Bahnstreik: Alles Aktuelle zum Rekord-Ausstand der GDL
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Bahnstreik: Alles Aktuelle zum Rekord-Ausstand der GDL

Die Lokführer der Gewerkschaft GDL arbeiten bis Montagmorgen nicht. Nach dem gestern begonnenen Streik im Güterverkehr stehen nun auch die meisten Züge im Nah- und Fernverkehr still. Sind Sie betroffen? Wo fahren die Züge trotzdem? Wie behelfen Sie sich? - Hier im Live-Blog Reaktionen und aktuelle Entwicklungen zum Bahnstreik. (ggf. diese Seite einfach mal neu laden)

  • Die dpa hat die geplanten Zugverbindungen während des mehrtägigen Bahnstreiks in einer Übersichtsgrafik zusammengefasst, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

    Fernzüge während des Bahnstreiks

    Etwas detaillierter macht's die Bahn in einem pdf - hier zum Dowonloaden.
  • von Lukas Martin, t-online.de bearbeitet von Björn Lücker 11/6/2014 7:32:25 AM
  • Die Deutsche Bahn hat bereits einen Ersatzfahrplan eingerichtet. Dort erfahren Sie ab 12 Stunden vor Abfahrt in einer Live-Auskunft, welche Züge des Fernverkehrs im Rahmen des Ersatzfahrplans verkehren.
    Der Ersatzfahrplan wird jeweils zwei Tage im Voraus um 18 Uhr in die Auskunftssysteme eingespielt. Sie finden dann in der Reiseauskunft Hinweise bei Zügen, die aufgrund des Streiks nicht fahren.

    Für den Regionalverkehr gilt eine andere Bahn-Seite: http://www.bahn.de/aktuell
    von Martin Mrowka bearbeitet von Björn Lücker 11/6/2014 7:32:32 AM
  • Die Wirtschaftsredaktion von t-online.de hat zusammengestellt, was Sie als Bahn-Kunde zum aktuellen Streik wissen sollten - hier die Infos.
    Darin auch, ob Sie mit einer Entschädigung rechnen können, wenn Ihr Zug ausfällt.
    von Martin Mrowka bearbeitet von Björn Lücker 11/6/2014 7:32:37 AM

  • Ein Mann wartet vergeblich am Bahnsteig auf seinen Zug. (Foto: dpa)

    Wo bleibt der Zug...

    Warten, warten und nochmals warten...! So wie diesem Mann auf dem Bild dürfte es vielen Reisenden und Pendlern heute Morgen ergangen sein. Seit 2 Uhr wird auch im Personenverkehr gestreikt. Viele Züge fahren entweder gar nicht oder nur mit erheblicher Verspätung.
  • Weselsky hat Angst um seine Privatsphäre

    Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, sieht seine Privatsphäre bedroht. "Ich bin auch bisher immer auf
    Bahnhöfen gewesen und werde das auch weiter tun. Ich habe allerdings gestern Abend die Polizei verständigt, weil es hier in einer unglaublichen, nennen wir es einfach Verletzung meiner Privatsphäre, nicht mehr um die Sache geht", sagte Weselsky im ARD-"Morgenmagazin". Für Personenschutz habe er bislang aber "keine Notwendigkeit gesehen".

    "Da muss ich nur lachen"

    Medien hatten zuvor Fotos von Weselskys Wohnhaus gezeigt. Auch seine Büronummer wurde veröffentlicht. "Da muss ich einfach nur lachen, ich wohne zur Miete in einem Häuschen, das 61 Quadratmeter hat - und wenn das dann ein exklusiver Wohnsitz ist, na bitteschön, dann ist das einfach so", erklärte Weselsky. "Interessierte Kreise" legten großen Wert drauf, dass die Zugbegleiter und Lokführer nicht erfolgreich seien. "Und das ist eine Dimension, die hätte ich mir am Beginn der Auseinandersetzung so nicht vorstellen können."

