die Ersparnisse, Löhne und Renten der Bürger seien "garantiert". Er rief die Bevölkerung auf, "ruhig Blut zu bewahren".

    Mit Kapitalverkehrskontrollen soll ein massiver Ansturm auf die Banken verhindert werden, der den griechischen Bankensektor zum Zusammenbruch bringen könnte. 
    Griechenland steuert derzeit auf die Staatspleite zu. Ohne frisches Geld droht Griechenland binnen weniger Tage der Bankrott.
  • Griechenland hat jetzt einen harten Weg vor sich. Ich finde diesen Weg aber richtig und er wird Europa und die gesamte Weltwirtschaft hoffentlich ändern. Weg vom Kapital hin zum Sozial.Aendruwsum 20:23

    Das ist ein schöner Kommentar, den wir zum Abschluss hier auch gerne posten. Wir beenden das Live-Blog für heute. Mein Kollege Christian Kreutzer arbeitet bereits an der Zusammenfassung mit allen Entwicklungen des Tages.

    Natürlich wird uns Griechenland auch in den kommenden Tagen (oder Wochen) beschäftigen. Vor allem die anstehenden Krisensitzungen und EU-Treffen werden ein Thema, aber auch die Frage, ob Griechenland weiterhin stur bleibt oder auf seine Geldgeber zugeht.

    Wir bedanken uns, dass Sie uns heute begleitet haben und wünschen einen angenehmen Abend!
  • Eskalation in Griechenland: Experten beruhigen: "Direkte Folgen für Deutschland begrenzt"

    www.t-online.deNach der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland wird ein Bankencrash in dem Land zunächst wohl verhindert. Nichtsdestotrotz dürfte die Maßnahme die ohnehin taumelnde Wirtschaft in dem Krisenstaat zusätzlich lähmen. mehr ...
  • von Volker Dohr bearbeitet von Christian Lüttecke 6/29/2015 11:38:11 AM
  • Griechische Banken bleiben geschlossen - Kapitalverkehrskontrollen kommen

    Nun ist es traurige Gewissheit: Die griechischen Banken werden nach Angaben des Chefs des Instituts Piraeus Bank um Montag nicht öffnen. Entsprechendes habe man in einer Krisensitzung beschlossen.

    Damit droht das Land im Chaos zu versinken, denn nun steht zu befürchten, dass ein beispielloser Ansturm auf die letzten Geldreserven beginnt. Bei der Zentralbank hieß es, die beschlossenen Maßnahmen sollten nach einer Sitzung des Regierungskabinetts bekannt gegeben werden.

    In Finanzkreisen hieß es am Sonntagabend zudem, auch die Börse in Athen werde zum Wochenauftakt geschlossen bleiben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

    Die griechische Notenbank wird nach Angaben von Regierungschef Alexis Tsipras Kapitalverkehrskontrollen einführen. Finanzminister Varoufakis hatte diesen Schritt zunächst noch dementiert.

    Den Finanzmärkten steht nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen 
    Griechenland und seinen Geldgebern eine dramatische Handelswoche bevor.

    von Volker Dohr bearbeitet von Christian Lüttecke 6/29/2015 11:38:15 AM
  • EZB behält Notkredite für Griechenland bei

    Der griechische Finanzminister Varoufakis. (Bild: dpa)

    Das Wichtigste im Überblick:

    • Die EZB behält die Notkredite (ELA) für griechische Banken bei, erhöht aber deren Niveau nicht
    • Dienstag läuft das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland aus
    • Ob Griechenland eine fällige Rate in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zurückzahlen kann, ist offen
    • Athen lehnt den Vorschlag der Gläubiger ab
    • Das griechische Parlament hat für ein Referendum über die Sparprogramm gestimmt
    • Die griechischen Banken werden am Montag nicht öffnen.

    • Griechenland droht die Pleite und der Austritt aus der Eurozone
    von Volker Dohr bearbeitet von Christian Lüttecke 6/29/2015 11:38:23 AM
  • Presseschau zu Griechenland: "Merkels Euro-Politik ist gescheitert"

    www.t-online.deDas erneute Scheitern der Gespräche Griechenlands mit den Geldgebern und die damit verbundene weitere Verschärfung der Krise in dem hochverschuldeten Land sind natürlich Thema in den nationalen und internationalen Medien. T-online.de hat einige Pressestimmen für Sie zusammengestellt..
  • Juncker an Griechenland: "Man darf sich nicht umbringen aus Angst vor dem Tod."
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