  • Logistik-Branche befürchtet  Einbußen durch Bahnstreik - Benzin könnte knapp werden

    "Ausgedünnt, aber weitgehend stabil" - so bezeichnete die Bahn heute Morgen die Lage im
    Personenverkehr.
    In einigen Ballungsräumen soll es sogar planmäßigen Bahn-Verkehr gegeben haben. Anders sieht's im Güterverkehr aus. Schon am Sonntag könnte es zu einem Kraftstoffmangel an den Tankstellen kommen. - Lesen Sie unseren Artikel mit weiteren Hintergründen dazu.


  • Ein Fernreisebus in Köln (Foto: dpa)

    Des einen Freud, des anderen Leid...

    Während die Bahn durch die Streiks Millionen-Einbuße verbucht, freuen sich die Fernreisebusse über explodierende Aufträge.



  • Lustiger Tweet von@dirk_adam. Die wenigen Züge heute waren deutlich stärker frequentiert.... ;-)
  • Der Autovermieter Sixt hat die Wut vieler Pendler auf die streikende Lokführergewerkschaft GDL erneut für eine provokante Werbekampagne genutzt und den GDL-Chef zum "Mitarbeiter des Monats" gekürt. - siehe Twitter-Tweet. Claus Weselsky möchte man heute nicht sein...




  • Es gibt unter unseren Usern auch viele Leute, die den GDL-Streik als Grundrecht verteidigen:

    "Die Menschen haben in kurzer Zeit viel von dem aufgegeben (Agenda 2010, befristete Arbeitsverträge, Lohnverzicht) , wofür ihre GROSSELTERN jahrelang gestreikt haben." Zitat meiner im Jahr 2013 verstorbenen 90jährigen Mutter. Streiken ist das einzige Mittel gegen Arbeitgeber, die zu wenig Lohn zahlen, ein anderes gibt es nicht, um den Wert der Arbeit anzuzeigen. Wer das anders sieht, verschiebt die Perspektiven.Lisdottrum 9:17

  • Gewerkschafts- und Beamtenbund kritisiert GDL


    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) befürchtet wegen des erneuten Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auch einen Imageschaden für andere Gewerkschaften. "Ich bedauere es sehr, dass Herr Weselsky das Angebot auf eine Schlichtung nicht angenommen hat", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann im Deutschlandfunk. Das Verhalten der GDL drohe dazu zu führen, "dass die Gewerkschaften insgesamt einen großen Imageschaden erleiden".


    Widerspruch kam diesmal auch vom Deutschen Beamtenbund, dem die GDL angehört. Der Vorsitzende Klaus Dauderstädt sagte im ARD-"Morgenmagazin" zum abgelehnten Angebot einer Schlichtung: "Die GDL hat diese zwar abgelehnt, das war nicht abgestimmt mit uns. Ich hätte der GDL empfohlen, sich auf ein Schlichtungsverfahren einzulassen, wenn klargestellt ist, dass es nicht um die Grundsatzfrage geht, ob die GDL verhandeln darf, sondern nur um die Frage geht, wie solche Verhandlungen stattfinden sollen. Dann hätte so ein Schlichtungsverfahren auch Sinn." Außerdem könne er sich vorstellen, "dass die GDL ihrerseits der Bahn vorschlägt, sobald sie zusagt 'faire Verhandlungen auf Augenhöhe', den Streik auf der Stelle zu beenden".


  • Das Streikrecht ist ein demokratisches Grundrecht, was m.E. z.Zt. von einigen Politikern (meist SPD) in Frage gestellt wird! Der öffentliche Dienst schickt bei Gehaltsforderungen immer die Müllabfuhr vor und innerhalb von 2 Tagen einigt man sich ohne zu streiken?? Und die Beamten hängen sich mal schnell hinter dran !! Bei Politikern geht das ganz schnell, wenn es um Diätenerhöhung geht (auch ohne Streik), wie von Geisterhand einigt man sich!!! Also GDL, streikt weiter und verteidigt die Grundrechte !Dirk spellbrinkum 9:30


  • Verwaister Bahnsteig im Hauptbahnhof in Kiel (Foto: dpa)

    Keine Züge, keine Informationen und keine Alternativen: So wie hier in Kiel sieht es derzeit in fast allen großen Bahnhöfen in Deutschland aus.


  • Überfüllte Bushaltestellen und Straßen in Berlin (Foto:dpa)

    Im Berufsverkehr sind heute Geduld und gute Nerven gefragt.
  • von Lukas Martin, t-online.de bearbeitet von Martin Mrowka 11/6/2014 9:01:32 AM
  • Viele haben sich heute Morgen durch volle Straßen oder in vollen Bussen zur Arbeit gequält. Am Nachmittag wird's nochmal so schlimm:

  • Der Bahnstreik hat natürlich auch seine Vorteile...
  • User Hansi12 interessiert sich für die Finanzierung des GDL-Streiks:
    Ich frage mich, wie will die GDL ihre Mitglieder bezahlen. OK, Streikkasse !!! Aber wie lange hält sie das durch, denn von der Bahn kommt doch während der Streiktage nichts.hansi12um 10:39

    t-online.de antwortet prompt: Wir recherchierten dieses Thema gestern - hier der Artikel.
  • User Osnar ruft indirekt die IG Metall zu ähnlichen Streik-Aktionen auf: 

    Ich hoffe, die Bahn streikt so lange bis sie ihre Forderungen durchgesetzt hat. Endlich mal eine Gewerkschaft die genügend Ar.... in der Hose hat! Davon kann die IG-Metall noch was lernen!osnarum 10:44

  • Userin Vanessa plädiert für automatische Züge:

    "Ich hoffe, es gibt endlich automatische Zugsteuerungssysteme! In Nürnberg funktioniert es schon längst, dort fährt die ganze Metro vollautomatisch. In Dubai wird eine vollautomatische Metro gerade gebaut. In Vancouver fährt ebenfalls die Bahn auf 70km Streckenlänge völlig ohne Fahrer. Wir brauchen über kurz oder lang keine Zugführer mehr."
    von Vanessa bearbeitet von Björn Lücker 11/6/2014 10:52:07 AM
  • EVG ist entsetzt über zunehmende Radikalisierung gegen Lokführer

    Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat vor einer zunehmenden Radikalisierung durch die Streiks der Lokführergewerkschaft GDL gewarnt. "Ich bin entsetzt, dass es in den sozialen Medien zwischenzeitlich Gruppen gibt, die sich beispielsweise 'Hooligans gegen Lokführer' nennen und die zu Gewalt gegen unsere Kollegen aufrufen", sagte EVG-Chef Alexander Kirchner. Schon der Gedanke an tätliche Angriffe gegen Eisenbahner - gleich welcher Gewerkschaft - sei völlig inakzeptabel.
  • Daimler-Vorstand Porth äußert sich über den Streik bei der Bahn mit einem Vorschlag, der auch von manchem unserer User kam:

    Zitat: "Vielleicht sollte man Autonomes Fahren auf der Schiene beginnen, dann hätte man das Problem mit der GDL nicht."
  • Viele Menschen kamen nicht zur Arbeit

    Ein kleines Zwischenfazit zu unserem Voting, welches wir oben angepinnt haben. Erwartungsgemäß fuhr die überwiegende Mehrheit heute mit dem Auto zur Arbeit. Erstaunlich ist aber auch, dass sehr viele Leute gar nicht zur Arbeit kamen. Das zeigt, wie viele Menschen tagtäglich von der Bahn abhängig sind.
  • Volle Autobahnen

    Viele Betroffene des GDL-Streiks sind auf's Auto umgestiegen - auch laut unserer Umfrage.
    Das bringt die Verkehrslage ins Stocken. Im Berufsverkehr wurden bundesweit mehr als 300 km Stau registriert. Laut ADAC gibt es auch derzeit noch viele Staus - die meisten mit jeweils über 30 in NRW, Hessen und Bayern. Autofahrer müssen verlängerte Reisezeiten einplanen.
    von Martin Mrowka bearbeitet von Björn Lücker 11/6/2014 11:14:33 AM

  • Benzinversorgung: Schwierig, aber nicht unmöglich

    Heute Morgen zitierten wir in einen Artikel mit weiteren Hintergründen zum Bahnstreik, dass es bereits am Sonntag zu Versorgungs-Engpässen an den Tankstellen kommen könnte.

    Nun äußert sich die Mineralölindustrie dazu. Man wolle auch während des laufenden Lokführerstreiks die Versorgung mit Benzin und Diesel sicherstellen. "Die Belieferung der Tankstellen mit Kraftstoffen stellt auf jeden Fall eine logistische Herausforderung für
    unsere Unternehmen dar", sagte ein Sprecher des Mineralölwirtschaftsverbandes
    (MWV).
      Bislang sei es jedoch noch nicht zu Engpässen gekommen.


  • Ein Streik muß weh tun , sonst ist er sinnlos!Herbertum 12:44

  • Ein weiterer User-Kommentar, der der Bahn eine Mitschuld gibt:

    Wo bleiben die kritischen Fragen an die Bahnvorstände nach den rechtswidrigen Einschränkungsversuchen für Mitglieder einen Tarif auszuhandeln. Die Zersplitterung war gewollt um Unternehmermacht auszuüben, jetzt da der Schuss nach hinten losgeht versucht man es mit medialem Mobbing. Seit Schröder ist dieses Land verkommen! Warum muss ich mit meinem Steueraufkommen einem Unternehmer die Löhne über Harz IV aufstocken? Diese Verschiebung von Kosten ist ebenfalls mehr als unanständig. Es wird Zeit mal grundsätzliches zu Diskutieren.Peter Stidlum 12:53

  • Soziale Nebeneffekte des GDL-Streiks:
    Unsere Mitarbeiter (etwa 65 Bahnpendler, Unternehmen im Frankfurter Umland) sind heute alle pünklich zur Arbeit gekommen. Sozialer Nebeneffekt des Streiks: etliche hatten sich gestern verabredet um Fahrgemeinschaften zu bilden.AliceSpringsum 13:03

  • von Björn Lücker bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 11/6/2014 12:33:58 PM
  • Der Streik polarisiert weiter sehr stark. So schreibt unser Leser Mick:
    Verhandeln setzt Kompromissbereitschaft vorraus welches die GDL nicht erkennen läßt. Claus Weselsky will diktieren und nicht verhandeln. Wie ein kleines trotziges Kind beharrt er auf dem Grundrecht des Streiks ohne die Folgen für die Allgemeinheit und nicht zuletzt die Mitarbeiter, die er vertritt, abzuwägen. Leid tun können einem diejenigen, die sich jetzt vor den Karren spannen lassen und letztendlich die Suppe wieder auslöffeln müssen. Mann darf gespannt sein wie diese Posse letztendlich ausgeht.Mickum 13:51

    Dagegen meint Leser Otto schlicht:

    weiter so........GDL......durchhaltenottoum 13:37

  • Bundesliga-Spiel wegen Lokführerstreik findet statt

    Der Lokführerstreik hält auch die Fußball-Bundesliga in Atem: Zeitweise herrschte Verwirrung um die Austragung der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München am Samstag um 15:30 Uhr. Die Eintracht bestätigte zunächst, dass die Partie auf der Kippe stehe. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte umgehend mit, dass eine Spielabsage "nicht zur Debatte" stehe.

    Dieser
    Aussage der DFL, die über eine Absage letztinstanzlich befinden muss, schloss sich dann auch der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen an. "Das Spiel gegen Bayern findet trotz Bahn-Streiks statt", sagte Bruchhagen der "Bild"-Zeitung.

    Das
    Problem in Frankfurt war offensichtlich die große Anzahl der Fanbusse, die als Folge des Streiks für das ausverkaufte Spiel eingesetzt werden muss. Die Frage, die sich die Organisatoren offensichtlich stellten: Finden die Busse rund um die Arena genügend Platz? Ob die Polizei der Eintracht eine Absage empfohlen hat, ist unklar. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur SID, dass sich die Beamten wie vor jeder Partie mit dem Klub ausgetauscht haben.

    Insgesamt
    werden vom Streik rund 100.000 Anhänger der Erst- und Zweitligisten, die ihre Teams begleiten wollen, betroffen sein. Allein die Fans der neun Bundesligisten, die auswärts antreten, müssen insgesamt 6400 Kilometer zurücklegen. Da die Schiene keine verlässliche Option ist, geht es auf die Straße.
    von Martin Mrowka bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 11/6/2014 1:17:31 PM
  • Bin mit der S-Bahn pünktlich zur Arbeit und zurück gekommen :)Renate Maulum 14:21

    Das freut uns. Tatsächlich fahren einige Züge und S-Bahnen. Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!
  • Journalistenkollege Roland Tichy hat offenbar wenig Verständnis für den GDL-Streik.
  • Leser netty hat umgebucht - wir wünschen gute Reise.
    Ich bin habe meine Bahnfahrkarte zurück gegeben & fahre stattdessen hoffentlich ohne Streß mit dem Fernbus nach Berlin.nettyum 14:36

  • Hier ein weiterer Unterstützer der GDL. Leser Timajaschi schreibt:
    Voll und ganz richtig was die GDL macht, die Bahn ist hauptsächlich schuld am Streik, wenn Milliarden für Schrott S 21 und Boni für Grube verbaten werden so wird doch der Lokführer auch ein ordentliches Gehalt fordern können.Timajaschium 14:41

  • User Wolfgang macht sich Sorgen um seinen Urlaubsflug:
    Habe für Samsatg einen Urlaubsflug gebucht und bin jetzt total unsicher ob ich zum Flughafen komme. Hoffentlich wird der Streik durch eine einstweilige Verfügung bis dahin abgebrochen.Wolfgangum 14:41

    Um 16:30 Uhr beginnt vor dem Arbeitsgericht Frankfurt die mündliche Verhandlung über die einstweilige Verfügung, die die Bahn beantragt hat. Experten sagen, die Chancen stehen schlecht, dass die GDL ihren Streik abbrechen muss. Aber es heißt ja immer:

    "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand"

    Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen: Haben Sie heute länger zur Arbeit gebraucht? Wie sind Sie ohne Auto vorangekommen?
  • Würden Sie sich damit heute auf die Straße trauen? ;-)

  • Leser TT-CANADA ist heute tatsächlich mit dem Zug gefahren...
    Bin heute gut von Berlin nach Hamburg gekommen. Güterzüge waren auch zu sehen, nur von Loks privater Eisenbahngesellschaften gezogen.TT-CANADAum 15:07

  • Streetart-Künstlerin Barbara hat sich auch zum Streik geäußert und Twitter-Nutzer Cihan hat ihr Werk entdeckt.

  • Leserin Ingrid schreibt:
    Die Berichterstattung der Medien erscheint mir nicht ganz vollständig, denn es wird mit keinem Wort erwähnt, wie sich die Eisenbahnergewerkschaft zu den Plänen des GDL-Chefs äußert. Die GDL will doch auch andere Berufsgruppen der Bahn vertreten, die aber zum größten Teil in der Eisenbahnergewerkschaft organisiert sind. Stört es die Eisenbahnergewerkschaft nicht, dass so Mitglieder abgeworben werden? Ich hoffe, dass man dazu auch mal Informationen bekommt.Ingridum 15:29

    Vielleicht hilft da ja dieser Artikel der Kollegen von n-tv weiter, die mit dem Chef der Eisenbahner-Gewerkschaft EVG gesprochen haben.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wir-lassen-uns-nicht-von-der-GDL-treiben-article13908531.html

  • Bahn geht jetzt juristisch gegen GDL vor

    Die Deutsche Bahn
    geht nun per Gericht gegen den Streik der Lokführer vor. Es werde eine einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Frankfurt beantragt, teilte der Konzern mit.

    Das Gericht will noch heute darüber entscheiden, ob der Lokführerstreik bei der Deutschen
    Bahn untersagt werden kann. Über den Antrag des Unternehmens auf eine einstweilige Verfügung solle um 16.30 Uhr mündlich verhandelt werden, teilte das Gericht mit.

    Nach Einschätzung eines Fachanwalts hat die Bahn nur geringe Chancen, mit einem Gerichtsbeschluss den laufenden Lokführerstreik zu stoppen. "Ich rechne nicht damit, dass die Bahn mit der Verfügung Erfolg hat, da Arbeitsgerichte in der Vergangenheit häufig das Grundrecht auf Streik bestätigt haben", erklärte Reinhard Schütte vom Deutschen Anwaltverein vor der Verhandlung in Frankfurt.

    "Schweren Herzens entschieden"
    Über eine Berufung könne dann das Landesarbeitsgericht als nächsthöhere Instanz voraussichtlich erst am Freitag entscheiden.
    Dieser Weg stünde auch der streikenden Gewerkschaft GDL im Fall einer Niederlage offen - allerdings müsste sie laut Schütte ihren Streik zunächst abbrechen.

    Die
    Bahn hatte sich zuvor auch skeptisch geäußert, was die Erfolgsaussichten rechtlicher Schritte angeht. "Wir wollen nichts unversucht lassen und haben uns schweren Herzens entschieden, jetzt auch mit juristischen Mitteln gegen diesen Streik vorzugehen", sagte Personalvorstand Ulrich Weber
    .

    Bahn hat Mitschuld am Tarifkonflikt
    A
    us Sicht ihrer Konkurrenten ist die verfahrene Lage im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn nicht nur der Gewerkschaft anzulasten. "Wenn die Deutsche Bahn immer wieder an ihrem Standpunkt festhält, dann kommt so eine Situation dabei heraus", sagte Engelbert Recker, Hauptgeschäftsführer des Nahverkehrs-Branchenverbands Mofair, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". 

    Die Bahn beharrt in dem Konflikt darauf, dass es keine konkurrierenden Tarifverträge innerhalb einzelner Berufsgruppen geben dürfe. Die GDL fordert, nicht nur für Lokführer, sondern auch für Zugbegleiter verhandeln zu können.

    von Martin Mrowka bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 11/6/2014 2:38:59 PM
  • Am Hauptbahnhof in Berlin scheint derzeit sehr wenig zu laufen. Das Foto hat Dominik Mai um 15:38 Uhr bei Twitter gepostet.

  • Lokführer wollen am Freitag vor der Bahn-Zentrale in Berlin protestieren

    Die GDL hat ihre Mitglieder für Freitag zu einer Demonstration vor dem Bahn-Tower in Berlin aufgerufen, meldet die "Welt" unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Schreiben der Gewerkschaft an ihre Mitglieder.
    Kleines Problem dabei: Es fährt kein Zug, die Demonstranten sollen mit Bussen anreisen.


    Die GDL habe eine Liste mit Abfahrtszeiten in verschiedenen Orten Norddeutschlands erstellt, hieß es weiter.

    Bahn: Ersatzfahrplan weitgehend stabil - jeder dritte Fernzug fährt

    Zwei Drittel der Fernzüge bei der Bahn fallen aus, aber immerhin ein Drittel fährt. Die Fahrgäste müssten sich zwar auf Ausfälle und Verspätungen einstellen, könnten aber trotzdem relativ verlässlich planen, teilte die Bahn mit.

    Bei den Regional- und S-Bahnen sieht es demnach aber sehr unterschiedlich aus: Während in einigen Regionen drei von vier Zügen ausfallen, fahren in anderen laut Bahn rund 40 Prozent regulär.
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